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alfredo

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Alle erstellten Inhalte von alfredo

  1. Sekten gibt es viel auf Erden. Mit welcher kannst du selig werden? Versprochen wird dir manches Heil, man hält es als 'die Wahrheit' feil. Kommst du zum Pfahle nicht gekrochen, wirst du bei Harmagedon abgestochen. Jesus auf dem Schimmel reitet, er wird von Heerscharen begleitet. Die neue Ordnung bricht nun an, wo man die Löwen streicheln kann. Tod und Krankheit gibt's nicht mehr, Jehovas Zeugen freut das sehr. Wer an der Bibel interessiert, sich oft im Blätterwald verirrt. Was oft ein Sektenhirn ersonnen. das wird nicht allen gut bekommen. Kommst du den Brüdern mit Vernunft, scheiterst du an Glaubensbrunft. O glaube nicht an solchen Wahn, besinne dich, nimm Weisheit an.
  2. Hallo liebe Forumsteilnehmer von Poeten.de, ich freue mich immer über Wortmeldungen und die müssen nicht meiner Meinung sein, denn ich bilde mir nicht ein, die einzig richtige Wahrheit gepachtet zu haben. Warum ich immer wieder religiöse Themen in meinen Gedichten verwende, habe ich in einer Antwort unter meinem Gedicht 'Gibt es Gott' erklärt. Die Dogmen, die ich karikiere, sind übrigens nicht erfunden, sondern können im Katechismus der Katholischen Kirche nachgelesen werden und sind nach wie vor geltende Lehrmeinung. Nun zur Transsubstantiation: Bei der Wandlung in der heiligen Messe verwandelt sich die Oblate und der Wein in den Leib und das Blut Christi mit der ganzen Substanz. Nur die sinnlich wahrnehmbaren Merkmale des Brotes und des Weines bleiben unverändert. Wer das nicht versteht, soll sich nicht ärgern, sowas kann man auch nicht verstehen! Wenn ich immer wieder das Absurde der christlichen Religion anspreche, heißt das natürlich nicht, dass es in anderen Religionen sowas nicht gibt. Ich bin katholisch erzogen worden und kenne mich in dieser Materie sehr gut aus. Übrigens: Das mit dem zwinkernden Auge ist sehr fein beobachtet! LG Alfredo
  3. Eine Ziege wurde gefragt: Hast du Kinder? Da sagte die Ziege: Ich habe keinen Bock! Danke für dein Gedicht, dass mich am frühen Morgen zum Schmunzeln brachte. Alfredo
  4. Die Frage: Was ist die Transsubstantiation? Schon lange plagt das Wort mich schon. Als linientreuer Katholik, erlebe ich das große Glück, zugegen bei der Wandlung sein. Christi Blut ist jetzt der Wein. Als Kannibale der Religion, verzehre ich den Gottessohn. Doch welcher Teil ist das exakt? Ist es vom Leib ein Nes-Extrakt? Der Gedankengang ist ganz blasphemisch, denn wer so fragt, der meint es hämisch. Die Antwort: Du hast zu glauben, nicht zu fragen, was richtig ist wird man dir sagen. Wer hinterfragt den Dogmenwahn, der tritt den Gang zur Hölle an. Der Päpste Worte reichen weit, sie strotzen vor Unfehlbarkeit! Und ist es auch der größte Mist, zu glauben hat das jeder Christ. Bist du immer noch im Zweifel? Nach dem Tod holt dich der Teufel. Der treibt dir dann die Flausen aus. Ein Christ zu sein, oh welch ein Graus!
  5. Hallo liebe Freunde, wenn ich hier meine ganz persönliche Meinung zum Besten gebe, heißt das nicht, dass es die einzig richtige ist. Niemand ist im Besitz der einzig richtigen 'Wahrheit'. Auch wenn man mit einer Meinung nicht einverstanden ist, muss man sie tolerieren (ertragen). Aber auch Toleranz hat ihre Grenzen, sagt der große zeitgenössische Philosoph Michael 'Schmidt Salomon. Das Gedicht bezieht sich hauptsächlich auf die drei monotheistischen Religionen des Westens. Mit fernöstlicher Mystik habe ich mich noch nicht so stark beschäftigt. Ich thematisiere gerne religiöse Themen in meinen Gedichten. Da ich als Kind stark katholisch geprägt wurde, versuche ich durch Beschäftigung mit der Materie diese Prägung zu kompensieren. Wer ein wenig von Biologie versteht, der weiß, dass kindliche Prägung unumkehrbar ist und eine Kompensation nie vollständig gelingt, auch wenn man das ganze Gefüge logisch durchschaut. LG Alfredo
  6. Lieber Carlos, ich freue mich sehr über dein Lob. Danke für den Hinweis auf den Schreibfehler. LG Alfredo
  7. Hallo Margot, das ist eine sehr schöne Liebeserklärung an deine Lizzy. LG Alfredo
  8. Wenn alle Brunnen springen, beginnt mein Herz zu singen. Des klaren Wassers Kühle, lindert dumpfe Mittagschwüle. Bunt sind jetzt des Rebstocks Blätter, die Traube wandert in den Kelter. Im Fasse reift der Rebensaft, verheißend Glück und Lebenskraft. Es regiert nun starrer Frost. Des Lenzes Kommen gibt mit Trost. Wenn sacht die Wälder wieder rauschen, will ich mit Inbrunst ihrer lauschen. Durch Busch und Wipfel säuselt Föhn, die Sonn' erstrahlt auf Bergeshöhn. Zum Blühen rüstet sich Natur, es sprengt mein Herz, es jubelt nur.
  9. Ob Jude, Moslem oder Christ; Ob gläubig oder Atheist, sie treffen sich zum Streitgespräch. Der Atheist behauptet frech, Gott sei nur ein Hirngespinst, worauf der Jude spöttisch grinst. Schon beim auserwählten Volke, zog er bei Tag als eine Wolke, bei Nacht als Feuersäul' einher. Auch teilte er das Rote Meer. Am Sinai stieg Moses hoch, wo es nach Jehova roch! Der Imam streicht nun seinen Bart, denn das ist des Moslems Art. Er verweist auf Mohammed, der ist dem Allah sein Prophet. Wer ihm nicht glaubt, der wird bekehrt. Wenn nötig auch mit Dolch und Schwert. Zeus und Wotan gibt's nicht mehr, ein neuer Christengott muss her. Er herrscht im Himmel wie ein Vater, hat Kirchenlehrer als Berater. Auf Erden glaubt der fromme Christ, dass nur sein Gott der Wahre ist. Und hat der Atheist Bedenken, man wird ihm keinen Glauben schenken. Weisheit, Logik und Vernunft, prallen ab an Glaubensbrunft. Denn ein Jenseits muss es geben, welchen Sinn hätt' sonst das Leben? Man kann sich drehen oder winden, einen Sinn wird niemand finden. Denn das Gehirn ist ein Organ, es gaukelt vor dir manchen Wahn. Ein helles Licht am End' vom Rohr, für bare Münze nimmts der Tor! Wer glaubt an die Unsterblichkeit, der ist ein Fall für Siegmund Freud. Endlich ist des Menschen Streben, wer anders glaubt, der liegt daneben!
  10. Hallo Onegin, 

