Zum Inhalt springen

Raumfuergedanken

Junior-Autor(in)
  • Gesamte Inhalte

    16
  • Benutzer seit

  • Letzter Besuch

4 Benutzer folgen diesem Benutzer

Über Raumfuergedanken

  • Geburtstag 13.08.2004

Letzte Besucher des Profils

810 Profilaufrufe
  1. @SternenherzSo, ich hoffe jetzt ist alles ein wenig übersichtlicher:)
  2. Danke für euer ehrliches Feedback! Das ist meine erste Kurzgeschichte, Absätze sind mir irgendwie garnicht in den Sinn gekommen, aber jetzt wo ihr es sagt, kann ich das total nachvollziehen und mir würde das wahrscheinlich genauso gehen. An der Länge möchte ich aber nichts ändern, sonst müsste ich die Ganze Kurzgeschichte komplett überarbeiten, was ich persönlich sehr schade und schwierig finden würde, denn einen Teil einfach weglassen würde nach meinem Empfinden alles verfälschen und ich empfinde alle Aspekte irgendwie als wichtig, einfach weil sie mir im Moment des Schreibens alle aufgegangen sind und alle auf's Blatt wollten. Liebe Grüße @Sternenherz @Hugin @DarkjulsDanke für diesen schönen Gedanken und dein Eindenken und Einfühlen in meine Geschichte. Das bedeutet mir viel.
  3. Vielen lieben Dank lieber @Carlos😊
  4. Raumfuergedanken

