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Amadea

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Alle erstellten Inhalte von Amadea

  1. Ja, lieber Gummibaum, der alte Freud hatte es schon voll drauf, obwohl so manches dabei auch eine freud'sche Fehlleistuing war. Er hatte auch manchmal einen neben sich stehen. Doch war er beileibe kein Übermensch mit einem Überich, wie er vielleicht selbst von sich gerne geglaubt hätte! Diesen Zahn muss man ihm wohl ziehen. gerne gelesen, Amadea
  2. Amadea

    Auf der Weide

    Ja, liebeR elbfrisch, eine wahrheitssuchende Kuh auf der Weide regt an. Genauso so sind se, unsere lieben geistigen Wiederkäuer! Aber in Wahrheit stehen die oft nur blöd rum um dir mit dem Hinterteil den Hauch der Langmut ins Antlitz zu husten. gerne gelesen Amadea
  3. Lieber Gummibaum es ist schön, mal wieder Schiller raus zu kramen und zu lesen, und das eingeführte LI in der speziellen Gummibaum- Sicht daneben zu stellen. Es besteht kein Zweifel, dass du dir Schillers Sichtweise zu eigen machst, und dem König Polykrates von Samos eine gehörige Lektion erteilen wirst, die sein unerhörtes Glück beenden wird. Zum Glück gibt es das Unglück, genauso wie der Schatten unabdingbar zum Licht gehört. Tiefgang gekonnt in Szene gesetzt, habe dein Machwerk gerne gelesen, L.G. Amadea
  4. Hi Dio, wenn das Applaus ist, dann schlage ich doch gerne mal meine Augen auf und nieder, und um alle Zweifel zu zerstreuen, hauche ich gerne noch ein Bravo hinterher, entfesselte Grüße Amadea
  5. Amadea

    Camera obskura

    Für zwei Stunden wurd das Leben einfach auf den Kopf gestellt jeder wollte was bewegen und erlebte seine Welt Mit der Camera obscura wird der Wahnsinn dieser Welt völlig gegen die Natura einfach auf den Kopf getellt. Plötzlich kann ich es begreifen Flugzeug, blauer Hintergrund. Auf dem Boden Sehnsuchtsstreifen an der Decke klebt mein Hund. Wechsel einer Perspektive ist zwar eine Illusion, und wie alles Relative ein Aspekt der Position. Auch die Linse meiner Augen stellt die Welt mir auf den Kopf, Und mein Sehen wird zum Glauben, ziehe mich am eignen Schopf. Alles zieht an uns nach oben, Schwerkraft wird uns leicht gemacht, komme sanft zu dir geflogen, bis ich an die Decke krach. Beide schauen wir nach unten, schön, das wir hier oben sind, fallend, schwebend, fast betrunken, so erwacht in uns das Kind. Und wir schauen in den Spiegel, Jugend steht uns noch bevor! Diese Sicht verleiht uns Flügel, manche nennen es Humor.
  6. Amadea

    Starre

    Liebe Sali, Der Schein trügt oft. Über das ausschweifende Sonnenleben mit fernen Planetenliedern und so hatte ich bislang ja keinen blassen Schimmer gehabt. Insgesamt habe ich dein Gedicht sehr gerne gelesen und kann allen Beiträgen uneingeschränkt beipflichten. Manche Zeichen weiß ich bei allem jedoch nicht zu deuten, z. B. warum hinter der ungeborenen Sonne S3Z3 ein Kommazeichen steht und sonst nirgends? Lieben Gruß, Amadea
  7. Amadea

