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Miserabelle

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  1. Miserabelle

    verregneter morgen

    Hallo onegin, die Doppeldeutigkeit von "verregneter Morgen" lässt schön Raum für einen Nachhall und löst, wenn man den Regen und das Putzen kausal verbindet, Überlegungen aus, ob es beim Nachtbarn reingeregnet hat? Es kann aber auch den Kontrast zwischen dem Gemütszustand des Betrachters und der Betriebsamkeit des Nachbarn in den Fokus rücken. LG, Mi
  2. Hallo Dio, jetzt gebe ich auch noch meinem Senf zu deinem Text (Stein oder nicht Stein) dazu 🙂, ohne näher auf die spannende Diskussion und die Universumsbetrachtungen einzugehen. Es gibt übrigens eine ganz herrliche Folge des "Tatortreinigers" (Der Fluch - Folge #17), in dem eine Eigenheit der deutschen Sprache dem zum Reimen verdonnerten Protagonisten zum Verhängnis wird: Es reimt sich nichts auf "Mensch". (Sehenswert!) Du löst das Problem mit der Verkleinerung, was dann allerdings verniedlicht und reimtechnisch verwässert klingt. Ich finde ja, dass dies in der Unermesslichkeit des Universums nichts ausmacht, denn letztendlich ist alles eine Geste des Universums, es hat allerdings (also in meinen Ohren) zu wenig Griff. An der Stelle finde ich das ungereimte einfache Wort "Mensch" gut, auch wenn du Gefahr läufst, aus dem verwunschenen Schloss der Gereimtheiten zu fliegen. In mir löst es ein Aufmerken aus. Gerne gelesen, Mi
  3. Hallo Ferdi, wow, das gefällt mir sehr. Du hast hier flüssig, spannend und nachempfindbar die unterschiedlichen Welten beschrieben, in denen Sohn und Vater sich bewegen. In "Eins" und "Zwei" wird die empfindsame Psyche und Wahrnehmung des "Jüngsten" deutlich. In "Drei" steigert sich die Spannung in der Erzählung und gipfelt dann, als sich die zwei begegnen, in einer ergreifenden Pointe, Das Gedicht kann auch gut für sich stehen, finde ich. LG, Mi
  4. Hallo gummibaum, mir gefällt dein Sonett zu diesem Bild sehr gut! Für Munk war die Malerei ein wichtiges Ventil und er hat die Natur zum Spiegel menschlicher Empfindungen und Emotionen gemacht und da sich in diesem Bild seine eigene Lebenssituation wiederspiegelt, sind die beschriebenen Zusammenhänge naheliegend, wie sich auch in Wikipedia nachlesen lässt. Aber auch ohne das Hintergrundswissen spricht dieses Bild in seiner Darstellung für sich. Was mich etwas stört ist "möglicherweise" das "vorne" in Vers 9. Mir fällt aber auch keine bessere Lösung ein, von daher kann ich es als notwendig einsortieren und das minimale Stutzen auch wieder ausblenden. LG, Mi
  5. Miserabelle

    Im Wartezimmer

    Hallo Carlos und hallo Ferdi, vielen Dank, dass ihr mir Rückmeldung gebt. Wenn diese Zeilen mit dem Einstelltitel stimmiger wirken, dann nehme ich ihn dazu, auch wenn Haikus für gewöhnlich keinen Titel haben. Im Wartezimmer Hochglanzbroschüren der alte Mann sprich mit dem Mond. Mit besten Dank, Mi
  6. Miserabelle

    Im Wartezimmer

    Hallo Carlos, schön dass du vorbei schaust. Es freut mich, dass die wenigen Worte für dich sinnlich erlebbar werden. Ich sehe gerade, dass ich das Haiku um den abweichenden Einstelltitel erweitert habe und ändere das noch. Der sollte nämlich nur die erste Zeile aufgreifen und ursprünglich sollte es heißen: Im Wartezimmer der alte Mann spricht mit dem Mond Und dann habe ich es spontan in "Hochglanzbroschüren" geändert und vergessen, den Titel zu ändern. Ich hoffe es funkt so auch. LG, Mi
  7. Hallo ferdi, es freut mich, dass du dich entschlossen hast, Einblicke in dein Sedewerk hier einzustellen. Ich werde gespannt mitlesen. Schreibst du hier nach einer bestimmten Formvorlage? Ich sehe 4 hebige Trochäen, mit ausschließlich weiblichen Endungen, die Betonungen, bis auf wenige Außnahmen, immer schwer besetzt. LG, Mi
  8. Miserabelle

    Im Wartezimmer

    Im Wartezimmer Hochglanzbroschüren Der alte Mann spricht mit dem Mond.
  9. Miserabelle

    Wie dunkel

    Hallo onegin, also wenn es dir nicht griffig genug ist, sei dir das natürlich unbenommen. 🙂 Bei mir gab es jedenfalls ein Bilderecho. Lieben Gruß, Mi
  10. Miserabelle

