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Amadea

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  1. Hi Fan, in echt jetzt? - Pfauenfeder? - also ich weiß nicht so recht. Hab schon vor Jahren meine Federbeine verbreitern lassen und mir eine vernünftige Federboa zugelegt, manchmal muss man sich auch was gönnen. L.G. Amadea.
  2. Amadea

    Du bist

    Spannend ist alles, was wir zwei erleben, roter Ballon mit viel Heißluft zum Schweben, bist auch der cock mir, und ich deine Hitch. Ich bin der Apfel, und du nur der Kitsch. Anti - dann pasti, wir sind Antipoden, sinkst für mich oft auf die Knie und den Boden, ich bin süß sauer, und manchmal erbost, werd ich zum Fallobst, bist du nicht bei Trost. Bist meine Krücke, mein Treppengeländer, Waschlappen, Schrauber, das Handtuch am Ständer, fahr auf dich ab, doch ich fahr nur bei Rot, du bist mein Halt - ich wär sonst längst tot.
  3. Hi Kerstin, dein sehr schöner sauberer Reim macht Spaß zu lesen, Und wär ich ( nur mal angenommen ) dein Mann, so wär mein Glück vollkommen! Ich tät mich dir ganz oft verschenken, nur selten an die andern denken. l.G. Amadea
  4. Amadea

    Echo des Lebens

    Hi Sali, danke für deine sandige Antwort. Ich wüsste die Frage vom vs. von Sand nicht zu beantworten, das hängt vermutlich von den Kreisen ab. Wenn man z.B. vom Sand in Adelskreisen ausgeht, dann muss es immer von Sand heißen. Lieben Gruß von Amadea Hi Feuerfunke, danke für dein schönes und kreatives Feedback Amadea
  5. Hi Dio, Rote Herzchen wissen oft Wulstigkeiten einzuleiten. Wenn das Herz deiner Angebeteten durch deine wohlfeilen Worte jetzt noch nicht erweicht ist, dann ist sie wirklich nicht mehr zu retten. Das Emoji auf dem Kopf als Schlusspunkt lässt zumindest auch eine humorvolle Lesart durch Übertreibung zu. Die Formvollendung mit einem Eimer roter Rosen aus Nachbars Vorgarten und stammelndem Vortrag wüssten mich zu überzeugen. Davon abgesehen überzeugen mich auch deine gewählten Bilder. Daumen hoch, Lieben Gruß, Amadea
  6. Hi Diana, lange Gedichte haben für mich oft den Beigeschmack der Langatmigkeit. Hier beschreibst du einen spannenden inneren Verarbeitungsprozess der sich wie eine Geschichte am Meer liest. und mich bis zum Schluss auf den blauen Grund mitgenommen hat. Vermutlich muss man an der Schale des Schmerzes genippt haben, um so authentisch und mitreißend zu schreiben. Ein Schreiben aus der inneren Mitte heraus. Mir gefällt der Tenor des Gedichtes, das den gesamten Prozess des lyrische Ichs beschreibt, welches sich nicht in der traurigen Sackgasse einer Schmerztriefigkeit einrichtet und sich damit abfindet. Da darf es auch schon mal etwas länger dauern, und am Meer lässt es sich ohnehin gut aushalten. Es hat sich gelohnt. gerne gelesen, Amadea
  7. Amadea

    Echo des Lebens

    Wasser, das die Küste küsste, kommt sehr flüssig aus dem Meer. Angestrandet, sich entrüstend, dass auf See mehr Wasser wär, machen Füße einen Handstand, Schritt für Schritt vom Meer aufs Land. Anzugspflicht, weil Anstand anstand, das entsandet uns von Sand. Erste Schritte, erste Tritte, erst die Milch, dann blinde Kuh, manche mitten durch die Mitte, wieso ich nicht, so wie du? Erde spaltet sich durch Spalten, Gipfel gipfeln auf dem Berg, manche Menschen bergen Falten, werden alt beim Lebenswerk. Wenn des Echos Echos schallen, durch der Täler hoher Tann, und danach Nachhalle hallen, klingeln uns die Ohren lang.
  8. Hi Dionysos, Habe mir deine musikalischen Beiträge inzwischen mal genauer angehört. "Mondschein", "silberner Schatz" und "Stern in der Ferne" verbinde ich vordergründig mit typischer Schlager- heile Welt- Sehnsuchts- Liebesromantik. Doch an manchen Stellen findet der Text zu tieferen Ebenen: "So lange Du atmest, leb ich in Dir Wenn Du nicht mehr atmest Lebst Du in mir" Auch die Melodieführung der Stimme will nicht recht zu einem glattgeschmirgelten Schlager passen, und weiß sich von vorhersehbarem Humbtata wohltuend abzuheben. Dem Liedermacher fehlt das sozialkritische, und dem gescheiterten Romantiker fehlt die exzessive Seite der Maßlosigkeit. Handmade hat einen Charme, den ich sehr schätze, und egal was es nun genau ist, oder sein will, es ist was eigenes. Der eigenwillige Tanz durch die Harmonien kommt unerwartet daher und lässt aufhorchen, wo und wie du die Septakkorden und die Kadenzen gesetzt hast. Das gefällt mir. Die begleitende Melodieführung der Gitarre weiß Akzente zu setzen, während die Stimme noch streckenweise im Halse steckt. Da ist noch Luft nach oben bzw. nach unten, in die gesamten Resonanzräume. gerne gelesen und gehört, Amadea
  9. Amadea

