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WF Heiko Thiele

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Über WF Heiko Thiele

  • Geburtstag 17.01.1958

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  1. Das liest man doch gern, @Carlos Danke für deinen Kommentar. Und sorry, daß ich dir zuvor gekommen bin. 😉
  2. Ich danke allen, die auf meine Arbeit reagiert haben. Es ist ja nicht nur die Geschichte von Apfelpflückern, sondern soll die politökonomische Seite des gesellschftlichen Lebens widerspiegeln. Wenn man es genau nimmt, die Entwicklung von Privateigentum zur Vergesellschaftung mit ihrem Versagen und der Rückkehr zur alten Ordnung. Auch wenn das natürlich ein scharfer Tobak ist. 😉
  3. Danke @Darkjuls für deinen netten Kommentar. "unbenutzt" oder "ungenutzt"? Ja, da kann man so drüber philosophieren. Oder besser "nutzen" oder "benutzen". Das kann durchaus ein großer Unterschied sein. Und da es mir eigentlich nicht direkt um den Apfelbaum ging (Metapher für so vieles), setzte ich dieses schärfere Wort ein. Danke allerdings auch für deinen Vorschlag. LG Heiko
  4. WF Heiko Thiele

    Der Apfelbaum

    Ein Apfelbaum stand unbenutzt im Walde frei zugänglich. Da kam der Max und hat gestutzt und dachte unverfänglich, er könnte schon zur Erntezeit die herrlich schönen Früchte an einem Tag, der nicht mehr weit, sich schnappen trotz Gerüchte. So holte er nach ein paar Wochen, die Äpfel ab, um einzukochen, um sie zu musen, sie zu mosten; weil außer Arbeit sie nichts kosten. Das alles hat ihn sehr erfreut. Nahm sie in seinem Sinne. War gestern frei und war es heut. Tat ’s nicht für fremde Stimme. Doch schien bereits im nächsten Jahr der Aufwand ihm zu mächtig. Wie wär es mit ‘nem Dienerpaar? Der Nutzen doppelt prächtig. Den Franz hat er zuerst genommen, weil der bei ihm vorbeigekommen. Auch Fritz hat nur kurz nachgesonnen, um zu erahnen Lohnes Wonnen. Die ersten Jahre lief es glatt. Ein jeder war Kollege. Dann hatte Franz und Fritz es satt. Das Dreigestirn lag schräge. Warum sollten die Äpfel sie für Fallobst runter pflücken? Der Lohn gering, er reichte nie. Den Max müßt man wegdrücken. Es konnte Franz von jeher planen und manches neue auch erahnen, drum tat er den Prozeß auch leiten und nahm den Vorsitz schon beizeiten. Nun stand der Fritz allein im Baum, während der Franz sortierte, was für die beiden noch ein Traum; der später funktionierte. Jedoch der Fritz, der dachte sich, was ich hier oben mache, das ist so anders wirklich nich‘, als es war Maxens Sache. So hat der Fritz den Franz vertrieben und Max wieder herbei geschrieben, er soll den Baum doch zurücknehmen. Wer das dann ändert, soll sich schämen! [2019]
  5. Hallo @ferdi, ich kann dir da natürlich nichs entgegensetzen. Und so mancher wird dir ebenfalls zustimmen. Für mich erhebt sich da wohl die alte Frage: Warum schreibe ich was? Auf der einen Seite wohl zunächst "nur" für mich. Manchmal sind es ganz banale Dinge, die meinen "Füller" aktivieren. Und das meiste steht auch nur mir zur Verfügung. Man ist jedoch auch ein Herdentier und möchte schon mal das eine oder andere zeigen. Dann bedarf es natürlich einer gewissen Qualität. Sei es drum. Danke für's Lesen und sich damit Beschäftigen. LG Heiko
  6. @Diana Tauhwetter Man sollte halt brennende Kerzen nicht direkt unter einen Rauchmelder stellen. 😉
  7. Danke dir. Vielleicht ist es aber auch nicht mehr ganz so jedem seine Sache, so "lange" Baladen (nenn mich mal so) zu lesen und auch noch zu kommentieren? Ich hingegen hab oft meine Freude an so mehr oder weniger Kurzgeschichten in einfachen Versformen zu verfassen. Da werde ich wohl das eine oder andere später auch nier zeigen. --- Kannst vielleicht gespannt sein. 😉 @Pegasus
  8. So ging es mir auch mal vor 20 Jahren. Dann habe ich jemand anderes kennengelernt und bin bis heute noch "rettungslos" in sie verliebt. Das sie es auch in mich ist, steht außer Frage. Klingt banal, ist aber so !!!
  9. Hier sitz ich nun und kann nicht anders, als zu bekennen, daß ich trotz Dach über dem Kopf scheinbar im virtuellen Regen stehe. Anscheinend gibt es noch so allerlei Allerlei, daß sich mir erst noch erschließen muß, von dem der hier versammelte Kreis mehr als nur weiß. Das öfters zum Ausdruck gebrachte LI zum Beispiel hält für mich viele oder auch gar keine Erklärung offen. Ist's etwa die römische Zahl für 51 oder eine der vielen Möglichkeiten in Wikipedia? Mal die Bezeichnung für Lithium ausgeschlossen, da dieses schließlich als zweiten Buchstaben ein kleines "i" trägt. Und zweitens: Soll die Beantwortung bezüglich gewisser ins Auge fallender Fehler bedeuten: "Wer alles richtig schreibt, versagt dem Leser die stille (oder laute) Korrektur." ? Ja, Carlos, des Schillers Glockenklang vom ewiglichen Prüfen erscheint uns Heutige wohl etwas verklärt, denk ich an frühere Ehen in der Nacht. Könnte es nicht möglich sein, daß bei aller Liebe auch ein wenig Ökonomie beim Zustandekommen und dergleichen zweckst status quo eine Rolle spielte? Auch die öffentliche Meinung, wenngleich bekanntermaßen weniger digital, so docvh nicht weniger heftig ausfallend, spielte eine nicht unwesentliche Rolle beim Zusammenbleiben sich entliebender Paare.
  10. Auf meiner kurzen Reise durch die einzelnen Beiträge fand ich letztens leider nur traurige Themen. Mag an mir gelegen haben, wie ich das eine oder andere verstand. Sei es drum! Hier habe ich etwas gefunden, das wahre Lebensfreude zum Ausdruck bringt und noch dazu in einem Schreibstil, wie ich ihn mag. Aus diesem Grund möchte ich dir heute abend dankbar diese Zeilen widmen. Und wünsche dir noch einen schönen morgigen Sonntag! LG Heiko
  11. WF Heiko Thiele