    Wie dunkel

    Hallo Onegin, naja, immerhin führt das "gebraute Dünnbier" (deine Sicht) zu einem kleinen Austausch. Mir gefällt ja schon gleich die erste Zeile: "Wie dunkel es wird" (Lieber doch nicht umstellen 🙂). Ich mag jetzt gar nicht groß ins Interpretieren kommen. In mir entfaltet sich auf jeden Fall eine Geschichte der Verlorenheit. Mein Vorschlag mag witzig bis grotesk wirken, für mich steckt in dem spontanen Vorschlag auf jeden Fall genug Haiku, das durchaus auch ernst gelesen werden kann. Wie dunkel es wird du nimmst den Fahrplan ohne Zug Für das "Du" wird es dunkel, was ich mit Verlorensein, Einsamkeit oder auch Krankheit und Tod verbinde). Die Handlungsfähigkeit ist verlorengegangen. Es existieren noch Erinnerungen und Pläne, aber keine neuen Fahrten mehr in die dazu gehörigen Landschaften. Aber das nur nebenbei. Nachdem ich es nun betrachtet, umgekrempelt und erneut betrachtet habe, lande ich wieder bei deiner Ursprungsversion und sie gefällt mir am besten! LG, Mi
  11. Miserabelle

    Wie dunkel

    Hallo Onegin, mir gefällt es eigentlich ganz gut, nur würde ich etwas umstellen. Wie es dunkel wird nimmst du den Zug ohne Fahrplan So klingt es anfangs alltäglich und harmlos und erst in Z3 verschiebt sich die Wirklichkeit in verschiedene Richtungen des Verschwindens. Oder ein anderer Bahnsteig: Wie es dunkel wird nimmst du den Fahrplan ohne Zug LG, Mi
  12. Miserabelle

    In Bewegung

    Hallo Ferdi, ich dachte bei deinem Vers an die Fabel mit den zwei Fröschen, die in einen Bottich mit Milch sprangen und nicht mehr hinaus kamen. Einer gab auf und ertrank. Der andere strampelte weiter und ließ sich nicht entmutigen. Schließlich wurde die Milch zu Butter und er konnte aus dem Trog hüpfen. Hier sind es drei Frösche und alle drei wandelte der Tod an. Die Kunst sah ich darin, dass zum einen die Geschichte verändert wurde und keiner der Frösche starb, weil sie in Bewegung blieben, was wiederum (zum anderen) Lebenskunst genannt werden kann. Es war der Titel "In Bewegung", der mich an diese Fabel erinnerte. LG, Mi
  13. Miserabelle

    Ausverkauft

    Hallo horstgrosse, zu deinen Bedenken kann ich nur soviel sagen, dass Schmerz, welche Vorstellungsvorstellungen auch immer erweckt werden, in einem Gedicht alles mögliche können darf. "Elan" passt natürlich nicht nur klanglich gut in meinen Ohren, sondern es ist eben hier eine Eigenschaft von "Dolor" auf der Bühne. Er könnte auch ein grimmiger Fiesling sein, muss und soll er aber nicht. "Elan" bedeutet ja mit "Energie", "Power" "Dynamik" usw. oder auch "Feuer", siehe weiter unten. Ungünstig ist da eher, dass es eigentlich "doppeltgemoppelt" ist. Einmal mit "Elan" und einmal mit "Feuer", fällt mir gerade auf. Hm, vielleicht: "Der ziert sich nicht und zeigt mit Feuereifer weiter seine Kunst". Hallo loop, freut mich, dass es dir gefällt. 🙂 Mit bestem Dank fürs Vorbeischauen, Mi
  14. Miserabelle

    Ausverkauft

    Hallo Letreo, hallo Fan (cool, ein Fan) und hallo Salseda, ich freue mich, dass ihr in die Vorstellung gekommen seid und ein paar Worte ins Gästebuch geschrieben habt. Das Gedicht habe ich unlängst aus der Schublade geholt und den Schluss noch ein bisschen geändert und dachte, ich stelle es mal auf die Poeten.org -Bühne. 🙂 Besten Dank für euren Besuch und eure "Likes" . Was den Anfang betrifft, Salseda, ist das als eine Art inneres Aushängeschild gedacht, auf dem steht: Heute (ist)ausverkauft. LG, Mi
  15. Miserabelle

    Ausverkauft

    Ausverkauft Heute ist ausverkauft in meinem Kopf der Schädel platzt aus allen Nähten und jeder Zwischenraum ist vollgestopft mit Tröten, Zimbeln und Trompeten. Keine bleibt stumm. Vorhang auf: Der Schmerz betritt den Raum und spannt mit viel Elan zig helle Bögen auf und pocht und hämmert sie an Wand und Schläfen. Das Publikum pfeifft schrill und kreischt im Chor: Dolor! Dolor! Der ziert sich nicht und zeigt mit Feuer seine Kunst verneigt sich kühn am Schluss und gibt noch zwei dazu! Danach ist Ruh.
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