    Blindenweisheit

    Liebe Uschi, liebe Sali, Danke für eure lyrischen und weisen Repliken. L.G.Amadea
  10. Endlich kriegt das Großmaul eins drauf! Jawoll, immer druff, hau den Lukas! Wie du dabei selbst festgestellt hast, ist das Gedicht am Ground Zero im Hinblick auf die unschuldigen Todesopfer fragwürdig, und du musst dem Gedicht eine Vorrede voranstellen. Den Opfern gegenüber schulden wir zumindest eine gewisse Sensibilität und Respekt, wenn wir sie zu Bauernopfer unserer Genugtuungsgedanken machen wollen. Dem gemeinen Amerikaner gegenüber bedarf es einer gewissen Differenzierung, und im weltpolitischen Kontext bedarf es einer Konkretisierung, wenn der Text nicht plump und zynisch auf dem Stammtisch polarisieren soll. Who the fuck is Mr. Amerika? Die Frage steht für mich im Raum, und sie darf nicht vom Leser gedeutet und beantwortet werden. Du kannst das zwar alles denken und schreiben, lieber Oilenspiegel, doch an der Schwelle zur Öffentlichkeit fängt Verantwortung für die schwachen Leuchten an, denen ein differenzierter Blick schlichtweg verwehrt oder lästig ist. An den Rändern werden deine Zeilen anders gelesen, als sie vermtl. gemeint gewesen sind, der Text kann nach hinten losgehen. So wie es dort steht, ist das Gedicht eher ein Brandbeschleuniger und weniger zum Brückenbau geeignet, was in der Konsequenz Stigmatisierungen, Feindbilder und Vorurteile befeuert. Hatten wir ja alles schon gehabt. Eine Pauschalierung halte ich in diesem Zusammenhang für zweifelhaft. Es muss schon Ross und Reiter benannt werden, ob hier die jeweilige Regierungs- Politik gemeint ist, ob vllt. ganz allgemein Amerikaner mit nationalistischer, imperialistischer oder islamophober Ausprägung gemeint sind, v.a. Parteien, ob ein amerikanischer Hochmut aufs Korn genommen wird, etc. wer und was auch immer. Einem Amerikaner zur falschen Zeit am falschen Ort droht Lynchjustiz, wenn ein aufgebrachter Mob die amerikanische Flage verbrennt und Rache skandiert, während dein Gedicht aufgesagt wird, was die Stimmung anheizt. In dieser Gemengelage mutiert solch ein Amerikaner schnell zu Mr. Amerika und wird zur verhassten Gallionsfigur omnipotenter Großmannssucht und zur Zielscheibe blanken Hasses. Ist dann die Genugtuung immer noch gegeben? Joshua hat die sensible Metaebene mEa. ganz gut auf den Punkt gebracht. L.G.Amadea
  11. Amadea

