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Der Sentimentalist

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Über Der Sentimentalist

  • Rang
    Sonnenanbeter
  • Geburtstag 27.02.2001

Autorenleben

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  1. "Auf unser neues Leben!" So klirrten die Gläser. Heute höre ich dieses Geräusch immernoch, denn lange ist es noch längst nicht her. Dieser eigentliche Klang der Freude, wird für mich immer eine schreckliche Wahrheit hinter sich haben und mit den Schreien von damals einhergehen. Ich hatte mein Studienplatz an meiner Wunschuni bekommen bekommen und das war wahrlich ein Moment der Freude. Dinge liefen im Leben eben nicht immer wie geplant, doch ein wenig die Kontrolle zu haben beruhigt doch jeden. Ungeplant war jedoch sie, deine damalige Freundin, die sich Tage zuvor das Leben nahm und si
  2. Erinnerungen an Vergissmeinnichte Das Erstarren hatte wohl ein Ende. Hinter den Bergen ging die Sonne wieder auf und Knospen springen aus dem Boden heraus. Die Atmosphäre wärmt sich auf und und man erwacht aus dem Winterschlaf, erinnert sich daran wie es war, als man eingeschlafen ist, voller Tränen mit gebrochenem Herzen. Wenn auch noch ein paar Kratzer deine liebliche Haut so zieren mögen, doch die Seele ist durch den quälenden, langen Schlaf gut ausgeruht und bereit tief durchzuatmen um von Vorne anzufangen. Gedanken darüber, dass die Liebe wertlos sein muss und die damit einher
  3. Es ist als ob sie wüsste, dass ich Ferien habe, weil ich spüre dass sie mich besuchen kommt. Die Sonne geht schon so früh auf und scheint durch das Fenster auf mein Gesicht. Langsam und gemütlich lasse ich meinen Körper erwachen und sehe dann aus dem Fenster in den blauen Himmel hinaus. Das Dach des Nachbarsgebäude verdeckt zum Glück die knallende Sonne und so bekomme ich von ihr nur das schönste zu sehen. Die Telefonleitung, welche sich von Dach zu Dach spannt, wippt leicht mit dem Sommerwind mit. Ja es schwingt im Rhythmus meines liebsten Liedes! Jeden Morgen, jeden Tag.
  4. Mein lieber Neffe, es ist so schön Dir mal wieder zu schreiben. Ich weiß welches Jahrhundert wir haben und, dass das hier, ein solch von Hand geschriebener Brief, alles andere ist, als konventionell. Aber du kennst doch deinen Onkel, der gerne noch die Gefühle von früher in sich trägt und sehr persönliche Botschaften schreibt. Du warst immer jemand, dem man Dinge erzählen konnte und der interessiert zuhörte. Daher schreibe ich Dir gerne einen solchen Brief, ohne zu erwarten, dass Du mir antworten wirst. Es ist mir wichtig Dir zu sagen, dass ich an Dich und deine Zukunft glaub
  5. Wie es sich doch zusammenzieht, dein eigen Fleisch und Blut ergibt. Wie es, wie er, wie du doch wirst, dich hoffentlich nie zur See verirrst. Das Meer selbst, mein Sohn wird nie ertrinken! Ebbe und Flut, die stürmische Wut, die liebenden Weiten, das sind die schönsten Gezeiten. Manches darin versinkt und anderes erklingt, die Wogen in denen du singst, in den lieblichsten Tönen so schwingt. Einst ruhig die See wie nie, ausgeglichen in harmonischer Symmetrie. Doch Wolken würden von ihr aus nicht dunsten, würde er nicht sich zu Gunsten, nach ihr Suchen,
  6. Sehr interessant mal so eine Übersetzungsarbeit sehen zu können!
  7. Hallo Gina, ein schönes und auch aktuelles Gedicht, dass du hier verfasst hast. Es ist wirklich so, dass die Zeit stehen geblieben ist. Dinge die einem ganz einfach gefallen sind und die man immer gerne gemacht hat, können jetzt ganz schwer sein. Ich bin froh zu sehen, dass deine Kreativität davon nicht betroffen zu sein scheint. Schöne Grüße aus vier Wänden
  8. Etwas, dass sich nie verändern wird, ist dass es der Masse nie so gut gehen wird, dass man wirklich sagen könnte: Heute ist alles besser als früher. Das ist heute nicht so, das war früher nicht so. Es wird nie so sein. Glücklichkeit muss jeder aus sich selbst herausholen. Die Gesellschaft wird sie einem nie geben.
  9. Schönes Lied! Grüße aus dem Schwarzwald
  10. Rosen sind rot, Veilchen sind Blau, und ich kenn' sie alle, ich weiß es genau! Wie du sie siehst, seh' ich sie auch, die Schmetterlinge in deinem Bauch. Die romantische Röte, knisternd, feurige Töne, entfallen den feucht, wärmenden Lippen, den Schönen. Doch die Iris ist so nie, nur bei alter Fotografie! Die kühlenden Weiten, die sind blau! Die spürte ich schon ganz genau. Den Sand zwischen meinen Zehen, am Strand gehend, durfte ich erleben. Klebriger Sand so ganz vertraut, strahlt genau wie meine Haut. Der Himmel ist dann d
  11. Ein großartiges Gedich. Nichts sollte man verändern. Es ist großartig!
  12. +++Wem das zu viel Text ist, kann auch nach unten scrollen und ihn sich anhören+++ In der wärmenden Sonnen hier auf der Weide sitzte ich, lasse den kühlende Wind über meine Glieder streichen und genieße den Anblick von schaukelnden Blumen und raschelnden Bäumen. Ich sehe den Kindern beim Spielen zu und denke an den langen Traum, welcher mich doch so sehr geprägt hat. Wie in einen sehr tiefen Schlaf bin ich gefallen und ich träumte, träumte so viel, so lang und so intensiv, dass es sich an fühlte, als ob es ein ganzes Leben gewesen wäre. Wie es in Träumen nun Mal eben so ist, w
  13. @Freiform Danke für deine Rückmeldung! Ich weiß das Zigarren gepafft werden, allerdings spricht man ja auch hier vom Rauchen. In den Szenen, wo das LI den Rauch einzieht, tut es das natürlich nur in die Mundhöle :). Ich hatte mir überlegt ob ich das schreiben soll, also dass er einen tiefen Zug in seine Mundhöle nimmt, aber ich dachte mir: was solls es wird schon jeder verstehen. Grüße
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