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Dionysos von Enno

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Über Dionysos von Enno

  • Geburtstag 06.08.1977

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  1. Hi @Elmar Du hattest hier heute morgen noch Deine Vertonung eingestellt und dazu möchte ich Dir herzlich gratulieren! Bin mir jetzt gerade nicht sicher, ob Du sie wieder herausgenommen hast, weil ich sie mir noch einmal anhören wollte, aber nicht mehr finde. Nun habe ich natürlich den Vorteil der heute morgen verlinkten Seite, wo ich es mir noch ein paar Mal anhören werde, Deine tolle Interpretation des Dylan Klassikers. Auch wenn ich mit christlichen Texten jetzt noch nicht so in Berührung gekommen bin, gefällt mir Dein Ansatz gar nicht schlecht: Da ist viel Kunsthandwerk darin und wenig Dogmatik, -ismus, Belehrung oder Missionarstum. Es ist eher das Gegenteil: Ein eher schüchternes Angebot einer (jesus)treuen Seele und scheint mir recht authentisch, was mir bei künstlerlischem Ausdruck per se sehr wichtig ist. Nicht nur ist Dein Gitarrenspiel wirklich einwandfrei und sehr melodisch, auch Deine Singstimme ist wirklich bezaubernd. Was Du da zusammengebracht hast, ist wirklich sehr toll und ich würde sehr gerne mehr (Stücke von Dir) hören. Kann mir denken, dass es anderen auch so geht, weswegen es etwas Schade ist, dass Du die Vertonung wieder gelöscht hast ! Compliments! Dionysos
  2. Hi Josh @Joshua Coan schon dein letzter Text über manson war richtig groß ich hatte mir fest vorgenommen einen längeren Kommentar dazu zu schreiben bin aber noch nicht dazu gekommen. Dieser hier ist auch wahnwitzig, originell und könnte auch cthulu gewidmet sein. Die Assoziationen greifen und klatschen wie monströse tentakeln aus Wort und Wortklang und sind dabei weder abgenutzt noch sinnlos, im Gegenteil: es entwickelt sich wie ein gigantischer illithid! Compliments! dio
  3. Hi @horstgrosse2 freue mich, dass es Dir gefallen hat. Merci !
  4. Hi Delf @Anaximandala vielen Dank für deinen Kommentar über den ich mich sehr gefreut habe. Die Hände haben was - finde ich auch mes compliments dio
  5. Dionysos von Enno

    Zaubertrick

    Schau nur dieser Hand entlang sie kann tanzen zu Deinem Gesang , - springen im Takte Deiner Lippen wippen wie Deine schönen Brüste wippen Diese Hand klettert an deinem Ohr entlang denn sie kann sich an Deine Muschel kuscheln Sie kann sogar so tun als wär sie bang Dir alle Locken zu durchwuscheln Diese Hand fährt über Deine Hand als wären beide bloß dasselbe Band Ein Anfang der in einem Anfang endet Und wenn die Hand ganz nebenbei die Karte neben Deinem Weinglas wendet und sich auf deine Lippen legt pssst warte etwas, warte ist es die Engelskarte
  6. Lieber @Carlos Ich bedanke mich für deine Zeilen - fürwahr ist die Pubertät voller Geheimnisse mes compliments dionysos
  7. hi Josh ein sehr starker text mit ganz intensiven bildern! ein echter favorit ! musste vordergründig an charlie sheen denken aber ohne aids ? egal jetzt zieh ich mir erstmal carnivore rein ❤️
  8. Dionysos von Enno

