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Jules V.

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  1. Jules V.

    Meine neue Welt

    Meine neue Welt Morgens aufstehen, sich waschen, frühstücken, dann zur Schule und lernen, zurück nach Hause Mittag essen, Hausaufgaben machen, Spielen, dann zu Abend essen und schlafen gehen – das ist die Menschenwelt die mir übergestülpt wird. Und das Tag für Tag, wie eine Endlosschleife. Menschenkinder müssen zur Schule gehen um zu lernen. Lernen wie die Welt funktioniert. Sanft und raffiniert werden wir Kinder dazu gezwungen, ein Roboterkostüm überzuziehen, um uns dann damit zu identifizieren. Mit so einer Welt kann ich gar nichts anfangen, kann mich hier nirgendwo w
  2. Meine Freundin Gabi Als ich mit fünf Jahren begreifen musste, dass mein Weg zur Vollkommenheit abgeschnitten war, ist meine Seele zu Stein erstarrt. Sie konnte keine Verbindung mehr zu dem Menschenleben aufbauen. Aus großer Entfernung schaute sie mehr teilnahmslos zu, was der kleine Mensch hier auf der Erde so treibt. Niemand konnte meine Seele erreichen, die versteinert tief in mir und weit weg von den Menschen war. Im Haus nebenan wohnt eine ältere Frau, die an Wochenenden, Feiertagen oder in den Schulferien Besuch von Kindern und Enkelkindern hat. Eines ihrer Enkelkinder
  3. Jules V.

    Die Schockstarre

    Die Schockstarre Nun bin ich Gefangener des menschlichen Albtraums. Es gibt kein Zurück zur Vollkommenheit, zu meinem Grasland, zum Lebensmeer. Das Segelboot meiner Seele ist untergegangen. Ich fühle mich wie eingesperrt in einen Käfig, wie ein Tiger, den man seiner Freiheit und Abenteuerlust beraubt hat. Das hat Folgen. Sperrst du einen Tiger in einen Käfig, läuft er von einer Seite des Käfigs zur anderen. Unentwegt, immer und immer wieder. Das nennt man Hospitalismus. Genauso passierte es mit mir. Ich begann mit dem Kopf hin und her zu schaukeln, nur so konnte ich den
  4. Jules V.

    Der Albtraum

    Der Albtraum Mein Bewusstsein wechselt ständig zwischen Vollkommenheit und Menschsein hin und her. Für mich zählt nur das zu Hause im Lebensmeer der Vollkommenheit, der erfüllenden Harmonie des eigenen Selbst, dem Fluss der individuellen Wahrheit aus dem Innern, dem eigenen Herzen. Doch leider werde ich immer wieder in den kleinen Menschenkörper versetzt. Der krabbelt, lernt gehen und fängt an zu sprechen. Hier ist Alles sehr hilflos. Ich frage mich, wo kommt der ganze Unsinn nur her? Ich kann damit nichts anfangen. Endlich ist mein Bewusstsein wieder zu Hause. Hie
  5. Jules V.

    Inkarnation

    Inkarnation Schon wieder ist es passiert, mein Lebensfaden hat an einen menschlichen embryonalen Zellhaufen angedockt. Da hänge ich nun dran, ob ich will oder nicht. Noch bin ich in dieser dunklen, feuchten Enge, innerhalb des Menschen, der meine Mutter werden wird. Der Rhythmus ihres Herzschlages ist ein unentwegtes Geräusch, das die gesamte embryonale Entwicklung begleitet. Bald schlägt auch in meinem Zellhaufen ein Herz, damit es mein zu Hause werden kann. Aber ich habe ein zu Hause, vollkommen, unendlich, weit, frei…. War ich nicht grade noch dort, im Lebensmeer der Vollkommenh
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