    Hänschen Klein

    Liebe Sali, danke für deine tolle Gedankenarbeit, für Assoziationen und Nebengedanken, die meine Zeilen bereichern. Die Worte sind Versatzstücke von Erinnerungen. Plinsen steht für weinen ( norddeutsch), für Emotion, für das vertraute und aufwärmende Rezept meiner Großmutter. Kopfsalattrockner - Kopfsalat, und Salattrockner ist ein zusammengesetzter Neologismus, und erinnert mich an den Drehmechanismus einer Salatschleuder, an Küchenarbeit , wo mir öfters der Kopf gewaschen wurde und an die Trockenhaube meiner Mutter. Das "halbgare" Reimen hatte ich selbst schon unter Fremd- Gedichten angemerkt und würde es mir heute auch anmerken, es ist weder Fisch noch Fleisch. Den Text hatte ich vor Jahren erstellt, jetzt würde ich z.B. viel mehr Binnenreimen einsetzen, damit das Gehirn sich nicht an rhythmischen Reimmuster gewöhnt und hinterher enttäuscht wird. Wenn ich Zeit und Muße finde, werde ich es nochmal überarbeiten. L.G. Amadea
  8. Amadea

    Hänschen Klein

    freies Spiel im Wind gemüsliriegelt und gestriegelt geschuhrigelt gespornt und gescheitelt so wurde Hänschen Klein geschulmeistert und gescheit soweit dann zog es ihn hinaus ohne Rast und sein Ranzen wurd ihm zur ranzigen Last er ging hinaus und ging ein huldigst jedoch plichtschuldigst lernt er nun ein Leben für Coole: ,You only live online' abgeschädelt verlieren sich die Windelbilder im Kopfsalattrockner der einstigen Kindheit Schlampampe im Bett ganz fett mischpokt wie ein Wilder so zieht der Gesichtserker seine Linien und Leeren gähnen kurze Pause mit Greinen und Plinsensuppe der Tränen, Kinderlieder suchen ein zuhause um jetzt jetzt endlich wieder zu sich zu kommen um sich selbst zu treffen beim freien Spiel im Wind
  9. Amadea

    Erlkönig

    Hi Gummibaum, Goethes Erlkönig ist in meiner Lesart die literarische Verarbeitung eines sexuellen Übergriffes innnerhalb der Familie, den es damals ja auch schon gegeben hat. Mir gefällt in deiner "Nacherzählung" der Wechsel der Erzählperspektive vom auktorialen Erzähler zum Lyrischen Ich, was die Thematik für mich sogar noch verstärkt und authentischer werden lässt. sehr gerne gelesen, L.G. Amadea
  10. Amadea

    Verzweiflung

    Meine Worte galten ausschließlich dem armen LI! Grüß ihn von mir, Amadea
  11. Amanda, Amenda , Amadea, Alfrado oder Oderfla, egal, wir wollen Wollentino gedenken, und nun für ihn ein eingelegtes Schweigeminütchen opfern: Kerl, wir beide denken an dich, du warst uns ein guter Karl. Verzeih uns unsere zügellose Unflätigkeit, zwei- bis dreimal. Amadeamandi & Alfrettchen
  12. Amadea

    Verzweiflung

    Lieber Herbert, na, wenn das keine emotionalen Schwergewichte sind, die du hier archetypisch auffährst, die uns zu einem Badetag der gemischten Gefühle einladen. Aber es ist ja nicht nur der tiefe schwarze Weiher, der Abgrund der Träume, das Verzweifeln am Liebeskummer und die Vision der eigenen Leiche... Nein, da schwemmt auch noch eine ganz andere Leiche an die Oberfläche, und Mutters Stimme dringt aus dem Jenseits zu uns - zum Glück! denn es mutet merkwürdig und in der Übersteigerung fast schon komisch zugleich an. So hat nüchtern betrachtet selbst die tiefste verzweifeltste Verzweifelung ihre komische Seite. die sich irgendwann bricht, und an der Kante stehend mag man gerne reinspringen. das Li schupsen und mitreißen und sich mit ihm plantschend und prustend ins Leben wieder zurücklachen, wie in den Kindertagen, als alles noch so schön leicht war. Lieben Gruß, und den Kopf hochhalten, damit der nicht untergeht und vernünftig weiterdichten kann Amadea
  13. red keinen Blödsinn, wenn du von "rednelaK" redest, verstehts doch keiner, ! gatsnitnelaV muz etuG sellA ! eßürG ebeil aedamA
  14. Liebe Buchstabenenergie, da fehlen mir die Worte. Ich glaube, ich werde mir auch so eine Kunstarterie zu meinem Geist einbauen lassen. lange drüber nachgedacht, Amadea
  15. Ja lieber Ralf , der Wind, ift manchmal ein gar luftiger Gefelle kommt im Luftfug , nur Unfug im Kopf und schmeift mit Dachfiegeln daf einem die Vorderfähne wegfliegen wenn man nicht rechtfeitig aufpafft. und draufen gemütlich eine Figarette rauchen will, gerne gelefen Schöne Grüfe , Amadea
  16. Amadea