    willkommen bei poeten.de. 

    Wir kennen uns ja schon, du erinnerst dich?

     

    LG Alfredo

    1. Onegin

      Onegin

      Hallo Alfreda,

       

      ich erinnere mich....der Mann der Katzengedichte, vielen Dank für Deinen Willkommensgruß .

       

      Claus

  11. alfredo

    Meine Großmutter

    Meine Großmutter war Bäuerin und sie hatte einen Knecht, der Matthias hieß und der ein Schalk war. In der Bauernstube stand ein Kachelofen, um den herum die Schuhe der Hausgenossen zum Trocknen aufgestellt waren. Auf den Ofen hatte meine Oma eine Schüssel mit Germ(hefe)teig für Bauernkrapfen zum Mittagessen gestellt. Der quoll bereits über und tropfte in die unten stehenden Schuhe. Meine vielbeschäftigte Großmutter rief aus der Küche: ''Hias schau einmal, ob der Teig schon geht?' Hias antwortete : 'Noch nicht Bäurin, wird aber gleich gehen, er zieht schon die Schuhe an!' Meine Großmutter war eine herzensgute Frau, hatte ein arbeitsreiches Leben, sieben Kinder, verlor zwei Söhne im Krieg und war mit einer bösen Schwiegermutter gesegnet. Vielleicht habt ihr den Film 'Herbstmilch' des verstorbenen Regisseurs Joseph Vilsmaier gesehen. So ging es damals wirklich zu.
  12. alfredo