    Auf dem Bauernhofe

    Mit einem leeren Magen zog einst Schweinchen Max zum Futtertrog. Dort schlang es frei nach Schweinebrauch was es bekam in seinen Bauch. Von nebenan, mit stoischer Ruh, sah Felix, Bauers Kater, zu. Selbst wenn dem tropfte mancher Zahn, war er zu stolz für Schweinekram. Derweil auf jenem großen Haufen sah jedermann die Hühner raufen. Sie stritten sich um einen Wurm. Den Hahn ergötzte es enorm. Auch Hugo an der Hundeleine gab dieser Aufruhr keine Beine. Er spielte zwar mit seinen Zähnen, doch letztlich war’s ein müdes Gähnen. Genauso träge war indessen die Kuh bei ihrem Wiederessen. Sie mahlte ihre alte Speise auf jene altbekannte Weise. Eurydike, die fromme Stute, verbrachte derzeit die Minute, von der sie mehrfach noch besaß gemütlich unterm Baum im Gras. Hinter diesem sah zuweilen man ’ne ganze Herde eilen, um dann stur zu steh’n und brav, wie es üblich ist beim Schaf. Blökten sie auch ziemlich träge, glich der andre Ton ’ner Säge. Einer Säge hinter Gattern, dort wo Bauers Gänse schnattern. Auch die Enten im Vereine stimmten ein im Sonnenscheine. So erklang beim Federvieh ’ne Geflügelsinfonie. Und als fehlten noch die Bässe, gurrten Tauben auf der Esse. Flogen auf und kamen wieder, zupften reinlich am Gefieder. Alles war so wie es sollte, grad als Bauer Lehmann rollte mit dem Fuhrwerk jetzt heran. Lotte, Liese als Gespann. Hugo, diesem alten Degen, kam die Ankunft sehr gelegen. Sprang laut bellend er hervor aus der Hütte dort am Tor. Auch die Hühner, die verzankten, warn jetzt einig und bedankten sich für das geworfne Futter gleich wie Möwen bei ’nem Kutter. Selbst der Kater fragte sich: Hat der Bauer was für mich? Warum soll ich Mäuse jagen? Ich, in meinen alten Tagen. Somit Mieze sich bequemte, derweil überhaupt nicht schämte, um des Bauern Bein zu schleichen und miaute ohnegleichen. Lehmann war ja abgestiegen, um zu schauen nach den Ziegen, die er heuer mitgebracht zwecks des Käses Küchenmacht. Bislang waren sie gebunden miteinander seit zwei Stunden in dem kleinen Ein-Achs-Wagen. Ob’s gefällt, kann keiner sagen. Doch nun war der Mann gekommen, hatt’ die Kette abgenommen, sie aus ihrem Joch befreit. Auch die Wiese war nicht weit. Ach, wie sah man sie nun springen. Könnten sie’s, sie täten singen. Aber auch auf ihre Weise, zog die Freude weite Kreise. Soweit bis zu Lehmanns Schafen, die sich wie gewöhnlich trafen zu der schafgerechten Runde, um zu sehen diese Kunde. Augenblicklich arrangiert ward die Wiese neu geviert. Hier und hier war Schafterrain. Dort und dort der Ziegengang. Unser Bauer unterdessen hat die Schimmel nicht vergessen. Führte beide sanft am Zügel zu der Tränke dort am Hügel. Auch des Landmanns dritte Stute hat mit ihrer eignen Schnute selber sich den Wunsch erfüllt und den Durst gleich mitgestillt. Heu gab es jetzt aus der Krippe und Getreide mit der Schippe in den Futtercutter rein. Für die Hasen bitte fein. Diese mümmeln hinter Gittern, dort wo manche Mäuse wittern manches leck’re Abendbrot. Fauler Kater – Keine Not! Doch was stand da auf dem Wagen? Was war in der Schachtel Magen? Wofür waren gut die Löcher? Welch Gefahr kam ins Gemächer? Ahnte Felix gar mit Grausen, daß sein Leben nur mit mausen er als Kater nicht erhält? Seine Zeit