    Überwintern

    Hi Alexander, mit unverbrauchten Bildern weißt du dein Herbstgedicht mit den unglücklichen Seelen zu verbinden. Unglücklicherweise springst du in S2Z1 bei den unglücklichen Seelen aus dem Reimschema durch Betonung auf der ersten Silbe. Vorschlag: die traurigen Seelen oder die glücklosen Seelen gerne gelesen, Amadea
  17. Amadea

    Herbst Fiesta

    Herbst Fiesta by Sali, Los wochos Herbst mit Doppelwopper im Speckmantel und Naturschale im Festkleid. Danke, dass du zum Abschiedsfest eingeladen hast, bin gerne dabei gewesen. Muss aber rasch nach hause, bevor es nebelig wird. L.G. Amadea
  18. Ja, lieber Alfredo, seufz, jetzt isser hin! So sinnlos alles, schnief, schrecklich! Ich wollte ihm ja auch ein Gedicht widmen, d.h. mögen hätt ich schon wollen, aber dürfen habe ich mich nicht getraut, um ihm auch gerecht zu werden . Die Liesl, in Karlstadt mit dem Karl - was für eine Liebe, sagenhaft! Aber ist denn heut überhaupt Valentinstag, ist doch erst Valenmondtag? in leichter Verwirrung und tiefem Andenken, Amadea
  19. Ok, liebe Melda, Antwortgedichte sind blöd, aber dein Gedicht fordert einen ja geradezu heraus, in das Pfeifkonzert mit einzusteigen, wenn du über die Welt ablästerst. So wollen wir denn mal ordentlich die Sau rauszulassen. Ich habe nämlich auch so ein kleines Schwein zuhause. Ich habs gesehen, ganz genau: mein Schwein besuhlt sich - ohne Seife! Glaub fast, mein Schwein ist eine Sau, zumindest eine große Pfeife! gerne auf dein Gedicht gepfiffen, Amadea
  20. Lieber Alexander, da ist dir eine Perle gelungen, die nie vor S... geschmissen werden sollte. Der sanft sich wiegende Rhythmus grooved in das Stimmungsbild ein. Bei solch einer Form müssen Pausen und Betonungen exakt sitzen, und das tuen sie auch. Da diese Lyrik nur auf der Metaebene gezeichnet ist, hinterlässt es bei mir mehr Gedankenspuren als konkrete Bilder. Die Perlen wollten bei mir an keiner Stelle aufploppen, sondern ergeben sich in der Symbolik des Zusammenhanges. Perlen zählen zu Schätzen. Wohl dem, der die Schätze in seinem Leben zu heben, zu schätzen und rechtzeitig loszulassen weiß, sehr gerne gelesen, Amadea
  21. Hi Dio, da tischst du uns ein sinnliches Vergnügen auf. Protagonisten sind das LI das LD und das Kardamom Das scheint ja fast schon als Sakrileg, die Schalen aufzubrechen, und den Inhalt zu zerbröseln. Ich machs trotzdem, obwohl das alles auch ohne Worte gut zu genießen wäre. Kardamom gilt nicht umsonst als Königin unter den Gewürzen - kann scharf, herzhaft und süß. Die Stimmung passt, die Rechtschreibung passt, und das Zitat zu Loops Zeile passt auch- alles perfekt. Welche tiefere Bedeutung hat Kardamom im Verhältnis vom LI zum LD? Zunächst mal ist Kardamom zwischenmenschlich ganz praktisch, es beseitigt beim Kauen Mundgeruch und Blähungen - freut sich das LD. Kardamom galt vormals als Aphrodisiakum, vermag hier zumindest als Erinnerungshilfe eine sinnliche Brücke zu bauen. Aber das allerwesentlichste ist der sinnliche Blick auf das Kardamom selbst, der Geruch, der Geschmack, das hörbare Lied. Hier muss der Autor hervorgehoben werden, der dieses authentisch zu vermitteln vermag. Ohne diese Wahrnehmungsfähigkeit bliebe das Leben eine käuende Dumpfbacke mit gehörigem foetor ex ore. l.G. Amadea
