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Dionysos von Enno

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Über Dionysos von Enno

  • Geburtstag 06.12.1977

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  1. Liebe Poetinnen vielen Dank Für eure Beschäftigung mit dem Gedicht @L.A.F. eine wunderbare Inspiration lieber lorenz. Ja Eintritt gratis: Sehr gut! Der städterischen enge Bedarf es im Grunde nicht mehr da hast du recht wobei mir das Bild satzübergreifend ganz gut gefällt: die enge der Brust / enge in der Brust und die Weite der Brüste der Bäume im Gegensatz / in Ergänzung Nein ich bin kein Pastor ? oder maximal vielleicht ein Hirte der Sinnlichkeiten und schönen Dinge die sich alle so in meinen Dionysischen Wäldern prall und rund fressen ? @WF Heiko Thiele ja es ist etwas länger geworden als geplant und leider Auch etwas verschachtelter aber ich hoffe dass die Bilder und der Fluss Gesang es wieder etwas gut machen meine Meditation über die Menschen und die Wälder ? mes compliments Dio
  2. Dionysos von Enno

    Eintritt gratis

    Die Wälder sind Träume der Seele des Lebens, wenn sie im Schlafe singt und was durch ihre Wurzeln klingt ist nie vergebens, wenngleich es selten zu den Menschen dringt dieser Tage Ihren Gesänge sind alles zwischen Jubel und Klage und verweben das freie Schweben des Bebens der Brüste der Bäume im Werden der Klänge mit der Strenge der Brüste der Menschen und ihrer städterischen Enge Und ihre Früchte sind doch auch Anfänge von Wünschen die Menschen erträumen und sehnen, die reifen an Sonne und Regen, und noch an himmlischen Tränen der Wonne ins Segnen der seligen Klänge des Erntedank Und nimmt nicht selbst der kleinste Trank letztendlich Anteil auch an ihrem fremden Kronen-, fremden Wurzelsang: Da ist die Beere mir zum besten Wein geworden und dieser Kirsche hab ich ihren Saft vergoren Spirituos der Klang bis aus ihr drang ein Geist in süßestem Kirschengewand Wie oft strich meine wunde Hand über den Waldesrand und fand dort Heilung und auch Frieden wo ein Mistelverband von dieser Wunde an der Hand das schwarze Gären abgeschieden hat. Wenig verstand ich jemals von den Wäldern, von den Bäumen, noch von ihren fremdartigen Träumen und nichts galt mir ihr Stamm, ihr Blatt. In Feldern aus Einfältigkeit erntete ich alltägliches, kleines Leid in routinierter Selbstvergesslichkeit. So verdrängt war mir mein kleingeistiger Neid (und meine Bitterkeit) dass ich die Welt voll diesem Leid begriff und meine Überheblichkeit als ihre Einsamkeit alltäglich in mein Wirken griff und schwach und anfällig wurd ich durch dies „Nicht Sehen Wollen“ Doch wie die Wahrheit aus der Kindern Münder spricht fällt manch göttliches Licht nicht nur auf Sünder die auf Umkehr hoffen nein auch auf die, die selbstverliebt von Eitel troffen weil auch die bewusster werden sollen und wenn die Donner übers Land anrollen wird es gefährlich in den Menschenfeldern aber behütet in den Wäldern Die Bäume reden miteinander durch dichtes Wurzelwerk durch Kronenrauschen Du brauchst nur Nachts in einen Wald zu lauschen und dann ist da ein angeregtes Plauschen von Mächten, die einander alles tauschen was sie brauchen um zu sein, wie sie sein sollen: Hier gibt eine Blume Pollen, dort führt des Lebens ureigenstes Wollen eine Knolle aus den Tiefen an das Licht und das Licht bricht sich in einem See und wandelt sich und wird zu Blättern, Blume, Klee. Wir Menschen denken, dass wir wüssten und wissen nicht einmal wer spricht, wenn