    Nimmerland

    Nimmerland Sie schließt die Augen und eine grenzenlose Leere überkommt sie. Und aus dieser Leere heraus formen sich Bilder. Zunächst sind es nur einzelne, einsame Farbtupfer. Starr und fest verharren sie auf ihren Plätzen, als würden sie auf etwas bestimmtes warten. Wie von unsichtbarer Hand geleitet, beginnen sie nun aber sich zu bewegen. Blitzschnell verändern sie Form und Farbe, sie drehen und wenden sich und dann, ganz langsam und sachte, schwimmen sie aufeinander zu. Sie kann zusehen wie sie sich berühren, um sich so gleich miteinander zu verbinden, ineinander zu verschmelzen. Die entferntesten Farbtupfer werden eins. Tief versunken in atemberaubender Faszination, spürt sie, dass sich etwas in ihr löst. Eine in ihr verankerte Last, die schon lange ihr Inneres bewohnt hatte und doch die ganze Zeit über unbemerkt blieb. Mit einem Mal ist da ein intensives Gefühl von Befreiung, dort wo einst die Last hauste. Und plötzlich ist alles vollkommen eindeutig. Eine nie zuvor erlebte Klarheit fließt durch jede Zelle ihres Körpers, durchströmt sie. Auf einmal ergibt alles Sinn. All die unzähligen Farbtupfer und Formen, nun ist aus ihnen ein komplexes Bild entstanden. Klar und deutlich sieht sie nun Tiere und Menschen. In Frieden und in Liebe leben sie beisammen, eine wunderbare Gemeinschaft, geprägt von Mitgefühl und Verständnis. Hier wird alles geteilt. Die dunkelsten Seiten des anderen, jegliche Orte einer jeden Seele werden offen gezeigt, anstatt versteckt und verdrängt. Es ist ein strahlend positiver Ort voller Harmonie und Glück, das kann sie deutlich spüren. Durchtränkt von unendlicher Fröhlichkeit und Freude. Und fließen doch einmal Tränen oder das wilde, unbändige Feuer der Wut kocht über, so darf auch das einfach da sein und einen für den Moment vollkommen überfluten. Nichts daran wird versucht zu verändern, zu bändigen, unter Kontrolle zu bringen, in Fröhlichkeit zu verwandeln. Nein, Gefühle werden vollkommen angenommen wie sie sind, in ihrer ganzen Kraft. All das sieht sie und noch viel mehr. Hier sind alle frei. Jeder kann tun und lassen was er möchte, jeder kann sein wie er möchte. Die vollkommene Freiheit. Niemand wird für irgendetwas verurteilt, jeder wird vollkommen in seiner Person und seinem Handeln angenommen und geliebt, denn auch jeder kann sich selbst annehmen und lieben wie er ist. Zeit scheint an diesem Ort nicht zu existieren. Tief verinnerlicht, dass nur das Jetzt existiert, dass es nie, niemals etwas anderes gegeben hat als den jetzigen Moment, auf ewig. Vollkommen Moment verbunden. Alles ist umgeben von wunderschöner Natur. Riesige, saftige Wiesen mit unzähligen Blumen, soweit das Auge reicht. Sie erstrecken sich bis zum Horizont. Doch schaut man in eine andere Richtung, so finden die Augen grüne Wälder mit den unterschiedlichsten Bäumen. Gewaltige, knorrige Stämme, gekrümmt und gebeugt von ihrem Alter, dicht an dicht neben solchen von ganz anderer Natur. Ganz und gar dünne Stämme, von solch einer Zartheit, dass man es nicht wagen würde auch nur einen Finger nach ihnen auszustrecken. Der Duft dieses kühlen, wilden, dichten Waldes, mischt sich mit der sanften, salzigen Brise, die in der Luft liegt und einen einzuladen scheint die wenigen Schritte bis zum Meer zu laufen. Es ist ein großartiges, tief blaues Meer und das geheimnisvolle Zuhause unterschiedlichster Meereswesen. Manchmal erlebt man es rasend, wild, heftig, unberechenbar. Mit allen Sinnen kann man dann die berauschende Kraft erleben, die von ihm ausgeht. In anderen Momenten zeigt es sich von solch einer Sanftheit, die pure Ausstrahlung tiefer, allumfassender Ruhe. Zögerlich und leise schwappen die Wellen dann ans Ufer. Erfüllt von einer tiefen Glückseligkeit und tiefem Frieden, war sie sich mehr als irgendwann anders in ihrem Leben sicher, auf der ganzen weiten Welt würde es keinen wundervolleren Ort geben. Ein Gedanke flammte auf in ihrem Geist. Das Meer! Die scheinbar unterschiedlichsten Seiten untrennbar verbunden, eins. Eingeschlossen in ein riesiges Komplex, ein großes Ganzes. Auf einmal ist da dieser Ruf, kein äußerlicher, sondern ein innerlicher. Sie öffnet die Augen und zum ersten Mal sieht sie. Zum ersten Mal sieht sie wirklich. Mit ganz neuen Augen. Kaum zu glauben, dass das die Welt sein soll in der sie sich schon seit Ewigkeiten befindet, denkt sie. Und sie beginnt zu leben. In der immerwährenden Bewusstheit eines kostbaren, inneren Schatzes, stetig bei ihr, stetig in ihr, einer der ihr all ihre Träume, all ihre tiefsten Sehnsüchte und Wünsche erfüllen kann. Einer, der alles verändern kann. Alles ist bereits in ihr. Es war genau diese überwältigende Erkenntnis, die sie so plötzlich erfasste und alles in ihr von Grund auf zu erneuern schien. Es war genau diese Erkenntnis, die sie befreite.
  5. Liebe Kastanienblüte, Ein sehr schönes Gedicht, das ein unglaublich wichtiges Thema anspricht. Ich denke auch oft darüber nach wie verrückt es einfach ist die Muttermilch einer komplett anderen Spezies zu trinken, das Menstruationsprodukt anderer Spezies zu essen und zuletzt als wäre das nicht schon genug Bizarrnis auch noch haufenweise die Leichnamen anderer Spezies in sich hineinzustopfen und das alles tagtäglich und sich dann auch noch einzubilden all das wäre gesund und gut für den Körper. Naja, die Nutztierindustrie hat uns halt jahrelang angelogen. Es gibt mittlerweile einfach so viele leckere Alternativen, da ist es im Hinblick auf Pandemien, den Klimawandel, den Welthunger und natürlich auch den immens leidenden Tieren aufjedenfall mehr als eine Überlegung wert seine Ernährung umzustellen. Danke für deine Worte. Liebe Grüße
  6. @Daniel Techet Lieber Daniel, danke für dein offenes Ohr und vorallem dein offenes Herz, es ist wirklich schön und besonders zu hören, dass eigene Worte Zugang zu anderen Menschen gefunden haben und es freut mich sehr, dass man merkt wie sehr mir das Thema am Herzen liegt und die damit verbundenen Gefühle spüren kann. Liebe Grüße
  7. @Daniel Techet @Kurt Knecht Vielen lieben Dank für euer Feedback und euer einfühlen, das bedeutet mir viel! Liebe Grüße
  8. Liebes Gänseblümchen, Danke für die Zeilen, ich fand sie wirklich schön. Durch sie wird man nochmal daran erinnert, wie komplex der Mensch doch ist und wie wichtig es immer ist genau hinzuschauen und hinter die scheinbare Fassade zu blicken. Es ist ja oft so anders als man denkt und steckt sehr viel mehr dahinter! Liebe Grüße
  9. Lieber Kurt, Dein Gedicht hat mir gut gefallen. Es hat mich daran erinnert wie unterschiedlich die Perspektiven doch sein können und wie verschieden die Wahrnehmung eines jeden Menschen letztendlich ist. Gerade die letzte Zeile, in der du die Sonne eingebaut hast, fand ich total schön: Sie schafft für mich Verbindung zwischen den Menschen. Obwohl wir alle so unterschiedlich sind, unterschiedlich denken, fühlen und handeln und wir alle unterschiedliche Geschichten mit uns tragen, gibt es höher geordnete Dinge, die uns wieder alle miteinander verbinden, wie z.B das Licht von dem zu geschrieben hast. Außerdem gibt es mir Hoffnung, dass wir eines Tages, sowie wir auf der Erde unter demselben Licht stehen, auch nach unserem Tod unter diesem stehen, dass höher geordnete Dinge keinen Unterschied zwischen uns und unserem früheren Handeln machen, sowie es die Sonne auf der Erde auch nicht tut. Liebe Grüße
  10. Der Blick geht ins Leere, denn da ist absolut nichts Was einem hier noch Freude verspricht Auf ewig gefangen, in diese Hölle gesteckt Jeder Tag hat schlimmste Gefühle in mir geweckt Um mich herum nur unendlicher Schmerz Verdammt, siehst du denn nicht das Herz? Käfige gefüllt mit Trauer, Angst und Leid Und das alles für uns eine Ewigkeit Doch für dich nur Sekunden von Geschmack Und dann ein leichtes Gefühl von satt Augen so schwer wie Blei, eine Last drückt sie nieder Denn wieder und wieder frage ich mich Was nützt es mir die Welt zu sehen, wo sie mich doch nicht Wie es wohl ist das Sonnenlicht? Oder ein kühler Windhauch, der sanft meine Haut umstreift Eine Mutter, die nie von meiner Seite weicht Kannst du mir sagen wie das ist? Denn all das gibt es für mich nicht Was ist Freiheit, wie fühlt sich das an? Gras unter den Füßen dann und wann? Du musst wissen, all das sind Sachen die ich niemals fühlen und niemals erfahren kann Verschließ auch du die Augen verschließ auch du dein Herz Und ignorier all unseren immensen Schmerz Doch sei dir bewusst, wir sind hier, wir existieren Deine Ignoranz wird unser leidvolles Dasein niemals kaschieren Sei gewiss, wir sind hier und warten bis uns endlich jemand hiervon erlöst Und uns mit nimmt in ein glückliches Leben. (Aus tierischer Perspektive) ©2021 Marlene Ritterhoff
  11. Raumfuergedanken