    Pubertät

    Ihr Leib war warm geworden Die Becher glühen im Schrank Die Rosenteller dorren Das ganze Zimmer wankt Und auf der Couch die Puppen sie rutschen in den Herd Brave Grinse-Gruppen die nun das Licht verzehrt Im Käfig schreit der Beo reißt sich die Federn aus Ich bin der Beo, Beo Die Welt ist bloß ein Haus Das Haus mit seinen Wänden wie -ismen seine Flächen Die schon unter den Händen der Brütenden zerbrechen Sie blickt in eine Leere die ist im All zerflossen Die formt sich so als wäre ihr Auge bloß geschlossen
  9. @Herbert Kaiser herzlichen Dank für diese wunderbaren Bilder!! Diese Namen tauchen auch in meiner Vorstellung auf!! @Carlos danke für dein Kompliment. Freue mich dass es euch unterhalten hat Mes compliments Dionysos
  10. Das letzte Instrument ist abgelegt Der Sagenkreis verschlossen Die erste Geigerin nickt höflich, geht Er merkt es nicht Es ist ihm alle Kraft in dieses eine Stück geflossen Er prunkt wie eine Heldentat im Raum Die Wände huschen tuschelnd um ihn her Die Decke hält das Flüchtige, den Traum aus dem er eingefallen ist ins Hier -in diesem Raum, den ganzen Chevalier- die wundersame Rute in der Hand umfangen von dem Silberband Der Raum gebärend: Nur noch Melodie Die Augen halb geschlossen Damit die Weite darinnen nicht verfliegt Die ganze Enge dieser Welt in einem mächtigen Akkord vergossen Und alles Kleine darin mit dem Taktstock duelliert - besiegt,- Und doch zuletzt in eine Zweifelsträne eingeschossen Der ganze große Mann Dieses Genie: Selber ein Lied Doch einer tritt ihm aus der Brust, der hatte seine Schwingen ganz in ihn geschmiegt, während er dirigierte Der hatte auch dereinst Dämonen duelliert - besiegt,- der zierte während des Spiels die ganze Himmelslust des Takts und gierte nach diesem letzten Licht in seinem mächtigen, in seinem großen Schluss nur um ihm alsdann heimzuleuchten Nun rauschen seine Flügel und sie plustern dem Genius ein letztes Schlafeslied aus ihrem Federkleid. Der atmet einmal noch — tief, —tiefer dann der Himmelsguß: Das allerletzte Flüstern wie ein Gesang, ein Klang-Genuss - und öffnet seine Brust so weit, dass alle Engel ihm in seine Mitte fliehen Und während er so sinkt, um sich ins Licht zu legen begrenzen sie ihm mit der lichten Stirn die Dunkelheit
  11. Hi @Joshua Coan du hast wunderbar alles in Deinen Kommentar aufgefangen was auch mir wichtig war. Als Kind (und später nochmal in der Pubertät) scheint mir gleichsam die Wahrnehmung der Welt intensiviert und die Verbindung zur zweiten Welt besonders verstärkt . Die Gefahr von großen Mächten geraubt zu werden ist da besonders groß und wir haben das alte mythologische Thema von weiblichen und männlichen archetypischen präfigurationen @Darkjuls schön dass dir das Stück gefallen hat mes compliments dio
  12. Bloße Hände greifen den Schnee Packen geschwind Schlitten und Kind richten sie auf, Lachen erklingt fliehen das Kind Mythe und Weh Zitternd im Schnee als sei er ein See aus tausenden Eiskristallen Schluchzer verhallen, Schneeflocken fallen Stille sinnt ins Weiße das Kind Flüstrer wallen aus Winterfees Hallen Durch Eissee und Schnee Flüstert das Kind in den eisigen Wind Die Grotte umschließt schon der Schnee Sein Tränchen verrinnt Sein Name verschwind und es würde schon eins mit der Fee Bekriecht es die Stille, die kühlende Hülle des Eisschacht, gestülpt wie ein Weh Das passt auf das Mündchen Der passt auf das Kindchen Das stemmt sich noch gegen den Schnee Erlahmen die Augen die schläfrigen Augen Sinkt weiß schon die Hand der Fee Die Wärme zu rauben Das Kindchen zu rauben Zur Halle unter dem See Grad recht und geschwind packen Schlitten und Kind bloße Hände tief in den Schnee Vaters Lachen erklingt entfliehen das Kind blaue Mythe und frierendes Weh Wie darunter bestimmt das Eis so gerinnt fließt zurück in den See die Fee
  13. Hi @Carlos eine interessante Variante bringst Du lieber Carlos. Wie häufig eine Bereicherung der Perspektive ! @Joshua Coan vielen Dank für Deine sehr interessanten Gedanken zum gedicht und Deine Interpreation. Ich sah einen Wanderer, der im Winter -die Straßen verlassen und verschneit- an das warme Licht des Fensters herantritt. Wie er sich nähert, wirft das LIcht und seine Gestalt einen Schattenriß auf die makellose Schneedecke, die nur von seinen Spuren zeugt. In dem Moment, wo er zurück in die Dunkelheit geht, verwischt das Licht auf seiner Stirn. Er geht zurück woher er kam. In die Finsternis. mes compliments Dio
  14. Dionysos von Enno

    Finsternis

    Erleuchtete Fenster bei Nacht Wie Münder aus Licht Helle Geschichtenerzähler Werfen ins Dunkeln den Schattenriß Auf der Stirn verwischt das Licht Die uralte Macht: Die Finsternis
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