etwas aus uns spricht und heut wie oft noch ist dort einer der ganz leise spricht: Helft mir, denn ich brauche Licht, und so viele die es gibt, die geben müssten und geben es ihm nicht, wenngleich es nicht einmal ihr eignes ist. Vielleicht sind wir ein bisschen wie die Wälder, einander nah, verbunden in den Brüsten und wüssten wir, dass jedes Ding in unseren Menschenfeldern eingebunden ist darin und schwingt mit allen anderen Dingen und klingt mit allen anderen Klängen, dann wären auch die Wunden aller anderen unsere Wunden und wir begriffen nicht, wir müssten nicht begreifen. Wir lebten diese reichen Wunder gemeinsamer, nicht einsamer und näher ohne uns zu stören, so wie die Bäume ineinander hören: Ruhiger, bedächtiger und wunderlicher würd manches Leben und Erleben, denn dort wo eben einer ganz alleine war, wird plötzlich ihm die Welt all anderer gegeben und jemand flüstert: Dir bin ich wie mir so nah ! wird alles richtig, alles wahr weil ich Dich wie mich ansah
  3. Hi lorenz das ist ein wunderbares „Gebet“ der Selbstwirksamkeit und Selbstannahme von einem, in den wirklich der Abgrund geblickt hat, „der die dunkle Nacht der Seele“ (Johannes am Kreuz) bis ins Morgengrauen überlebt hat. es ist wunderbar geworden und so formschön wie Quellwasser.Ich möchte hierzu „ehrwürdiger Bruder“ hinzufügen, wenn du erlaubst Mes compliments Dio
  4. ja das passt auch sehr gut ! Nein bin wieder zurück ☀️
  5. lieber Carlos ich liebe die Städte und jede Stadt hat etwas zu entdecken. sofern du auf das Gedicht Bezug nimmsts so steht für mich „die Stadt“ in diesem Gedicht für das Potential zur Überlastung und verseuchung , Verirrung und als Gegenbild für die Notwendigkeit der Erinnerung an etwas ursprünglicheres, eine tiefere Form der Spiritualität zu finden bzw. sich daran zu erinnern was wichtig ist. Dabei arbeitet sich das LI an allerlei Bildern ab und bleibt am Ende im Humor (Epigramm) versöhnt gerade wo es um das eigene Leben geht
  6. natürlich nicht ich habe es aus dem internet und wollte dem so schön besungenen paar meine ehrerbietung authentisch dalassen (so authentisch wie das für einen der nicht thai spricht und nur mal thai boxen gemacht hat möglich ist ?) habe aber einige geschäftsfreunde die sich „Im Alter“ oder in ihrem „zweiten leben“ in thailand niedergelassen haben und es lieben. dort muss es regelrechte deutsche communities geben ?! zugegebenermaßen die bilder der landschaften sind auch einfach wunderschön ! paradiesisch! du hast es letztens so schön in einem gedicht besungen „Ur Heimat“. ist es glaub ich für viele auch… mes compliments dio
  7. liebe poetinnen ganz herzlichen dank für eure eindrücke, die wie leuchtstrahlen im dunkeln sind und immer wieder verschiedene perspektiven auf diese halb sichtbaren wesen (Gedichte) werfen und umso mehr staunen lassen und mich immer wieder erhellen @L.A.F. ja natürlich: Jesus Christus! es wäre schön wenn das dominierende thema, spiritualität, gnostisches christentum, spirituelle heimat, im nachwirken ansatzweise deutlich geworden ist. kybele (Sibel) und Attis waren ursprünglich ja auch dieselbe person … dein kommentar hat mich sehr gefreut ! @Herbert Kaiser es ist sehr interessant dass du dem pfahl der höllenqual den stachel der verzückung gegenübersetzt . ich gebe zu dass das klagelied durch seinen bildersturm möglicherweise etwas orgiastisches hat was wunderbar wäre und sehr gut zum thema passen würde . genießt den schönen sonntag mes amis mes compliments Dio
  8. Dionysos von Enno