    Ich denke oft an meine Mutter

    Meine Mutter ist gegangen, schon Jahre ist es her. Der Himmel war verhangen, grau überm Tränenmeer. Ich trage dich im Herzen, bis mir das Auge bricht. Es leuchten viele Kerzen, dir als ein ew'ges Licht. Gegönnt ist dir die Ruhe, nach soviel Müh' und Plag'. Ruh aus dich in der Truhe, bis kommt der jüngste Tag. Mein Mutter wäre heute 105 Jahre alt geworden.
  13. alfredo

    Der Schwan von Schlesien

    Auf dem See zieht seine Bahn, ein majestätisch' Höckerschwan. Sein Gefieder leuchtet weiß, darauf scheint die Sonne heiß. Es sitzt auf seinem Schwanenrücken, ein entzückend Schwanenküken. Warum tat es den Platz erklimmen? Es ist wohl zu faul zum Schwimmen! Zu diesem Gedicht hat mich Friederike Kempner, auch genannt der Schlesische 'Schwan oder die Schlesische Nachtigall (1828-1904), angeregt. Sie hat der gefährlichsten Dichtkunst, die es überhaupt gibt, ein Denkmal gesetzt. Nämlich der des unfreiwilligen Humors.
  14. alfredo

    Die Wechseljahre einer Frau!

    Was sind die Wechseljahre einer Frau? Wer weiß den sowas ganz genau! Was gibt es denn, was sie nicht hat? Mit vierzig macht sie alles platt. Die Torschlusspanik quält sie sehr, es muss ein neuer Lover her. Der bringt die Jugend ihr zurück, mit frischem Sex und Liebesglück. Viel Porzellan wird nun zertrümmert, was Liebesblinde gar nicht kümmert. Bald ist es wiederum soweit, am Glücke nagt der Zahn der Zeit. Nun steht sie vor des Lebens Scherben, ist ganz verzweifelt und will sterben. Der Rausch war kurz und hoch der Preis, für diesen Wahn ging sie aufs Eis. Hat Mann und Kinder sie verlassen, kann diese Torheit sie nicht fassen. Die Liebe kommt, die Liebe geht, begreift sie das, ist es zu spät! Was gibt's vom Manne zu berichten? Bleibt er verschont? Ich sag' mitnichten. Saust der Verstand ihm in die Hoden, so liegt auch er zerstört am Boden.
  15. alfredo

    Die Verschwörungstheoretiker

    Ein Verschwörungstheoretiker, er ahnt den Trug, denn er weiß mehr. Er sieht hinter die Kulissen, dort wird gelogen und beschissen. Die Erd' ist flach, das ist bewiesen, unterm Nordpol wohnen Riesen. Man hat den Mond noch nie betreten, am Himmel viele Chemtrails jetten. Wer an Nine Eleven denkt, dort hat der CIA gesprengt. Wer hat Lady Di gemeuchelt? Der Royals Mitleid war geheuchelt. Wer feuerte auf Kennedy? Lee Harvey Oswald war das nie. Wer regiert die ganze Welt? Die Juden sind's mit ihrem Geld. Mit Ufos kommen Aliens her. Jesus harrt der Wiederkehr. Uns allen dräut das Weltgericht. Wer alles glaubt, ist nicht ganz dicht!
  16. alfredo

    Eine Rumballade

    Es gibt in meiner näheren Verwandtschaft tatsächlich jemanden, der glaubt, der Emergency Room (engl. für Notaufnahme) sei ein alkoholisches Getränk! Das hat mich zu den nachstehenden Zeilen inspiriert. Es gibt den Emergency Rum. Wer davon trinkt, ist ganz schön dumm! Rasch beginnt der Mensch zu lallen, bald ist er auf den Kopf gefallen. Oben sitzt die weise Eule, betrachtet seine große Beule und fragt nach Eulenart gemein: Kann da das Hirn darinnen sein? Ist das Hirn auch manchmal klein, es passt nicht in die Beule rein. Das füllt den Hohlraum unterm Scheitel. Der Mensch ist dumm, dazu noch eitel!
  17. alfredo

    Ente á la Canton

    Ich antworte mit William Shakespeare 'Ente gut, alles gut' , oder war das Wilhelm Busch? Für das was uns am Besten schmeckt, müssen Tiere ihr Leben lassen. Aber so ist nun mal das biologische System. Fressen und gefressen werden, ist kein System zum glücklich werden. Daran können auch Veganer nichts ändern. Es ist ein Dilemma. Alfredo
  18. alfredo

