Zum Inhalt springen

Rudolf Junginger

Autor
  • Gesamte Inhalte

    206
  • Benutzer seit

2 Benutzer folgen diesem Benutzer

Über Rudolf Junginger

  • Geburtstag 2. Dezember

Autorenleben

  • Wohnort
    Toulouse

Letzte Besucher des Profils

1.429 Profilaufrufe
  1. Für ein "erfülltes" Leben eventuell doch.
  2. Knorpelfisch, Lachsterrine, Obazder, Flockenblume, paletti Hai, mein lieber Knorpelfisch, was komm dir heute auf den Tisch? Lachsterrine nehm ich an, du zeigst uns deine Zähne dann, doch sagst du nicht ganz freundlich "cheese" du sagst "Obazder", du bist fies, zerzupfst das wie 'ne Flockenblume zerrupfst es wie des Brotes Krume, drehst's durch den Fleischwolf, wie Spagetti und schon ist alles ganz paletti. Scheinwerfer, Mond, Olympiade, Hochsprung, Sternsänger
  3. Rudolf Junginger

    Dieser Tage

    Freiheit ist ein Impfwort.
  4. Hallo Joshua, ich danke dir für deinen Kommentar. Wir brauchen nicht einmal bis zum Schluss warten, um im Buch unseres Lebens zu lesen. Da kommen ja meist auch so schon einige in sich geschlossene Kapitel und Geschichten zusammen. Manche sind mehr, andere weniger spannend, aber solange die dicke Frau noch singt, ist die Oper nicht zu Ende und solange die Zeit noch an unseren Geschichten schreibt, bleibt deren Ende offen. Liebe Grüße Rudolf
  5. Rudolf Junginger

    Tagebuch

    Das Leben ist ein Fortsetzungsroman, dem die Zeit jeden Tag eine neue Seite schreibt.
  6. Rudolf Junginger

    Unverkäuflich

    Innere Werte lassen sich nicht veräußern - das macht sie unbezahlbar.
  7. Hallo Lina, vielen Dank für deinen Kommentar. Mut kostet es wahrscheinlich immer, seinem Willen einen Weg zu bereiten. Aber wer genug davon hat, der kann sich solche Risikoinvestitionen von Zeit zu Zeit schon leisten, auch wenn sich ein solches Unternehmen eventuell nur mit Erfahrungswerten bezahlt macht. Liebe Grüße Rudolf
  8. Hallo Lia, die Geschichte wurde wohl schon vor einer Weile geschrieben, da es in Manhattan mittlerweile nur noch das One World Trade Center gibt. Trotzdem gerne gelesen, weil ich die Stadt auch noch mit ihren Zwillingstürmen kannte. Liebe Grüße Rudolf
  9. Hallo Axel, das ist eine gut geschriebene Geschichte, dessen Erzählerfigur mich, nicht nur wegen der Dialektsprache, ein klein wenig an den Simplicius Simplicissimus, aus dem Schelmenroman von Hans Jakob Christoffel von Grimmelshausen (1669) erinnert. Sehr gerne gelesen. Liebe Grüße Rudolf
  10. Rudolf Junginger

    Lebenslauf

    Jenseits der ausgetretenen Pfade, beginnt der eigene Weg.
  11. Hallo Carlos, ich freue mich über deinen Kommentar. Saint-Exupéry's Werke habe ich leider noch nicht gelesen, aber sein berühmtes Zitat aus dem kleinen Prinzen „Man sieht nur mit dem Herzen gut, das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar", kenne ich dafür auswendig. Liebe Grüße Rudolf Hallo Sali, danke für deinen Kommentar und den orthografischen Fingerzeig. Solche Sachen passieren mir als Schreiber und viel zu nachlässiger Eigenlektor hundertmal, weil ich die Sätze oft hinterher ändere, mit dem Resultat, dass zuletzt hinten und vorne nichts mehr passt. Mit dem Titel hast du Recht. Da muss ich mir vielleicht noch Gedanken machen, um eine passende Überschrift zu finden, die die Geschichte bis zum Schluss offen lässt. Diese dreht sich ein bisschen um unsere natürliche Tendenz zur Voreingenommen- und Beeinflussbarkeit durch von Menschen oder Medien geschürte Gerüchte und Darstellungen. Deren Gefährlichkeit für unser Denken und unsere Urteilsfähigkeit zeigt sich meist erst, wenn es zu Extremsituationen kommt und dann ist es oft schon zu spät. Liebe Grüße Rudolf
  12. Hallo Carlos, Demain il fera jour C’est quand tout est perdu que tout commence Demain il fera jour Après l’amour, un autre amour commence. Morgen ist auch ein Tag und wenn alles verloren ist, fängt alles neu an. Morgen ist auch ein Tag und nach der Liebe fängt eine neue Liebe an. Soviel wusste schon Edith Piaf dazu zu singen. Schmunzelnd gelesen. Liebe Grüße Rudolf
  13. Hallo Sentimentalist, das ist ein sehr schöner Text, der sich liest, als hättest du ihn nicht auf der Tastatur deines Computers getippt, sondern auf dem Klavier deiner Gefühle gespielt, weshalb es mich wundert, dass dein Werk hier fast sang- und klanglos untergehen will. Die Schönheit und die Flüchtigkeit der magischen Momente hast du mit dem Bild der fahrenden Bahn sehr treffend eingefangen und umschrieben. Man fühlt die zarten Schmetterlingflügel förmlich die Innenwände des Bauches streicheln und man sieht geradezu das Bild des funkelden Lichts in den Kronen der Bäume, die in deiner Geschichte in den Himmel der Liebe wachsen durften. Ein Licht dessen Hoffnungsschimmer selbst noch von den Scherben des zerbrochenen Spiegelt reflektiert wird. Sehr gerne gelesen und nebenbei auch angehört. Liebe Grüße Rudolf
  14. Rudolf Junginger

