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Claudi

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Über Claudi

  • Geburtstag 27. März

Autorenleben

  • Wohnort
    auf dem eigenen Mist
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    Eduard Mörike
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  1. Hallo Fan, mir gefallen deine verdichteten Gedanken zur kunstgerechten Darmentleerung auch sehr gut! Bleibt nur noch eine Kleinigkeit zur Korrektur anzumerken: Um sowohl als auch zu können und zu dürfen und zu müssen wenn es soweit und nötig ist. "So weit" dürfte hier nicht zusammengeschrieben werden, da du hier nicht die Konjunktion verwendest. Bist du so weit, mir zuzustimmen? LG Claudi
  2. Claudi

    meine Katze

    Liebe Margarete, das ist ein herzallerliebstes Katzengedicht! Besonders schön finde ich, dass du eine konkrete Katze und ihr Verhalten gegenüber der erzählenden Person (dem LI) beschreibst, statt im Allgemeinen zu bleiben. Das ist etwas, was ein Gedicht lebendig macht! Bravo! Metrisch entwickelst du dich auch immer weiter. Schade, dass die metrumsicheren Kommentator:innen dir dazu keine Rückmeldung gegeben haben. Ich habe dir ein paar Wörter in deinem Text ergänzt, so dass auch die letzten klitzekleinen Holperer jetzt ausgebügelt sind: lizzy meine weiße katze haut oft schnell mit ihrer tatze ist was nicht nach ihrem sinn langt sie blitzschnell hin in der frühe so um acht ich noch nicht vom schlaf erwacht geht sie auf mir hin und her ist die schüssel etwa leer? trotzdem liebe ich sie sehr geb sie niemals wieder her wirst du auch kein schmusetier bleibe noch recht lang bei mir Ich habe die betonten Silben fett markiert. Jetzt kann man gut sehen, dass jeder Vers vier Hebungen hat, bis auf den letzten in Strophe 1. Hier passt der dreihebige Schlussvers prima zu der Aussage "bitzschnell", das finde ich sehr gelungen. Du könntest jetzt noch überlegen, ob du auch die anderen Schlussverse dreihebig machst. Dann käme generell etwas mehr Abwechslung in den Rhythmus der Strophen und das ganze Gedicht würde mehr wie aus einem Guss wirken. Schwer zu sagen, was besser ist. Ich mach dir zwei Vorschläge für S2 und S3, dann kannst du mal vergleichen und eine Entscheidung treffen: geht sie auf mir hin und her ist die schüssel leer? wirst du auch kein schmusetier bleib noch lang bei mir Wie gesagt, es ist nur eine Möglichkeit. Mir gefällt deine Lösung ebenso gut. Weiter so! LG Claudi
  3. Claudi

    Die alte Dirne

    Hallo Alexander, ich verstehe den Inhalt. Die "irne"-Reime sind nicht alltäglich, und ich finde es recht gelungen, wie du sie hier in deiner Strophe zusammenführst. Du spielst hier geschickt mit der Doppeldeutigkeit des Wortes "Dirne" (Prostituierte, veraltete Form für Mädchen). Der Titel macht neugierig und passt für meinen Geschmack wunderbar! Sprachlich kollidiert für mich das Wort "alte" mit "schon". Da hätte ich sinngemäß eher etwas wie "längst" erwartet. Der leicht altertümelnde Stil passt zum alten Wort, ist allerdings nicht jedermanns Geschmack. Zwei Kommas sind Fehl am Platz? Das macht den Text für mich noch etwas sperriger als nötig: Es hat für sich die alte Dirne, kein Komma nach sich im Leben Eines schon erkannt. So liegt das Schönste unterm Zwirne, das Klügste hinter einer Stirne, nur ihr Gebrauch in eigner Hand. kein Komma Mein Gesamteindruck: Verstechnisch gefällt mir die Strophe gut und die humorvolle Note ist gut herausgearbeitet. Sprachlich könntest du noch ein bisschen feilen. LG Claudi
  4. Claudi

