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Suchergebnisse

  1. W

    Vorm Tannenbaum

    * * * * * * * * * * * * * * * * * * Vorm Tannenbaum * * Ein dunkles Lied, alt, sanft, melodisch. Lichterglanz: Sonne, Mond und Sterne - *und natürlich: Lametta. * "Die Spitze steht schief", ruft Opa. "Schief ist modern", sagt Vater...
  2. W

    Limerik übers Erben

        Ein geiziger Lehrer aus Serbien der wollte partout nicht sterbien. Da macht´ er´ne Reise und fiel auf die Gleise. Seitdem freu´n sich diebisch die Erbien.
  3. W

    Albtraum

    Hinter der Tapete rascheln Asseln Erna hört nicht auf zu quasseln   In der Lampe toben geile Ratten die sich außerdem von vorn begatten   Auf dem Konto schlechte Zahlen Stuhlgang geht nur unter Qualen   In meinem Bett ein toter Affe im Beichtstuhl keucht ein geiler Pfaffe -   nein - Erna ist´s...
  4. W

    Und wieder ist Krieg

    Und wieder ist Krieg Über der Stadt: schwarze Milch der Granaten Über dem Horizont: blass-müde Sonne das Antlitz getrübt von Kriegsdunst   Wo sind die Freunde? Sie irren durch die Wüste Wo sind die Nachbarn? Sie weinen in den Lagern Wo ist mein Brautkleid? Es zerflattert im Wind rußgeschwärzt  ...
  5. W

    wo bleiben die taten

    ihr redet am morgen am mittag am abend wo bleiben die taten   zu nächtlicher stunde brütet ihr an verschwiegenem ort der berg kreißte und gebar ein ei es fiel herab und zerschellte an der wirklichkeit   papier ist geduldig wo bleiben die taten   der wind weht bunte flocken ins meer geschaffen...
  6. W

    Drei neue Limericks

    1 Der neue Schneider von Jerichow hat als Gesellen `nen älteren Flohw. Das ist zwar zum Lachen, doch was soll er machen? Der Arbeitsmarkt ist nun mal eben sow.   2 Monsieur Lehmann aus Toulouse lebte gerne auf großem Fouse. Dann war er pleite und suchte das Weite - klamm heimlich und ganz ohne...
  7. W

    Großer Brand in der Lübtheener Heide

    Der große Brand in der Lübtheener Heide   O Loki, warum warfst du deine Fackel? Gras und Kraut brennen lichterloh, Odins Eiche steht in Flammen,   Feuergarben steigen auf, ihr Qualm verfinstert Sols Antlitz! Asgard brennt, warum?   Höre, o Mensch, was wirklich geschah: Einst lebten die Götter...
  8. W

    Ehrgeiziges A.

    Der Satiriker Tucholsky schrieb: „Phantasie haben nur Geschäftsleute, die nicht zahlen können“, und an anderer Stelle: „Ein Loch kommt nur dadurch zustande, dass etwas drumherum ist.“ Hey, denk´ich, du hast also keine Fantasie, denn ich bin weder Geschäftsmann noch zahlungsunfähig. Na dann...
  9. W

    Drei lustige Limericks

      Herr Müller, in einer Nachtbar, bemerkte, dass er fast nackt war. Das war nun nichts Rares, doch es fehlte sein Bares, was wiederum ziemlich vertrackt war.     Ein Lehrer aus Brighton, der konnte schlecht righton. Einem aus Glasgow, dem ging es genausow. Drum ließ er sich von diesem...
  10. W

    Dichterglück

      Ein Bogen weißes Papier, eine schreibfreudige Hand, ein Glas Rotwein mit dir - wo ist mehr Glück im Land?   Du sagst, es sei ein Wahn? Du sagst, ich sei verrückt? Na gut, dann ist´s ein Wahn, doch einer, der mich tief beglückt!
  11. W