    Das Vorurteil

    Didier hatte ich heute zum ersten Mal kennengelernt, denn ich war noch relativ neu in dieser Firma. Von einem anderen Kollegen, der ebenfalls von meinem vorherigen Arbeitgeber zu diesem Betrieb übergelaufen war, hatte ich bisher nur negatives über Didier gehört. Momo, ein junger Kerl marokkanischer Abstammung, den ich bereits gut kannte und mit dem ich mich glänzend verstand, war schon seit ein paar Monaten dabei. Er meinte Didier sei recht hinterhältig und er wäre darüber hinaus verärgert darüber, dass er für die Position, in der ich hier angestellt war und für die er sich ebenfalls beworben hatte, nicht gewählt wurde. Darüber hinaus kursierten Gerüchte, Didier sähe den Betrieb, in dem auch seine Frau als Sekretärin arbeitete, eher als Selbstbedienungsladen an und er würde dort sogar stehlen. Im Grunde genommen schien niemand in der Firma so recht mit ihm klar zu kommen, wobei es für mich schwer einzuschätzen war, ob das daher rührte, dass er mit seiner Frau, mit der er wohl schon vor langem von der Normandie in den Süden gezogen war, auf die Voreingenommenheit der einheimischen Bevölkerung stieß, oder ob er einfach nur ein schwieriger Mensch war. Ich bereitete mich auf alle Fälle auf das Schlimmste vor, als er an diesem Tag auf die Renovationsbaustelle kam, auf der es die Lage der nicht in unseren Plänen verzeichneten Kanalisationsrohre festzulegen und zu kartieren galt. Aus diesem Grund war ich positiv überrascht, dass Didier, ein unscheinbarer blonder Mann mittleren Alters, eigentlich einen recht umgänglichen Eindruck machte. Na ja, man sah schon, dass er sich seiner kleinen Vormachtstellung im Betrieb, zu der ihm der Lehrgang mit der Sondierungsausrüstung und der damit einhergehenden Computer-Grundausbildung verholfen hatte, bewusst war. So klappte er seinen Laptop nicht ohne Stolz auf, um mir ein paar wenig fesselnden Tunnelblicke auf die diversen Rohrgänge und die dazugehörigen Charts zu gewähren. Ich zeigte mich dennoch interessiert, was auch ihm seine Unsicherheit in Verbindung mit seinen Berührungsängsten bezüglich eines neuen Mitarbeiters und potenziellen Konkurrenten zu nehmen schien. Bei einer Tasse Kaffee kamen wir deshalb auch nach unseren Inspektionsarbeiten ins Gespräch und er zeigte mir sogar noch die Bilder seiner Rassehunde, welche er in seiner Freizeit züchtete, bevor er sich freundlich von mir verabschiedete. Allerdings bemerkte ich, nachdem Didier bereits gegangen war, dass mir mein Geldbeutel fehlte, der sich normalerweise in der Seitentasche meiner Arbeitshose befand. Ich lief nun alle Stationen ab, auf denen wir zusammen unterwegs gewesen waren, fand aber nicht die geringste Spur meiner Geldbörse, in der sich neben Bargeld und Bankkarten auch viele meiner wichtigen Papiere befanden. Das Portmonnaie musste mir beim Bücken aus der Tasche gerutscht sein, während ich mit Didier gearbeitet hatte. Mir kamen sofort die Warnungen Momo's, bezüglich des schlechten Charakters von Didier in den Sinn und als ich diesen am selben Abend bei der Besprechung im Büro wiedersah, fielen mir gleich die dicken Seitentaschen seiner Hose in die Augen. Ich kochte vor Wut, konnte mir aber nichts anmerken lassen, denn ich hatte außer meinen Indizien keine Beweise, mit denen ich Didier überführen konnte. Als Neuzugang scheute ich mich darüber hinaus in der ersten Woche einen Skandal vor unserem Projektleiter im Büro zu provozieren. Ich war mir dennoch sicher, dass Didier meinen Geldbeutel in seiner Tasche hatte. Sein eher verhaltenes Lächeln wirkte jetzt nur noch hämisch und gespielt auf mich. Verärgert verließ ich das Büro und begab mich mit einem unguten Gefühl zu meinem Auto, um nach Hause zu fahren. Als ich die Fahrzeugtür öffnete, sah ich etwas dunkles auf den grauen Asphalt des Parkplatzes fallen. Es war meine Geldbörse, die mir wohl beim beim Ein- oder Aussteigen irgendwie aus der Seitentasche gerutscht sein musste und seither die ganze Zeit neben dem Autositz gelegen hatte.
  15. Trödelmarkt, Elfenbein, Tortenheber, Prilaufkleber, Sonntag Eine Kostbarkeit aus Elfenbein, auf dem Trödelmarkt der Nostalgie, schien mir der Prilaufkleber zu sein, denn irgendwie vergaß ich den nie. Er zierte meiner Großmutter Haus, am Sonntag sah ich ihn so gern, in ihrer Küche vor'm Kuchenschmaus, heut' ist mir ihr Tortenheber fern. Mohn, Tag, Schlaf, Auto, Wecker
×
×
  • Neu erstellen...

Wichtige Information

Wir haben Cookies auf Ihrem Gerät platziert, um die Bedinung dieser Website zu verbessern. Sie können Ihre Cookie-Einstellungen anpassen, andernfalls gehen wir davon aus, dass Sie damit einverstanden sind.