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alfredo

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Über alfredo

  • Geburtstag 15.09.1942

Autorenleben

  • Lieblings Autoren / Dichter
    Joseph von Eichendorff, Friedrich Hölderlin

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  1. Gott zieht sich einen Porno rein. Entsetzt fragt man, wie kann das sein? Der Gott im Himmel ist höchst schlau, drum sieht er alles ganz genau! Bei milliardengroßen Menschenmassen, kann man sich darauf verlassen, dass immer wo geschnackselt wird, allein, zu zweit, zu dritt, zu viert! Der Mensch ist Gottes Ebenbild, warum treibt er's im Bett so wild? Warum treibt er's zu seiner Lust? Gott bereitet das viel Frust! Das alles wird auch abgespeichert, was Gottes Pornothek bereichert. Am Jüngsten Tage vor Gericht, verhüllst du schamhaft dein Gesicht. Enthüllt wird hier dein lüstern Streben, und was du sonst noch triebst im Leben. Dein Datensatz wird nun bewertet, was Gottes Blick ganz schnell verhärtet: Du hast gelebt, geliebt, gesoffen, die Hölle steht dir dafür offen. Dich erwartet Endlospein, hinab zum Rösten, geiles Schwein!
  2. alfredo

    Die Verschwendung

    Wir prassen, saufen und verschwenden. Wir werfen weg mit beiden Händen, was andre könnt vorm Tode retten. Nachts schlafen wir in weichen Betten. Der Flüchtling muss im Meer ersaufen, während wir zum Shopping laufen. Wir kaufen dort viel unnütz' Tand. Unsere Moral , sie ist am Sand. Gar manchen Feinspitz hört man lästern, das freß' ich nicht, das ist von gestern. So mancher Brot vom Vortag meidet, weil er sonst den Tod erleidet!! Ein Drittel von dem Grundgebäck, wirft der Mensch am Tag drauf weg. Während wir die Kost verschwenden, muss manches Menschenleben enden. So viele Kinder könnt' man retten, mit dem was landet auf der G'stetten *) Natur wird brutal ausgebeutet, manches Tier umsonst gehäutet. Die Zeche zahlt die Kreatur, All das ist zum Kotzen nur. Das lässt Natur sich nicht gefallen, einmal muss der Mensch bezahlen. Groß ist dann im Land die Not, denn es dräut allen der' Tod. Das Erdenschicksal wird sich wenden, Menschenhybris wird dann enden. *) G'stetten: Österreichisch für Müllhalde.
  3. alfredo

    In Memoriam Leonard Bernstein

    Schatten senken sich in Tal, des Tages Dämmerstund' verging. Die Seele tut den ew'gen Fall, obwohl sie so am Lichte hing. Flüsternd zieht ein Hauch durchs Totenreich, es hebt ein wehes Singen an. Weht rüber überm großen Teich. Singt von einem großen Mann. Leonard Bernstein starb am 14.10.1990
  4. alfredo

    Die Kellermaus

    Hallo Gaukelwort, du hast ja recht mit deinen Hinweisen. Ich habe mir das Gedicht deshalb noch einmal vorgenommen und die entsprechenden Stellen abgeändert. Auf dass du nun zufrieden sein mögest! LG Alfredo
  5. alfredo

    Der Funke Leben

    Glimmt noch ein Funken in der Asche, klingt noch ein Geldstück in der Tasche, dann ist noch weit die Todeskralle. Jedoch das Leben ist 'ne Falle. Wer heut' noch seine Kehl' befeuchtet, dem wird schon morgen heimgeleuchtet. Wer wichtig ist und unentbehrlich, ist schnell vergessen, ja ganz ehrlich! Was strebst du Dummkopf nach Meriten? Bald werden sie dein Grab zuschütten. Ob reicher oder armer Mann, ab dann fängst du zu modern an. Kein Gott dich in den Himmel holt, kein Teufel deine Seel' verkohlt. Ausgehaucht ist Geist und Leben, du hofftest mehr? Du lagst daneben!
  6. alfredo

    kleine sterne

    Erinnerungen verschönern das Leben. Aber nur das Vergessen macht es erträglich. LG Alfredo
  7. alfredo

    Die Kellermaus

    Die Maus flitzt durch den dunklen Keller, Nachbars Kater ist noch schneller. Die Maus fühlt nun ihr Leben enden, kann sie noch das Schicksal wenden? Heute läuft es aus dem Ruder, sie ist doch ein armes Luder. Sie wollte heute hoch hinaus, die süße kleine Kellermaus. Der Kater glaubt die Maus zu kennen, beginnt die Treppe hoch zu rennen. Kaum ist er oben angekommen, entweicht das Tier, noch ganz benommen. Der Kater schaut verdattert drein, das sollte doch sein Frühstück sein! Des Mäusleins Wunsch ward nun erfüllt, fast wurde es dabei gekillt. Bedenk o Maus dein töricht Streben, du kannst auch gut im Keller leben. Wer will ganz schnell zu hoch hinaus, dem geht es wie der Kellermaus.
  8. alfredo