nun langsam fällt? Solche Worte sind mitnichten Katzeneigen und Geschichten, die manch andres laut verkünden sind im Märchen nur zu finden. Für der Tiere kleine Welt zählt kein Ruhm und zählt kein Geld. Für des Bauers Menschenbein muß es schon was beßres sein. Und so hat er mit Bedacht seiner Frau was mitgebracht. Ein paar Kätzchen, weiß und weich, für das Haus, den Hof, ihr Reich. Das war nun die rechte Freude, die im Hause herrschte heute. Auch der Wellensittich Franz stimmte ein in diesen Tanz. Gab von sich noch ein, zwei Töne. Mutter meinte: „Ach, der schöne.“ Dann bedeckte sie das Gitter. Draußen nahte ein Gewitter. Das war klar des Schicksals Wende. Nun bedurft es Menschenhände um zu sichern all das Draußen, wenn die Wetterwinde sausen. Wollt man Schlimmes noch abwenden mußten Schafe, Ziegen, Enten ziemlich flugs mit all dem andern Viehzeug in die Ställe wandern. Und schon fielen erste Tropfen ohne vorher anzuklopfen mit der Macht der Himmelsgötter. Hier gibt’s keinen eitlen Spötter. Blitze zuckten fast dämonisch und der Donner grollt harmonisch hinterdrein im Wettersturm. Alle Tauben längst im Turm. Gegen dieses Orkanbrausen stemmten sich in Lehmannshausen beide Bauernleute an, bis man’s Ziel, die Tür, gewann. Drinnen konnten sie nur hoffen, daß auch nicht das Kleinste offen, nicht der kleinste Spalt vergessen. Denn der Sturm ist drauf versessen. Stunden zogen träg und müde. Lehmans Frau, „Du meine Güte“, sprach sie und begann zu schauern, „soll das denn noch lange dauern?“ Grad so als hätt’ das vernommen Petrus in dem Reich der Sonnen, schickte er auf seine Weise einen Sonnenstrahl auf Reise. Dieser mit der Macht des Warmen hat mit Chaos kein Erbarmen, schob die Wolken schnell beiseite und sorgt so für Lebensfreude. Nicht nur in des Lehmans Heim glühte langsam Hoffnungschein, daß nach dieser Finsternis alles überstanden is’. Jetzo wurden Fensterladen aufgerissen und im faden Zimmer drin wird’s langsam lichter. Heller nun auch die Gesichter. Schnell die Stiefel angezogen und auf der Erwartungswogen eilten beide aus dem Haus. – Gar zu grausig sah ’s nicht aus. Das was sich dem Auge bot stand noch alles, war im Lot. Auch die Tiere im Verschlag überlebten diesen Tag. Nur ein wenig dort im Garten, leicht verwüstet, mußte warten auf den nächsten Ratsbeschluß. Jetzt gab’s erst mal einen Kuß. Hand in Hand die beiden Leute, heimwärts ging es, denn für heute gab’s an Spannung reichlich gut. Weg war nur des Bauern Hut. [2008]
  12. Na, was denkst du, wo meine 86 jähre demente Mutter sich gerade aufhält? Ich kenne schon das Problem. Konnte leider auch nicht erkennen, welch ernsten Hintergrund du da im "Humor und Satierebereich" im Auge deiner Betrachtung hattest. Asche auf mein Haupt, also, wenn ich mal wieder Sch... produziert habe im Schwalle der Gefühle. LG Heiko
  13. So ein Sch... 😉 ... ... ... Nachdenk! Nachdenk! Also, wenn's denn sein muß, dann muß es halt raus. Nichts ist schlimmer als eine deftige Verstopfung. So oder so. ...🤣
  14. *neugierig sein* Da bin ich gespannt drauf. *neugierig sein*
  15. WF Heiko Thiele

    Test

    Das Warten war wahr. Hier mein Kommentar. War's jetzt auch nicht schwer, ist's später eine Weile her.
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