    Das Krokodil

    Es gibt ja Verschwörungstheoretiker, die behaupten unsere Politiker wären Reptiloide. Das stelle ich mir so vor: Es war einmal ein Krokodil, das schnappte gern und schnappte viel. Es schnappte Luft, es schnappte Beute, darunter waren auch mal Leute. Gewählt zum Bundeskrokodil, ist für ein Schuppentier recht viel. Es schnappte jetzt noch lieber, am Ende schnappte es ganz über! Dass Hillary Clinton ein Reptiloid ist, scheint gesichert. Bei Angela Merkel gehen die Meinungen noch auseinander.
  19. alfredo

    Ente á la Canton

    Die wohlbekannte Pekingente, kommt ganz selten in die Rente. Wohlgenährt im besten Alter, meuchelt sie der Entenhalter. Sie muss den Menschen Nahrung geben, drum haucht sie aus ihr kurzes Leben. Gekillt, gerupft und ausgenommen, wird sie dann ins Bratrohr kommen. Ich war neulich beim Chinesen, da gab es Ente ganz erlesen, garniert mit vielen Köstlichkeiten. Die können Ente zubereiten!
  20. alfredo

    Alko und Niko, zwei Brüder!

    Alko und Niko zu lieben macht Sinn, denn Alko ist hohl und Niko ist dünn. Sie zu genießen ist wunderbar, verkürzen das Leben um manches Jahr. Der Alko macht fröhlich, vernebelt die Birne, er schädigt die Leber, dezimiert die Gehirne. Die Erkenntnis macht mich schon sehr betroffen, denn ich habe schon immer sehr viel gesoffen. Niko du Schelm, du verkürzest das Bein, rechts oder links, welches soll es denn sein? Auch meine Lunge freuet sich sehr, sie ist gepflastert mit pechschwarzem Teer! So werde ich hustend die Tage beschließen. Ich denk an die Welt und lass sie schön grüßen. Im Leben hab' ich so manches vernichtet. Das ist mein Schicksal, ich hab's nun berichtet!
  21. Hallo Carlos, jetzt wo ich die Kommentare gelesen habe, bin ich mit dem Gedicht nicht mehr so recht zufrieden. Der Gedankengang ist in sich inkonsistent und zum Schluss ist der Pessimismus mit mir durchgegangen. Den Ausdruck 'düstere Nacht' habe ich im erwähnten Zusammenhang noch nicht gehört, sonst hätte ich ihn weggelassen. Kannst du mir darüber näheres mitteilen? LG Alfredo
  22. Goethe, Schiller, Hölderlin, einst reimten sie mit kühnem Sinn. Ein hoher Geist, ein tief Empfinden, können von der Gottheit künden. Banausisch bricht sich Bahn das Leben, Schicksalsnornen Unglück weben. Der Geist, sich einstmals aufgeschwungen, ist in düstrer Nacht verklungen. Was früh so hoffnungsvoll begann, fühlt sich nun kalt und bitter an. Das Herz ist müde, morsch die Knochen, am Tore hör' ich dumpfes Pochen. Ich öffne gern die Tür dem Tod, endigt er doch Leid und Not. Denn sinnlos ist hier jedes Streben, dem welken Leib entweicht das Leben.
  23. Hallo Demian, ich habe schon seit meiner Jugend immer wieder Hölderlin gelesen. Ich habe sogar im Urlaub meiner Frau den Hyperion vorgelesen. Hölderlins Schicksal ist ja nicht beneidenswert, ich war auch schon in Tübingen und habe den Turm besucht. Erst kürzlich lief im Fernsehen der Film 'Hälfte des Lebens', vielleicht hast du ihn auch gesehen. Es freut mich immer, wenn ich einen Menschen treffe, der sich mit seinem Werk beschäftigt. LG Alfredo
  24. Singend und schreiend zu Tale sich stürzten wilde Mänaden, berauscht von dem Weine des Gottes Dionysos, nicht duldend Orpheus' unendlich tragischen Schmerz. Endlose Klage um den Verlust Euridykes, stachelte an der Bachantinen schäumende Wut. Zerrissen von wütenden Weibern, beraubt seiner Leier, spülte der Hebros sein Haupt ins Ägäische Meer. Am Himmel prangt nun die Lyra auf Apollons Geheiß.
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