    Walther, mal anders

    Ein Kassenzettel und ein Lieferschein verliebten sich und gingen eine Ehe ein unter den linden an der heide, wo ihrer beider bette was. tandaradei! Sie schworen sich des Ehebandes ew´ge Treue, auf dass der eine sich des anderen erfreue. und schöne sanc diu nahtegal vor dem walde in einem...
  12. W

    Cyber-Liebe

    O welch ein süßer Code, mein Computer-Liebchen! Mein Browser braust: Schon wächst und schwillt mir der Url! Mein Herz schlägt stark und froh, betört von deiner Hurl! Die Hardware dein – ein Traum, mein Hátetepé-chen.   Sogar die Welt ohn´ alle Sicherheits-Full-Action - sie wär´ mir recht...
  13. W

    Erster Schrei

    Der erste Schrei   Eine Kurzgeschichte in Versen     Noch schwankt das Schiff. Das Kind verlässt den sichern Hafen, es ist noch ohne festen Griff und sucht sein Heil im Schlafen.   Das Band der Treue bricht. Der Raum, erfüllt von Lichtgeflimmer - der Kleine sieht es nicht. So kalt und...
  14. W

    auf dem deich

      unter mir das nackte meer glitzernde freude gekräuselte unendlichkeit garderobenspiegel der sonne   vom fernen kirchturm zitternder glockenschlag leise verwehend: flüchtigkeit des augenblicks   plötzlich ein schrei eine möwe hoch oben in dunstigem blau trunken von einsamkeit   wie lange noch...
  15. W

    Frühling im Oldenburger Land

      Auch überm Oldenburger Land schwebt nun des Frühlings blaues Band, ein lauer Wind die Wangen streichelt, ein süßer Duft der Nase schmeichelt -   Von wegen!   Über Wiese, Feld und Acker liegt der Gestank von Hühnerkacker, bis in die letzte Waldesschneise riechst du: Schweinescheise!  ...
  16. W

    Happy End

    Ein Leberblümchen und ein Gallenstein verliebten sich und gingen eine Ehe ein. Doch schon nach wen´gen Ehejahren, bekam das Blümchen einen Leberschaden.   Der Stein jedoch blieb kerngesund, er wurde feist und fett und kugelrund. Das Blümchen dacht´: Ich halt´s nicht aus! Der Kerl muss...
  17. W

    Gedanken der Hündin Marlene beim Anhören eines Dorfmusikanten-Streichquartetts - eine Groteske

    Zuckendes Kinn, taschentuchunterlegt, schiefer Mund, zungenspitzenbewegt, Herrchens Bogen mal weich mal hart, verschleierter Blick. Man spielt Mo-zart.   Der Zweiten Geige gefällt die Sequenz, erweist der Ersten dafür ihre Reverenz. Nur: Von Taktgefühl keinen Schimmer. Klopft mit dem Fuß! Die...
  18. W

    Alte Eiche

    Die alte Eiche   Da steht sie, unerschütterlich in grandioser Einsamkeit, ihr mächtiger Stamm: Symbol der Beständigkeit, ihre Borke: Schwarz und rissig wie die Seelen Gemarterter.   Die Menschen kommen und gehen, es kümmert sie nicht, festgekrallt in den Gefilden des Himmels und der Erde trotzt...
  19. W

    Fauler Winter

      Schwächelst du schon, fauler Geselle? Stielst dich davon, so auf die Schnelle? Hast du schon wieder die Nase voll? Wovon? Bist noch weit weg vom Soll!   Kaum zeigt die Sonne lange Haare – schon liegst du auf der Krankenbahre. Von Frost und Schnee nicht die Bohne. Na schön, es lebt sich auch...
  20. W

    Längstes Gedicht der Welt

    Ein Jäger auf der Pirsch verfolgt den alten Hirsch. Der Büchse lauter Knall, erfüllt den Wald mit Schall. Am Bache blüht der Girsch.   Ein Jäger auf dem Hirsch verfolgt den alten Pirsch. Des Baches lauter Knall, erfüllt den Wald mit Girsch. An der Büchse blüht der Schall.   Ein Jäger auf dem...
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