    Sibel

    Das Stöhnen dieser Stadt in meinen Ohren ist wie eine Bedrängnis, eine schwüle Qual Als habe mich ein Dämon auserkoren das Lamm zu schlachten für sein Sündermal (Und es allein und roh zu fressen) Als wachse aus dem dunkelblauen Muttermal an meinem Munde, -inferioren dunkelblauen Flammen gleich- inwendig ein brennender Pfahl sich aus zur dreigehörnten Zahl des Tieres Wie ist Dein Gesicht Sibel? Wie ist Dein Gesicht? Ich erinnere mich nicht mehr an Dein Gesicht ... Und zwänge ihn zu tun Kunde von der Gier und von der Lasterhaftigkeit, gleichwie vermessen als brächte jede Wahl in dieser Stadt am Ende immerzu die gleiche böse Dunkelheit dass Jemand Jemandes Sehnsucht abgeschnitten hat von der unendlich leicht und schweren Zahl der Liebe (und die ist - Sieben) Ich bin ohne Dich als meinen Hafen in dieses unselige Darben abgetrieben und Kreise willenlos im Meer mir fremder Fresser, Sibel! "..Überall ist es doch besser als hier" rietest Du mir als wir einander aus der Ferne schrieben und noch bevor der Dämon Dich und mich mir nahm .. Jetzt bin ich bloß ein abgebrochener Mann mit einem Pfahl aus Höllenqual -als Schandmal- in meinem dunkelblauen Muttermal Mehr nicht ..,- - und meine Zahl ist längst die Zahl des Tieres Mein Gott ich erinnere mich nicht mehr an Dein Gesicht! Ich bin nicht würdig Deinen Namen zu nennen ich will mich doch so sehr zu Dir bekennen! Weh mir! Ich erinnere mich nicht mehr an Dein Gesicht ... Ein Herz das nicht mehr fliehen kann. Und auf mein Grab pisst meinen Schmerz und sagt: "der Scharlatan, der fraß sein eigenes Epigramm" Die Stadt, sie ist nicht gut für Dich! Du brauchst nichts mehr als viel mehr Nichts
  9. Hi Lorenz manchmal glaube ich wir haben schon alles drauf. Als müssten wir uns nur erinnern… daran erinnerte ich mich beim lesen deiner wundervollen Liebeserklärung ขอแสดงความยินดี ขออวยพรให้คุณทั้งคู่ประสบพบเจอแต่ความสุข mes compliments Dio
  10. Liebe Lichtsanmlerin, du hast (hattest) so viel zu geben: wunderbar !! Licht (wie liebe) wird doch nicht weniger wenn man es teilt ☀️ mes compliments Dio
  11. Guten Morgen liebe Poetinnen vielen Dank Für euren freundlichen Zuspruch @Herbert Kaiser schön dass dich das Stück gut unterhalten konnte. Es freut mich sehr @Uschi R. liebe Uschi für deine Ermutigung danke ich dir. Wenn ich etwas Ruhe habe will ich es einmal versuchen @WF Heiko Thiele ich habe selber wieder angefangen von „ihm“ (mcpherson) zu lesen. Passt einfach gut zu schönen warmen Sommerabenden im Garten. In Goethes Werther finden sich ganze Passagen übernommen. Herder soll sich am Totenbett noch daraus vorgelesen lassen haben kommt gut in den Tag mit vielen schönen Momenten mes compliments Dionysos
  12. Wir gingen durch Das Land das seltsam schwieg sein hohes Gras, die wilden Blüten - still Und nur der Wind rauschte gerad so viel dass er uns flüsternd aus den Gräsern las von urzeitlichen Mythen So trafen wir auf einen Hügel der in den Wiesen wie einer von den Riesen lag die dort nach einem mühseligen Schöpfungstag erschöpft einschliefen und lauscht man in den Wind hört man genau wie sie einander riefen: Wenn du die Mondengöttin siehst dann sag ihr dass wir ihr nachliefen bis in die Morgenröte eines neuen Tags doch selbst in seinen dunklen Tiefen war sie nie nah ! „…Und so wie sie der Nacht gehört gehörst Du ganz zu mir“ flüsterte ich Dir und öffnete Dein braun gelocktes Haar und aus ihm tanzte eine Mondenschar Da hörten wir die Riesen wie sie riefen aus den Tiefen: Wahrlich, sie ist endlich da !
  13. Hi Joshua wunderbar! Ich meine sogar einmal hätte Uri Geller den Buttplug von Erich von Däniken verbogen oder verborgen? Bin mir nicht mehr sicher - großartiger Spaß ?
  14. Dionysos von Enno

    Frauen

    Hi Lorenz diese Zeilen sind wie mit einer Kettensäge in das eigene Fleisch geschrieben.. großartig!! Mes Compliments Dio
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