  22. Hei Heiko, und genau damit wollte ich nicht hinter dem Berg halten. Vermutlich steckt hinter allem Philosophie, wenn wir es denn nur sehen und begreifen könnten lieben Zwergengruß, Amadea Hi Sali, am Bärchenmärchen bin ich dran. Von den glücklichen Bärchen wird zumindest keiner gefressen, und ich baue den Text gerade auf Fruchtzwerge mit hohem Fruchtanteil und Lactose um. Es ist spannend, wie dieser Text interpretiert werden kann. Danke für deine Lesarten. Bei dem vermeintlichen Rollentausch ging es mir weniger um den Tausch als um die Ähnlichkeit. Von oben betrachtet sieht der kleine Mann klein aus, und der Riese muss seinem überlegenen Tageswerk nachgehen. Bei Begegnung auf Augenhöhe relativiert sich der bislang empfundene Unterschied. Es entspricht dem philosophischen Ansatz, dass das Sein das Bewusstsein bestimmt, und dass das Bewusstsein das Sein bestimmt. Mit Käppchen sind wir Zwerge, und mit den überlegenen Steinen sind wir omnipotente Riesen, so fühlen und handeln wir wir. Nackt und auf Augenhöhe sind wir alle viel gleicher. Das sind zumindest meine Themen und Gedanken, die mich zur Zeit umtreiben. lieben Gruß, Amadea
  23. Hi Dio, danke für deine orthographische Durchsicht, habs geändert. Was das Steine Schmeißen anbelangt, so könnte es natürlich auch etwas anderes sein. Die da oben sind halt immer im Vorteil, und der kleine Mann da unten kriegts immer ab, so plump ist die Botschaft. Nur bei David und Goliath wars mal andersherum. Der Sinn dahinter wird sich dir aber auch nicht durch einen Lampenverkäufer erschließen lassen. Demnächst mehr von zwergenfressenden Bärchen... riesige Grüße, Amadea
  24. Dort oben am Berge, da leben die Riesen, den Steinwurf entfernt wohnen Zwerge auf Wiesen, die laufen durchs Tal mit den winzigen Mützen, um sich vor den Riesen und Steinschlag zu schützen. Von oben herab geht der Blick zu den Zwergen, und führt einen Riesen hinab von den Bergen. Er nahm von der Spitze des Gipfels drei Steine und unter den Arm sich im Laufschritt die Beine. Bei näherem Hinsehen wars einer der Kleinen, - ein winziger Riese, könnt' jeder jetzt meinen. Der traf dort am Rande der ebenen Felder den Großwuchs von Zwerg, jener schlich durch die Wälder. Man zeigte sich stark, keiner gab sich die Blöße, und beide wohl maßen die ähnliche Größe. Der Kleine wollt' gerne hinauf auf den Gipfel, dem anderen fehlte am Kopf dieser Zipfel. „Gehst du,“ sprach zum Riesen mit Kleinwuchs der Zwerg, „mit mir dort hinauf auf den riesigen Berg?“ „Ich lauf,“ sprach zum Zwerg mit dem Großwuchs der Riese, „mit riesigem Schritt lieber über die Wiese.“ Schon schenkte der Zwerg diesem Riesen die Mütze, daß die auf der Wiese vor Riesen ihn schütze. Dem Zwerg wied'rum schenkte der Riese drei Steine, und beide war'n glücklich, der Große und Kleine. Da trat aus dem Walde ein riesiges Bärchen... doch das wär schon wieder ein anderes Märchen.
  25. Hi Kurt, wenn du mal in Grevenbroich, Deppendorf oder Atzenhausen vorbeikommst, wünsche ich mir eine kleine Zugabe. L.G.Amadea
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