    Amy Winehouse

    Huhu Stefan, schön, dich mal wieder zu lesen! Die Reime, ich weiß nicht recht, ob die mir hier gefallen, schon gar nicht die Haufenreime. Aber wenn du metrisch glätten willst, kann ich nur zustimmen: Wir gingen durch die Nächte, um die Tage zu verschließen, und blühten darin auf, um deine Droge zu genießen, die steht im Lebenslauf, wird rote Adern wild zerschießen, belebt das tote Blut und wird im wilden Rausch zerfließen. Zweimal wild würde ich vermeiden, treffe aber deinen Stil wahrscheinlich nicht und lass dich lieber selbst nach brauchbaren Alternativen suchen. Die restlichen Strophen würde ich ebenfalls 7-hebig machen, also genau an das Metrum von S1 anpassen. Dazu müsste aber einiges gestrichen werden, und auch da weiß ich nicht, was du am ehesten entbehren kannst. Bleibe aber gerne dran, wenn du es selbst nochmal versuchst. LG Claudi
  5. Claudi

    Technikgeschichte

    Hallo Oilenspiegel, das ist eine originelle Liebeserklärung, die ich sehr mag! Obwohl sie scheinbar in freier Form angefahren kommt, liest sie sich doch durchgängig jambisch. Ist das der Sound eines Zweitakters? Den mögen meine Ohren! Nur der Schluss ist mir zu erklärend, vielleicht für eine gute Pointe auch einen Tick zu geschwätzig. Was mir hier gefallen würde, wäre: Das gaukelt nicht totale Sicherheit. Das zeigt dir deine Endlichkeit automobil. War mir eine Freude, hier mitzufahren! LG Claudi
  6. Hallo Josh, ich weiß nicht, ob der Gleichklang durch die Reime geeignet ist, um die Feuerblume optimal zur Geltung zu bringen. Ich glaube, hier würde ich eher auf klangliche Farbenpracht durch Vielfalt setzen. Es sieht so aus, als wäre diese schöne Textidee gerade erst in deiner Fantasie aufgeblüht, so dass du noch nicht allzu viel Zeit und Energie da reingesteckt hast? Auf jeden Fall würde ich dazu gerne mal einen Versuch ohne Reime von dir sehen. Ich könnte mir gut vorstellen, dass sich das Gedicht ohne den Reimzwang noch viel prächtiger entwickelt. Hättest du Lust? Dies wären so meine ersten Gedanken zu deinem Text. Ich lass ihn aber gerne ein, zwei Tage auf mich wirken, um Tuchfühlung aufzunehmen. Welche sind denn hier deine liebsten/wichtigsten/unentbehrlichen Bilder? LG Claudi
  7. Claudi

    Die Wölfin reizen

    Hallo Ferdi, ja, wenn du die Labels für Quatsch hältst, ist es verständlich, dass du über die Einteilung nicht weiter nachdenken möchtest. Umso mehr danke ich dir, dass du dir die Mühe gemacht hast, dennoch so ausführlich auf meinen Wunsch einzugehen. Der Grund für die Einteilung in Feedback jeder Art und zwei eingeschränkte Kommentarlabels sind die unterschiedlichen Interessen und Bedürfnisse der Mitglieder. Wer nicht jede Art von Feedback zu seinen Texten haben möchte, kann sich vor unliebsamen Antworten schützen. Ich mach das gerne, indem ich "Textarbeit erwünscht" wähle. Das entspricht ziemlich genau den Richtlinien, die wir bei Gedichte.com hatten, und schützt meine Fäden z.B. vor: - nichtssagenden Ein-Wort-Kommentaren - gereimten Kommentaren - Gastgeschenken in Gedichtform - persönlicher Ansprache als LI - Unterstellungen, die aus dem Text nicht begründet werden - Kritik auf persönlicher statt auf Text-/Gestaltungsebene Kurz: Alles, was wir im alten Forum Spam nannten, ist unter dem roten Label ausdrücklich nicht erwünscht. Da soll es um die Gestaltung des Textes und die Wirkung auf die Leserschaft gehen. Deswegen poste und kommentiere ich am liebsten unter Rot. Ja, hier habe ich mich versucht anzupassen, was selbstredend eine weitere Betrachtung des Textes mit einschließt. Nur glaube ich nicht, dass zur Gestaltung des kleinen Dings noch was kommt. Diskussionen zu Inhalten scheinen mir allerdings in Gedichtfäden sehr beliebt zu sein und weit mehr Beachtung zu finden als im Wohnzimmer. So kam mir die Idee, ein Gedicht als Lockvogel einzusetzen. Sollte es damit noch klappen, lässt sich die Diskussion ja leicht verschieben. Tja, damit ist bei Gelb zu rechnen. Ich gehe davon aus, dass Sali sich damit zufrieden gibt. Sonst hätte sie ja Rot wählen können. LG Claudi
  8. Claudi

