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Onegin

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Über Onegin

  • Geburtstag 24.03.1962

Autorenleben

  • Lieblings Autoren / Dichter
    Tschechov, Dostojewsky Kafka, Goethe , Eichendorff. Benn, Brecht....

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  1. Onegin

    Wie dunkel

    Hallo HOrstgrosse 2 man liest sich immer zweimal Die Debatte um 5-7-5 oder nicht hatten wir beide schon auf gedichte.com geführt. Meine Haltung hat sich nicht geändert. Das Dunkel ist der Punkt, wo man nichts mehr geregelt kriegt. Dann fahren auch die Züge ohne Fahrplan..... Vielen Dank fürs Lesen und Kommentieren Onegin
  2. Onegin

    Wie dunkel

    Wie dunkel es wird du nimmst den Zug ohne Fahrplan
  3. Onegin

    Nach dem Ballett

    Nach dem Ballett ein Ausfallschritt auf dem Heimweg Traumtänzer sagt sie trocken
  4. Onegin

    Tage und Nächte

    Hallo Darkjuls, vielen Dank für deinen Kommentar. Eine 1:1- Entsprechung zwischen Zaun und Jacke hatte ich allerdings nicht beabsichtigt. Es sollen vielmehr Asoziationsräume sein, die sich überschneiden. Schon in Richtung alt, aber auch dysfunktional, unansehlich, unbehaust, unbeachtet, ungepflegt usw....usw.... Vielen Dank für dein like, Carlos.... LG Onegin
  5. Onegin

    In den Straßen

    In den Straßen tausend Blätter und ich schreibe noch stets auf Papier
  6. hallo Loop Selbstverständlich habe ich mich über deinen Text nicht lustig machen wollen, sondern ich habe in humorvoller Form eine Verstehensperspektive auf ihn anzudeuten versucht, die Du zurückgewiesen hast. Es tut mir leid, wenn du das anders empfunden hast. Wäre es es nicht schön, du würdes das Rätsel dieses Textes lösen? . Beste Grüße Onegin
  7. Onegin