    Blindenweisheit

    Ein Weiser unter vielen andern wollt' erkenntnisreich mäandern, doch die Flut der vielen Fragen hat ihn unter sich begraben. Dadurch wurd ein andrer weiser Rufer dort am Ufer leiser, der dies als Erkenntnis buchte, schnell die wüste Wüste suchte. Was er rief klang richtig richtig: ,,Wasser ist zum Leben wichtig!” trocken ward ihm der Verstand, als ihn so ein Weiser fand. Jener mit nur einem Auge, glaubt', dass dies zur Weisheit tauge, wandelt unter Blinden her, gugelt sich zum Wissens -Meer. Hier kann man aus Vollem scheffeln und mit Eimern Weißheit löffeln. Auf dem Schlauch auf einem Bein flößt das noch mehr Weisheit ein. Bang wird uns, und manchem banger, Weisheit kommt bedeutungsschwanger. D i e Erkenntnis wird geboren, eine unter tausend Toren.
  12. Hi Dionysos, angenehm überrascht gehe ich einfach mal davon aus, dass du auch das Lied zu deinem Text gesungen, die Gitarre gezupft und deine Bilder selber fotografierst bzw. malst. Habe aus meinen Computerboxen keine sonderlich gute Aufnahme gehört, was sicherlich an meinen Hilfsboxen gelegen haben mag. Aber was ich gehört habe, hat mir gut gefallen und wird sicherlich sein ( Millionen) Publikum finden. Interessant wäre es, deine Darbietung einem Teeny Publikum zu präsentieren, welches den langen Weg noch vor sich hat und ihn nach Maskenabstinenz nicht alleine gehen will. Ich meine in dieser Generation neben dem Mainstream ein kleines Soul-, Blues- und Liedermacher Revival entdecken zu können. Der jungfräuliche Vorgang des Erst- Hörens ( bei mir zumindest) ist schon verrückt. Denn automatisch greift das Gehirn nach einem Geländer, nach Kategorien und möglichen Vorbildern. In der Verstrickung seiner Hörgewohnheiten macht es Schubladen auf und vollzieht einen geschmacklichen Abgleich. Beim lyrischen Abgleich muss ich ähnlich wie Pegasus und SalSeda immer wieder über das ,Instrument Stimme' staunen, welche sich die Rythmik und den Text unterzuordnen weiß und eine eigne Ausdrucksform generiert. Der melancholisch anmutende Text mit Weitblick verträgt die einsam gezupften Gitarrenklänge und die eigenwillige Stimme sehr gut, das klingt rund, klassischer Aufbau mit Strophe und Refrain, eingängig und leicht rezipierbar. Diese Stimme hier will sich ausdrücken und individuell wirken. Sie darf für meinen Geschmack ruhig noch mehr Druck und Dynamik entwickeln. Insgesamt Hut ab und Daumen hoch. Die z.T. peinlichen Übersetzunen mancher Popsongs offenbaren oft, dass hinter einem guten Song noch längst kein großartiger Lyriker ( Loop) oder eine großartige Idee stecken muss. Aber wir sind ja schließlich in einem Lyrikforum, da darf man Lyrik erwarten, und werden nicht enttäuscht. Aber lyrische Kreativität macht ja nicht vor anderen Disziplinen Halt. Es ist deshalb spannend und sehr wahrscheinlich, dass neben dem lyrischen Alter Egor bei manchem LyrikerIn durchaus weitere Kreativ- Talente zu entdecken sind. In den Möglichkeiten der individuellen Ausdrucksform halte ich die Photographie, Musik, Literatur, Malerei/ Bildhauerei, Schauspielkunst und bedingt die Innen / Landschafts- Architektur für ebenbürtig. Vermutlich auch deshalb , weil diese Disziplinen auf Ausdruck und Wirkung oder den Transport einer Botschaft angelegt sind. L.G.Amadea
  13. Amadea

    Dunkel wars, denn es war finster

    Fest im Birkenhain und finster steht im Unterholz ein Ginster. Sichtschutz bietet er für Gangster. Alle sind heut' mit dem Hengst da. Plötzlich geben sie die Sporen. Silvervalley scheint verloren. Silbern scheint der Mond und helle, Gold winkt heute auf die schnelle. Peng, sie flüchten und sie johlen, jemand hat das Gold gestohlen. Weiter geht es dort am Fluss lang Hufgeklapper, wilder Mustang. Großes Fest im Hain am Ginster. Dunkel wars, denn es war finster. Plötzlich stoppt ein Mann mit Kappe und entsetzlich großer Klappe diesen Haufen wilder Reiter. ,,Halt, so kommen wir nicht weiter! Only one way, one Dairäktschen! Please, nochmal Mustang zwei auf Position drei uuuund Äktschen!"
  14. Danke, dass ihr die Axt habt stecken lassen und für eure baumkundigen Kommentare, lieben Gruß, Amadea
  15. Amadea

    Wölfin verrissen

    LiebeR Loop, was denn? Der Zug ist schon weg? Und ich war fest davon überzeugt, dass die Lokführer noch streiken. Danke für deinen wohlgemeinten Präventivtip zur Unfallverhütung. Da hast Du dich ja gerade noch rechtzeitig vor den Zug meiner abgefahrenen Gedanken geschmissen, um ihn aufzuhalten. Das ist ein Licht am Ende des Tunnels und ein wirklich netter Zug von dir. Deine Intervention sendet zumindest erhellende Signale aus und hat mich vor weitaus Schlimmerem bewahrt. Ursprünglich hatte ich nämlich noch eine Fortsetzung mit einer läufigen Fleischwölfin in einem leeren Sackbahnhof geplant... L.G. Amadea Hi Jushua Coan, running Wölfin is coming in town, L.G.Amadea. Liebe Claudi, kann mir gut vorstellen, dass ein vergurktes Metrum für eine eingefleischte Metronomin tausend mal schlimmer sein muss, als die Fleischwunde durch den Biss einer Wölfin. Danke fürs Aushalten! Amadea Hi lieber Oilenspiegel, eine Ode über Odins Rabenvieh schreibe ich gerne. Das wäre jedoch eine Auftragsdichtung und somit gebührenpflichtig. Dabei müsstest du mir aber schon genau sagen, was ich schreiben soll. Amadea läv Dionysos, weiß wirklich nicht, was für komische Bierholer-Typen du da kennst. Aber wenn der Zug nicht schon längst abgefahren wäre, hätte ich natürlich auch etwas über Frauen geschrieben, die sich beim Weinholen mit Weinkrügen eine aufrichtige Wölfin erlaufen haben. nun denn, Stössje un Prösterchen, Amadea
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