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Timo

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Über Timo

  • Geburtstag 24.04.1983
  1. Timo

    kein irrtum

    Vielen Dank für den Kommentar! T.
  2. Timo

    kein irrtum

    I. ein gesicht anschauen notausstieg kein drängeln kein alarm in den bahnhöfen drück knopf steig ein das hören das sagen zum fahrplan auch proklamiert im untergrund die vision von ankommen und dann schultercheck ein man weiter auf aus konfrontation reklame blinkt mich an und die eine weiter meerjungfrau von stunde 12 auf abwärts komm tritt hinaus schnell der bewusstlose sog wie gravitation meines tetrapack saftes auf der rolltreppe hinab auf die blaue jeans verschüttet II. dein gesicht will ich zeichnen mitunter die zeit radieren der schraffur und schatten lichtfall fluchtpunkt erinnerung bogen papier im wind ein amor bengel wie ein nervendes insekt im sommer am schlimmsten vor meiner sicht darum zeichne ich nie schwärmerisch verkannt die eignen randnotizen zu dulcinea und durcheinander in augenblicken mir scheinen bilder leer genug getrunken um das gesicht zu schauen balance akt schwindel und trotz durch all diese zufälligen figuren greifen ist nah ist nichts hat diesen blick /t.
  3. Timo

    Regentau

    habe ich diesen kommentar vor 4 jahren geschrieben? ich hatte wohl einen guten tag erwischt. klar! neue gedichte, her damit! Grüße T.
  4. Timo

    Kunststreitfrage: Stilmittel

    "dass der inhalt im vordergrund nicht, nicht die äußere form. " nein, meistens tut er es nicht. ewnn man schon hier rumposaunt, und das sage ich zu mir selbst auch, dann sollte man im hintergrund etwas mehr haben als die eigene erfahrung, bei lyrik und sonst. das ist z.b. gut Der ununterbrochene Dialog von Jacques Derrida, Hans-Georg Gadamer
  5. Timo

    Stärker als Asphalt

    Es ist Ende Mai an einer einsamen Landstraße. Sie ist vor langer Zeit asphaltiert und in den nachfolgenden Jahren doch recht verschlissen worden. also als kind würde ich nicht den funken spüren und bei anfang quängeln. was ich ja auch tue. erst die Bilder stören mich und dann dass sie keine eideutige Richtung geben. schlimmer noch mich richtugungs anweisenden wörtern : ) irgendwie nicht zurechtkommen. einsame Landstraße. asphaltiert lange Zeit. nachfolgenden Jahren doch recht verschlissen und das schlimmste ist es zieht so seinen lauf. es klingt eben unbeweg, kinder wollen eben ihre spielereien ( und seele) auf den papier irgendwie verstanden wissen. das aber ist nicht wirklich kind. landwirtschaftliche Maschinen. wenn erziehst du damit ? Landwirtschafter.
  6. Timo

    Stärker als Asphalt

    es ließt sich furchbar. lieber richard. wenn du schon überdas sterben von etwas lebendigem schreibst. dann aus dem lebendigem heraus und nicht als ob heidegger nochmal bei spiegel einen neuen wurf plant.
  7. Timo

    Kunststreitfrage: Stilmittel

    phyche kommt vor dem ärger, des geredes, des dichterforum, der eitelkeit. überleg mal.
  8. Timo

    ohne spiegel

    ja, wiedersehen und abschied, nichts neues, überall zu erleben. recht hast du, es ging st 1,2. voraus, es ist dunkler und kühler, bei st. habe ich jeher einen paz - ton gewählt. weil das ding ja offenbart hier dachte ich an plath. weil es kryptischer und innewendiger ist. außerdem wollte ich mich wieder fetzen, aber es war furchtbar blöd wiedermal, langeweile eben.
  9. Timo