    Tage und Nächte

    Tage und Nächte verschläft der morsche Jägerzaun meine Jacke ist fleckig und regenschwer
  8. Nun ja , non modo ... sed etiam 😃 Also doch ein Text mit hochgeschlossener Moral? Oh Leser, sei des eingedenk auch Sex ist nur ein Heißgetränk Wenn ich die Einlassung des verschollenen Kaspar richtig deute, handelt es sich vielleicht um eine Art Patchwork ähnlicher aber nie gleicher Muster.. Wäre der Text aber dann für diesen Patchwork-Effekt nicht etwas kurz? Der doofe Onegin
  9. Hallo schwarzer labendel, neben dem Regen zu stehen klingt neu und nimmt unsere Aufmersamkeit gefangen. Dabei ist dieses Wendung sehr exakt, bespielsweise wenn man unter einem überdachten Bahnsteig steht und einen Meter weiter fällt der Regen auf die Schienen. Mit der Anerkennung der "eigenen Notwendigkeit" tue ich mich dagegen etwas schwer. Kleiner Scherz unter Modallogikern (möglich, wirklich, notwendig)? Die Notwendigkeit der Existenz kommt ja in dieser Tradition nur Gott zu. Und nun der "Traum vom Süden", Das wäre mir zu pauschal, zu ettikettenhaft. (Wie hat es Benn in März -Brief nach Meran gemacht?) Gruß Onegin
  10. Meine Erwartungen? ich dachte in meiner Naivität, es ist genau das, was DU mit dem Text erreichen willst. Wozu schreibt der Mensch erotische Gedichte, doch offenbar als eine Art Vor-Lust, die sich auf den Leser übertragen soll. Un die "tiefe naturhafte Lebensfreude", rufst du sie nicht auf, in deinem Text? (Der See, frühlingshafte Lächeln). Wenn du ein Lächeln frühlingshaft nennst, dann stellst du es in einen Bezug zu den Jahreszeiten, zur Natur und letztlich zum Kosmos, Das meinte ich mit ganzheitlich. Diese zweite Ebene kommt nicht richtig zur Gelung, Viel stärker haften bleibt das emsige mit viel Liebe zum Detail geschilderte Tun des barista, dieser Servicekraft. Ich habe dein Gedicht bisher so verstanden, als gäbe es in ihm eine Entwicklung vom Er zum Du. Der barista ist der, der am Schluß das frühlingshafte Lächeln schenkt. Nur dass ich ein gelöstes Lächeln diesem in seine Arbeit versunkenen cappuccino-man nicht recht zutraue. Beste Grüße Onegin .
  11. Es ist schon erstaunllich, wie viel voluptiöse Fantasie ein junger, gutaussehender barista auszulösen vermag. In seinem Detailreichtum ist das Gedicht gewiss virtuos, aber ich empfinde bei der Arbeit dieses fleißigen und beflissenen Sex-Workers und Mechanikers der Lust weder erotisches Kribbeln noch tiefe, naturhafte Lebensfreude. Die letzte Strophe wirkt auf mich daher fast alibihaft, Sie versucht einen ganzheitlichen Bezug herzustellen aber die Milch ist irgendwie schon verschüttet.... Liebe Grüße Onegin
  12. In der Tat, um die Passgenauigkeit mit den anderen Strophen habe ich mich nicht gekümmert. Mir ging es nur um die Strophe selbst Nun ist es ja so, dass vor allem längere Gedichte einen Rausschmeißer benötigen, eine Art Pointe, einen Schleudersitz, der anzeigt, dass das Gedicht hier zu Ende ist. Dieser kann dann sehr wohl auch eine veränderte Silbenzahl in der letzten Strophe umfassen. Beispiel gefällig: Erich Kästner: Sachliche Romanze Als sie einander acht Jahre kannten (und man darf sagen: sie kannten sich gut), kam ihre Liebe plötzlich abhanden. Wie andern Leuten ein Stock oder Hut. Sie waren traurig, betrugen sich heiter, versuchten Küsse, als ob nichts sei, und sahen sich an und wußten nicht weiter. Da weinte sie schließlich. Und er stand dabei. Vom Fenster aus konnte man Schiffen winken. Er sagte, es wäre schon Viertel nach Vier und Zeit, irgendwo Kaffee zu trinken. Nebenan übte ein Mensch Klavier. Sie gingen ins kleinste Cafe am Ort und rührten in ihren Tassen. Am Abend saßen sie immer noch dort. Sie saßen allein, und sie sprachen kein Wort und konnten es einfach nicht fassen. Beste Grüße Onegin
  13. Ein gern gelesener aber meines Erachtens überschätzer Kritiker (MRR) hat das einmal so ausgedrückt: Es gebe nur zwei große Themen, die Liebe und der Tod, womit er vielleicht recht hat. Aber es ging mir gar nicht um die Aktualität von Themen sondern um die Aktualität ihrer poetischen Umsetzung. Werden dafür überkommene Muster verwendet oder versucht der Dichter, Neues zu schaffen. Im erstgenannten Fall kann es sich dann nicht um Kunst, sondern "nur" um Kunsthandwerk handeln, obwohl das ja auch aller Ehren wert ist. An deinem Gedicht hat mir gefallen, dass der Rose-LIebe-Vergleich über alle Strophen hinweg detailreich durchgezogen wurde. Alledings rumpelt es auch ein wenig durch die Verse. Ich will mich hier nur auf die Schlussstrophe beschränken: Die Liebe ist so wie die Rose, so heiß wie Feuer und so rot. Doch gleichsam wie die schönste Blume, ist sie schon bald verblüht und tot. MIt stört die schwebende Betonung in der Zeile zwei in Zeile drei ist "gleichsam" ein reines Füllwort, das nur Wasser in den Wein kippt Zeile vier "Ist sie schon bald" ist ein Gestrüpp von synsemantischen Wörtchen, da sollte man mit der Machete ran. so besser?? Die Lieb´ ist wie die Rose wie Feuer heiß und rot und wie die Blumen alle so bald verblüht und tot
  14. Kunsthandweklich sehr solide gemacht - allerdings ein Gruß tief, tief aus dem 19. Jahrhunddert gesprochen.... Beste Grüße Onegin
  15. Hallo Darkjuls, Carlos, Miserabella, Fan und Loop vielen dank für eure freundlichen Kommentare. Ötisheim ist ein schläfriges 4000-Seelen-Kaff in der baden württembergischen Pampa. ich habe als Kind mal im Nachbarort gelebt. Auch wenn man das Dorf nicht kennt, soll man merken,, dass es sich hier um Provinz handelt. Über diesem Provinznest hängt einunabsehbar weite blaue Himmel, (das ganz Große über dem ganz KLeinen), der nach Aufbruch schmeckt. Und unter ihm Zwei , die sich gefunden haben und die vielleicht im Mai ihrer Beziehung und im Mai ihres Lebens sind. Was werden die Beiden zusammmen veranstalten? .... Also Poesie for the sunny side of the street... Liebe Grüße Onegin .
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