    FREIHEIT

    Freiheit, was für ein Thema! Deine Worte waren wirklich inspirierend. Vorallem schön fand ich, dass du auch die emotionale Seite miteinbezogen hast und, dass nicht nur andere Menschen uns einschränken können, sondern wir uns selbst genauso gut. Das wird aus meiner Erfahrung doch häufig vergessen.
  12. So kurz und doch so aussagekräftig... Wirklich schön! Vielleicht ist es mit dem Menschen genauso wie mit dem Regentropfen und nur der Himmel weiß warum. Lg
  13. @Lina Vielen lieben Dank, das freut mich sehr!😊 @Buchstabenenergie Vielen lieben Dank für deine Worte, sie haben mir Kraft gegeben. Du sprichst mir wirklich aus der Seele. Genau diese Welt wünsche ich mir von Herzen. @Josina Das kann ich sehr gut nachvollziehen und ich hoffe wirklich, dass mein Text nicht genau das rübergebracht hat, denn das war absolut nicht meine Absicht. Ich wollte niemandem etwas vorwerfen, ganz und gar nicht. Ich weiß, dass sich im Moment durchaus viel verändert und sich natürlich auch sehr viele Menschen für diese Welt einsetzen. Und ich weiß auch, dass der Text sehr dramatisch und verallgemeinernd angefangen hat, aber das war nunmal meine Stimmung zu dem Zeitpunkt. Ich sehe einfach so viel Zerstörung hier auf der Erde, da fällt es mir manchmal schwer, wie sagt man so schön, differenziert zu bleiben. Ich wollte mit meinem Text aber vielmehr meine Gedanken zu den Ursachen ausdrücken, denn ich glaube schon, dass die äußere Zerstörung durchaus mit der inneren von sehr vielen Menschen zu tun hat.
×
×
  • Neu erstellen...

Wichtige Information

Wir haben Cookies auf Ihrem Gerät platziert, um die Bedinung dieser Website zu verbessern. Sie können Ihre Cookie-Einstellungen anpassen, andernfalls gehen wir davon aus, dass Sie damit einverstanden sind.