    Kunststreitfrage: Stilmittel

    es ist phychologie. es geht um vermittlung oder veräußerung der situation. und wenn sie bei analphabeten ansetz tut sie das eben.
  10. janz genau. die grenze, das maß.
  11. Timo

    Schattenspender

    bei metrik nicht in infantile beschauung sondern eben schicht für schicht auftragen, das erlebte, das selbstgespräch mit sich und der natur, oder sonwas für ein ein objekt kunstvoll anzufertigen und abzubilden. ist schon eine kunst. ich rate dir, irgendwann aus der form zu gehen und dann kannst du dich wieder rühmen, ein gedicht geschrieben zu haben.
  12. Timo

    Stärker als Asphalt

    hört sich nach einem augenzeugenbericht an, wo sind die polizisten ?
  13. Timo

    ohne spiegel

    kein Kissen uferloses Eis weiße Langeweile Dieb durchs Fensterglas entlaubt die eigne Zunge bis Einsamkeit entlaubte Speere fallen von Geäst der Parkbäume die im Gestern auch Menschen waren sieh sie fallen mein letztes Grün erst Sträfling schwarz und weiß gestreift dann ein Friedhof nur Friedhof der Wärter winterbärtig kahlgeschoren zu lang in letztes Grün als Dieb gekleidet in blätterlosen Nächten doch ein Sträfling die Küsse verdorren an zerpflückter Hand durchweichte Spiegel sind ohne Spiel die Kissen durchweicht ein Los kein Spiel Natur im Wechsel ist und ist nicht meine Seufzer Freiheit Seufzer Freiheit außer Einsamkeit die Unsterbliche mein letztes Grün war lange deines Erkenntnis sieh nicht mehr hin sieh bitte nichts
  14. Timo

    O komm in meine Nacht...

    lass das weg O komm zu mir... komm in meine Nacht In der wir uns küssen zu den Sternen empor - O lasse sie nie verglühen!
  15. Timo

    Stadtgespräche

    1. Die Sonne pulsiert. Die Willkür der Götter blitzt den Ameisen. Eine Lupe ist ein Frühstadium der Brille: murmelt der Eisverkäufer und verschanzt sich hinter’s Glas auf seinem Nasenhügel; einer Rutsche für Zigarettenqualm, einem Hügel, oder Rüssel für Rauchzeichen. Denn mit dem Mund hält er die blasse Kreide für den knappen Asphalt. Denn neben Blumen, Strichfiguren, oder Sprungspielen, gehören Preise und Rabatte, wenn er das Lautankreiden seines terminknappen Kundenkreises satt hat. Dass immer blöde Kinderrauferein seinen Ärger wie an einer Schaschlikgabel anpicken, weis die pulsierende Sonne. Nie wendet sie sich im Schlaf, quillt den Asphalt auf, weilt unbiegsamer Macht der Stunde, hart borstet sie die Regale voller Relative; - morgens, mittags, abends. Nie darf mir das Eis ausgehen, murmelt der Eisverkäufer, nicht bevor alle Eissorten aus sind für heute. 2. Die blutlose Mattigkeit, die verschwitzen Laken und Kettenbriefe fliegen hoch über dem Meer, die Liebensbriefe platschen dafür auf dem Rücken. Ein Wunder dies Schauspiel, - Ophelia. Die Gardinen von Raum durchtränkt, dem Raum der Geheimnisse. Irgendwer bringt auf einem Service asiatischer Schmiedekunst, ein paar Käsebrote, ein paar Tassen Kaffe. Eine Brise läuft über den Strand, nackt und schön, ohne Startschuss. Die Einfachheit berührt. Wie ein Pantomime, die Stadt, durch reinigendes Feuer, durch Stahl und Beton hindurch, die Wiedergeburt von irgendwas, jede Geste geziehlt, und doch voller Unfälle wie das Glück. Alles muss Wunder sein am Schauspiel. Und dann kommt der Schlaf, - letzte Trotzigkeit, gleich nach den Käsebroten, gleich nach dem Strand.
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