    Die Wölfin reizen

    Hallo ihr Lieben, war ja klar, dass sich an dieses sexistische Machwerk nur Frauen heranwagen und dann auch noch dreist behaupten, es gäbe nichts zu mosern. 😁 Instinkte, liebe Loop? Das ist natürlich pure Ironie, hier in meinem Faden darf aber gerne Tacheles geredet werden. Ja, liebe Mi, provokant sollte es sein. Dass es sich nur um ein neckisches Späßchen handelt, war wohl nicht zu übersehen. Dennoch ließe sich eine männerfeindliche Darstellung durchaus am Text nachweisen, der übrigens als Prosagedicht gedacht und hier keine metrische Ordnung vorgesehen war. Ich verdeutliche mal kurz den Aufbau: Die Wölfin reizen nur Texte mit Biss und Argumente, die fetzen Blabla und Wischiwaschi sind für den Reißwolf Ist es nicht unverschämt, die beiden Sätze so zu bauen, dass die Wölfin ganz am Anfang steht, während der männliche Wolf zum Gebrauchsgegenstand degradiert wird, der nur die faden Reste bekommt und schließlich als Allerletzter erwähnt wird? Worum geht es? Natürlich nicht um Geschlechterkampf, sondern um Textkritik, den unverkrampften Umgang damit und das von mir so geliebte rote Label, das leider so selten genutzt wird. Darüber würde ich gerne hier reden, falls jemand Lust hat. Wenn nicht, war es immerhin einen kläglich gescheiterten Versuch wert. Danke euch beiden fürs Reinschnuppern! LG Claudi
  9. Claudi

    Wölfin verrissen

    Wen wunderts nach der sensationellen Steilvorlage? 😁 Liebe Amadea, deine Nummer 7 ist wirklich der Hammer! Superwitzige Persiflage zum Thema Kritikresistenz, jedenfalls ist das meine favorisierte Lesart. Vor Lachen konnte ich sogar die Parodie des vergurkten Metrums einigermaßen schmerzfrei aushalten. Ich fühle mich sehr geehrt, dass du auch aus meinen Text einige Bröckchen zum satirischen Aufspießen herausgepickt hast. Dass du deinen Reizwolfverriss aber auch noch unter "Schattenwelt" einstellst, ist der Gipfel des blanken Hohns. Ich verneige mich vor dieser Dreistigkeit! LG Claudi
  10. Claudi

    Die Wölfin reizen

    nur Texte mit Biss und Argumente, die fetzen Blabla und Wischiwaschi sind für den Reißwolf
  11. Hallo Loop, hallo Dio, sicherlich wären am Text begründete Kritiken auch hier spannend. Nur habt ihr vermutlich vergessen, dass Managarm das Gedicht unter dem Label nur Kommentar gepostet hat? Textkritik gehört hier also nicht hin, es sei denn, Managarm entscheidet sich für eine Änderung des Labels. LG Claudi
  12. Hallo Oilenspiegel, doch, solche "Kleinformen", um nur einen oder zwei Gedanken auszudrücken, gibt es schon. Als gereimte Form fällt mir da das aus der italienischen Volksdichtung kommende Ritornell ein. An ungereimten Formen sind Monostichon und Distichon recht gebräuchlich. Aber lass uns mal @ferdi fragen. Ihm fallen bestimmt noch weitere Formen ein. LG Claudi
  13. Claudi

