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Angie

Autorin
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Über Angie

  • Geburtstag 30.11.1963

Autorenleben

  • Wohnort
    Potsdam
  • Lieblings Autoren / Dichter
    Alles, was mich anspricht

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  1. Herr meiner Zeit und meiner Tage: Lass mich des Lebensglück genießen, und meine Tage reich und voll beschließen. Schenk mir Dein Wort, das tröstet und befreit. Wenn Schatten über meine Tage weh‘n und Zweifel meinem Glauben wehr‘n, mach zum Aufsteh'n mich bereit. Wo Du das Haus baust, dorten will ich bleiben, will lachen, froh sein, Pläne schmieden. Und wenn in meinem Herbst die Blätter treiben, und Zeit und Stunden langsam sinken, lass ausruh‘n mich in Deinem Frieden.
  2. Angie

    Herbst

    Noch leuchten Wälder und Wiesen sattgrün im Sonnenlicht. Kastanien werfen die ersten Früchte. Farbenfrohes Eichenlaub fällt mir vor die Füße. Eichhörnchen sammeln emsig für die kalte Jahreszeit. Abends sinkt unter weißen Nebeln die Natur in sanften Schlaf. Mit kühlen Winden meldet der Herbst seinen Anspruch an. Und ich freu mich auf den ersten Frost und Raureifkunst an welken Blättern. Unter Welken und Vergehn Ruht schon der Erde neues Kleid Im nächsten Jahr wird Leben gänzlich neu erstehn.
  3. Angie

    Wahl-Kampf

    Wortflut ergießt sich im Raum, Echo hallt vielfach, erobert das Ohr. Herzverstand sucht Sinn, Denken schweigt beleidigt, wendet sich ab. Logiklust sucht Ufer nach Lösungen ab, es gibt eine Wahl
  4. Angie

    Herbstnetz

    Herbstnetz Spinnen weben mit langen Fäden, schmücken buntblättrigen Herbst mit taufangender Kunst früher Spinnentau verknüpft Gedankensplitter, ordnet Wort um Wort zu fragendem Denken … Wie es lockt und wirbt um mich herum: markige Sprüche, schmeichelnde Bilder in Dörfern und Städten, an Masten und Zäunen; sie tropfen ins Ohr, fallen ins Auge, spannen Bänder quer durch das Land: nimm meine Meinung trau meinem Gesicht gib mir deine Stimme ich bin für dich da - nur ich komm folge mir wer lässt sich fangen wer spinnt sich ein ins Netz trügerischer Klarheit und scheinbarer Alternativen Ich will nur einfach unbeirrt den Spuren Jesu folgen, den Menschen zugewandt, staunend die Farben der Schöpfung bewundern und dankbar sein für jeden Tag, den Er mir geschenkt
  5. Angie

    Wein der Liebe

    Vielen Dank für Deinen Kommentar! Freue mich, dass es Dir gefällt! Liebe Grüße Angie
  6. Angie

    Wein der Liebe

    Magere Sehnsucht pickt im Meer von Möglichkeiten Mächtiges Wollen ächzt die Steilhänge des Wissens hinauf Gebeugtes Ich irrt mit einem Rucksack voll Erfahrungen herum Gewissheit tanzt im Rhythmus erfahrener Möglichkeiten Wissende Leichtigkeit breitet sich aus unter uns: Klang des Glaubens Wein der Liebe Duft der Hoffnung
  7. Angie

    Tante H

    Wieder stehe ich am Grab im Sonnenschein. Auf der Staffelei ihr Bild, vertraut und fern. Musik klingt leis‘ wie sanfter Regen. Verstohlen löst sich eine Träne, Dank und Trauer sind darin. Mit Blütenblättern werf‘ ich Erinnerungen hinab, tränke die Erde mit ihrem Leben. Weiße Schmetterlinge tanzen im Reigen. Die Wolken ziehen… Jetzt würd‘ ich gern in einer Hängematte schaukeln. Segen.
  8. Angie

    Leben zerfetzt

    Das Leben zerfetzt Die Seele erschüttert Das Herz zerrissen Der Glaube verzagt Komm, Gott, Allerbarmer Komm, Geist voll Kraft Komm, Christus, Segensspender Komm in die Irre menschlichen Versagens Komm zu uns
  9. Angie

    Blut im Stuhl

    Lieber Carlos, so geschrieben, dass ich mir die Szene des Nebenbei-Erzählens gut vorstellen kann. Alles Liebe für die nächste Zeit als Freunde. Viele Grüße Angie
  10. Super geschrieben! Knapp, kurz, treffsicher!
  11. Angie

    Afghanistan

    Menschen aus wolkenlosem Himmel regnen den Tod zur Erde. Kinder in Stacheldraht weinen Schmerz in die Welt Eltern legen Soldaten ihr Bündel Hoffnung in die Arme Verliert Europa seine Seele?
  12. Angie

    Weil das Leben zählt

    Verzweifelte Menschen… Furcht und Sorge in ihren Gesichtern, eindringliche Bitten um Hilfe … „Zu spät“, die unbarmherzige Antwort aus Bürokratie und Fehleinschätzung. Sieht so die Zukunft aus, in der wir leben werden? In der das Beschäftigungsverhältnis die Bedürftigkeit bestimmt? In der Schuldzuweisungen reflexartig von sich auf andere weisen? Ach! Könnte künftig Nächstenliebe Grundlage unseres Redens und Handelns sein, damit es gut wird in Afghanistan und allen Ländern dieser Erde.
  13. Angie

    Wie Ton

    Wie Ton ist der Mensch. Sagt die Bibel. Von Gott als Töpfer behutsam geformt, ist der Mensch geworden, ein Einzelstück, ein Unikat auf dieser Welt. Der Mensch wie Ton … Vor den Töpferständen frage ich mich: wirklich? Der Mensch - ich – wie eine Vase, eine Tasse - ein Teller? Kunstvoll, sicher… Aber so endgültig? So fertig? So unveränderbar? Mit Ton und Wasser verarbeitet der Künstler Material zum fertigen Werk. Mit Seele und Geist gestaltet Gott immer weiter, immer neu. Der Mensch als Einzelstück, niemals fertig … im Leben nicht, im Sterben nicht. Gottes berührt mit seinem Geist alles, was lebt - auch mich, lockt mich, lädt ein, neu zu werden, zu hoffen, zu lieben, zu denken, zu fühlen. Der Mensch - ewiger Ton in Gottes Händen. Der Mensch wie Ton, wie Musik, wie Klang harmonisch, auch mal misstönend Das Leben aus unterschiedlichen Rhythmen gestaltet beschwingt und locker langsam getragen ein flotter Walzer ein trauriges Lied eine leises Summen Meine Lebensmelodie sucht sich ihren Weg im großen Klang der Welt gestaltet das Leben mein Leben, das Leben der anderen auch, ruft Echo hervor, bekommt Resonanz Ich selbst werde Echo im Klang der vielen schwinge mich ein gehalten und getragen im ewigen Klang der Schöpfung Gottes.
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