    Das Glück

    Danke für die Kommentare und den Verbesserungsvorschlag, den ich inzwischen umgesetzt habe. LG Alfredo
  9. alfredo

    Das Glück

    Das Glück ist gläsern und zerbrechlich, behandle nie es nebensächlich. Auf ewig ist dir nichts gegeben, begrenzt ist jedes Glück im Leben. Du kannst das Glück nicht arretieren, es wird verhungern und erfrieren. Nur ohne Zwang kannst du es halten, drum lasse frei das Schicksal walten!
  10. alfredo

    Die Eintagsfliege

    Es mangelt mir an Liebe und Lust, in mir nagt darum der unendliche Frust. Das Leben ist eine einzige Lüge, denn ich bin eine Eintagsfliege! Heute geschlüpft und morgen schon tot, erblick' ich nur einmal das Abendrot. Da schwirrt ein Fliegenmädchen vorbei. Ich sage zu ihr, wie wär's mit uns zwei. Sie war nicht geneigt, nahm krumm meine Frag'. Sie meinte, morgen sei auch noch ein Tag! So nehm' ich verdrossen Abschied vom Leben, denn ein Morgen wird's für mich nicht geben. Was ist die Moral von dieser Geschicht'? Willst du was tun, verschiebe es nicht. Denn das Glück schwirrt ganz selten vorbei. Wer hofft auf den Juni, versäumt was im Mai.
  11. alfredo

    Impressionen aus der Natur

    Hochdeutsch: Dort auf der grünen Wiese sitzt ein alter Rammler. Er ist ganz still, denn beim Mähen büßte er seinen Kopf ein. Österreichisch: Durt im Grås, sitzt a Hås. Is gaunz stad, Kopf ågmaht. Alemannisch/Schwäbisch: Hasch des Häsle gsehn? S'hockt alloi uff da Wies! S'schnuft nimme. Dem hense da Kopf abgmäht. Bayrisch: Auf da Wiesn haums an Håsn damaht. Der is hi. Pseudoenglisch: On the green meadow there ist sitting an old rabbit. He ist quit calm. Because he lost his head by mowing. Pseudoitalienisch: Sul prato verde siede le lepre vecchie. Lui è tutto tranquillo. Perche la testa e tagliato. Pseudofranzösisch: Sur la prairi se tenir le lièvre. Il calme tout a fait. Pourquoi? La tête e toucher!
  12. Der Sinn hat den Sinn, sich zu besinnen. Denn hätte nicht der Sinn den Sinn, sich zu besinnen, dann hätte der Sinn überhaupt keinen Sinn. Der Zweck hat den Zweck, den Zweck zu bezwecken. Denn hätte nicht der Zweck den Zweck, den Zweck zu bezwecken, dann hätte der Zweck überhaupt keinen Zweck. Der Grund hat den Grund, den Grund zu begründen. Denn hätte nicht der Grund den Grund, den Grund zu begründen, dann hätte der Grund überhaupt keinen Grund. Die Absicht hat die Absicht, die Absicht zu beabsichtigen. Denn hätte nicht die Absicht die Absicht, die Absicht zu beabsichtigen, dann hätte die Absicht überhaupt keine Absicht. Es sagte der Teufel zu einem Teufel, geh doch zum Teufel. Da sagt der Teufel, ich tu keinen Teufel. Denn tät ich als Teufel doch einen Teufel, dann wäre vom Teufel alles beim Teufel.
  13. alfredo

    Traurigkeit

    Liebe Margot, ich hoffe es geht dir nach der Veröffentlichung deines Gedichtes wieder besser. Frag nicht nach dem Sinn des Lebens, man kann ihn nicht ergründen, es sei denn, man reimt sich eine Lüge zusammen. Wie gerne würde ich dich trösten, wenn ich nur wüsste wie? Aber ich bin ja selbst eine psychische Fehlkonstruktion. Zum Glück rettet mich manchmal der Humor über das Ärgste hinweg. Entschuldige diesen Erguss, aber ich musste beim Lesen deiner Zeilen weinen. Alfredo
  14. Ich bin die Muttergottes. Ist auch mancher voll des Spottes, ich reise gern, erscheine viel, auch Medjugorje ist mein Ziel. Ich erschein' dort regelmäßig, denn Wunderglaube ist gefräßig. Sechs Seher machen Dauerdienst, wobei eine ganz ekstatisch grinst. Für den Ort ist das ein Segen, schon der schönen EUROS wegen. Ist denn das ganze ein Betrug? Verdienen kann man jetzt genug!
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