    Gendereck

    Hallo Carlos, nein, das stimmt nicht. Entscheidend für die Aufnahme in den Duden ist nicht etwa das, was sich ein paar wenige Leute ausdenken, sondern die Häufigkeit, in der die Wörter tatsächlich verwendet werden. Auf der Seite der Dudenredaktion kannst du dich darüber informieren, nach welchen Kriterien die Wörter, die in den Duden aufgenommen bzw. wieder entfernt werden, ausgewählt werden. Besonders interessant ist wohl dieser Artikel: Wie kommt ein Wort in den Duden? LG Claudi
  14. Hallo @leachim, die Ähnlichkeit mit Goethes Mignon springt mich im ersten Vers so sehr an, dass ich eigentlich nur enttäuscht sein kann, weil du einem der beliebtesten und meistparodierten Gedichte der Klassik nicht etwas mehr Aufmerksamkeit geschenkt hast, um es dann umso treffender zu parodieren. Hier die erste Strophe: Kennst du das Land, wo die Zitronen blühn, Im dunkeln Laub die Goldorangen glühn, Ein sanfter Wind vom blauen Himmel weht, Die Myrte still und hoch der Lorbeer steht, Kennst du es wohl? Dahin! Dahin Möcht’ ich mit dir, o mein Geliebter, ziehn! Da würde sich doch ein ähnlicher Anfang wie der folgende förmlich aufdrängen: Kennst du das Land, wo die Milliarden blühn nein, nicht für jene, die sich hart bemühn, Zumindest den Versuch, ein bisschen näher an Goethes Versmaß zu bleiben, würde ich mir wünschen, da der Vergleich mit dem Original sich einfach nicht vermeiden lässt. LG Claudi
  15. Claudi

    Oma kommt

    Wow, liebe Sali, und da zweifelst du noch, ob das von dir Gesagte Textarbeit ist? Ich freue mich sehr, dass du dir so viel Arbeit gemacht hast, meine moderne Ode zu verixen und das Ergebnis zu bewerten. Wie ich sehe, kommt meine Fassung in moderner Sprache gut bei dir weg. Das freut mich umso mehr! Danke! Ich habe mich bemüht, die Zäsur in den jeweils ersten zwei Versen 1. meist strikt einzuhalten, aber 2. auch für etwas Abwechslung zu sorgen und sie in einigen Versen etwas anders zu gestalten. Mit dem Pfingstochsenwort "Staubsauger" habe ich sie vom Sinn her einfach überschrieben, von der Betonung her aber eingehalten. Jetzt noch eine kurze Erklärung zum roten Label. Textarbeit muss bei weitem nicht so ausführlich sein, wie du es hier gezeigt hast. Es würde auch schon ein einziger Satz ausreichen, z.B.: - Gefällt mir gut, die Idee, eine antike Form in moderne Sprache zu kleiden. - Das sind für mich keine asklepiadeischen Strophen. Die Zäsuren teilweise nicht zu beachten, gefällt mir gar nicht. - Ich finds lustig, besonders wie der Mann sich vorm Saubermachen drückt. Wenn dann fünf User:innen jeweils nur so einen Satz schreiben, kommt in der Summe letztlich auch ein gutes Stück Textarbeit zusammen. Also bitte keine Scheu vor dem roten Label! 😆 Keine Textarbeit wäre dagegen: - Schönes/schreckliches Gedicht! - Gefällt mir gar nicht! - Das ist das beste Gedicht, das ich je gelesen habe! - Meine Oma kommt immer unangekündigt (gefolgt von einem eigenen Gedicht). - Zu viele Rechtschreibfehler! (ohne sie konkret aufzuzeigen) Wenn gelobt oder bemängelt wird, soll wenigstens mit einem Argument glaubhaft gemacht werden, dass über das Gedicht nachgedacht wurde. Das kann ein einfaches Beispiel aus dem Text sein, das einem gefallen/nicht gefallen hat, oder eine Begründung für das abgegebene Statement. Es könnte auch nur eine Frage zum Text sein. LG Claudi
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