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Suchergebnisse

  1. Vincent Fürst

    Feedback jeder Art Pfützentraum

    Pfützentraum   In eine Regenbogenpfütze in Beton hat sich im vollen Rund der Mond geschmissen; von daher glimmt er nun beflissen wie ein vom Tisch gerollter Spieljeton und gibt dem Fleckchen etwas Hehres: Dem Pfützelchen den Stolz des Meeres.
  2. Vincent Fürst

    Feedback jeder Art Fehler

    Fehler   In die verschwiegenen Wasser eines leisen Teichs glitt ich bald tageweise, Bruder träger Tropfen Taus, bis einmal du das Schienbein scharf gestreift schneidenschuppiges Fischlein, deine Flossen ritzten nur, wo Säulenknochen liefen – doch niemals wieder schwebte die verflossene...
  3. Vincent Fürst

    Feedback jeder Art Frühblüher

    Frühblüher   Wo nehm ich her die Krokusse und all die frühen Zier-Narzissen und taktile Glocken späten Schnees, wenn karge, abgefeimte Quarzquadranten die Grenzen aller Wege werden und jene Wege selbst die Betten allen Denkens.
  4. Vincent Fürst

    Feedback jeder Art Beobachtungen in Stadt und Zeit

    Regenbogen   Die feisten Kinder spielen mit bunten, plumpen Steinen, Geschenke eines jovialen Menschengotts. Ein Regenbogen blinkt im Ablauf eines Schotts und Rostcontainer balancieren auf dünnen Beinen.   Ein Rosskastanienbaum erstirbt mit letztem Ächzen. Ein Fetzen roten Buntpapiers...
  5. Vincent Fürst

    Feedback jeder Art Damalszwang

    Damalszwang   Wenn du dir nur ein Bild bewahrst, der Dinge – nicht nur wie sie gewesen sind, von ihrem Wesen – und dann mit jedem Zeigen dieses Seins, mit einer Wahrheit wie ein Monolith inmitten eines Aschehains, Kopf, Hand und Herz reißt aus der Schlinge, in der die Teufel in die...
  6. Vincent Fürst

    Feedback jeder Art Die Knochen

    Die Knochen   Wie abgenagt und allem überlassen in weichem Bogen, der betrogen bricht, erwachsen Rippen, die nicht länger fassen durch weißes, warmes, aber leeres Licht.   Sie ragen noch in kalter Wohnung Streben – Erinnerung in einem fahlen Mond – bis Wärter dem Gehege neues Geben...
  7. Vincent Fürst

    Feedback jeder Art Bruch

    Bruch   Als du dann wieder freier warst, war ich gegangen. Noch nie hat dort ein Dach geschirmt und doch: Ich hoffte. Und harrte dann im Hagellicht vergessener Leuchten. Und musste mir versichern, dass auch du wohl harrtest.   Dann: Deiner mehr, die dir nicht glichen. Sie lauschten...
  8. Vincent Fürst

    Feedback jeder Art Wagnis

    Dort wo die Grenze deines wohlgeübten, klaren Kinderblickes du nicht nur ahnst, sie vielmehr scharf erkennst, dort wo du im Gehege deines eigenen Geschickes die Dinge fasst und nicht nach Schemen rennst, kannst du nicht hoffen, dass auch still Verheißung wohnt.   In Tiefen, wo du nur...
  9. Vincent Fürst

    Feedback jeder Art Ahnung

    Wenn ich nur alles Wissen, dürfte Ahnen heißen und Fühlen, dargebracht auf wankelsanfter Schwinge: Ich hörte alle Lehren wonnevoll, die lauten Lesungen und auch Versuche, diese flüsterleisen Streiche all der Tollen. Und nur noch halb so düster und so ernst, wären mir die Dinge.
  10. Vincent Fürst

    Feedback jeder Art Antäos

    Waren wir nicht alle von der Macht des Freien soweit getragen, dass wir kaum zurück gelangten? Verführt von dunklen Funkeltürmen, abseits der Paradereihen, wo wohlvertraute Flüsterrufe aller Tage um uns bangten.   Und jetzt erst, schwebend über fremdem Horizonten: Was fehlt uns, nun da...
  11. Vincent Fürst

    Feedback jeder Art Und wieder

    Und dann folgt wieder dieses Fünkchen Zeit, von dem man glaubt, man müsste…nein, du musst – es wiegt sich, neigt sich alles, wie zum Ruf bereit, in Länder voll Gelüste, nicht der Lust – jetzt! Schreibend einen Zauberspruch erfinden, der sich in tausend Augen, tausend Ohren hängt, in...
  12. Vincent Fürst

    Feedback jeder Art An Rilke

    An Rilke   Gehadert hast du und du hast gekauert vor einem allzeit gleich gesinnten All. Zwei Dutzend Zyklen hast du es belauert, Gelöbnisse gelobt von Fall zu Fall, für dich und heimlich klamm gehofft, dass aus dem Rauschen eines Sternes Schnuppe – sogar gebetet hast du oft –...
  13. Vincent Fürst

    Feedback jeder Art Im Westen, Neues

    Von Westen her vernimmt man nun ein blaues Grollen, dess’ Töne man vom Süden und aus Osten lang und länger kennt. Das Stampfen von Millionen, denen in der Welt, der tollen, nichts mehr gehört und die marschieren zwischen jenem Wenigen, das bleibt und vielem mehr, das brennt.   Ein wildes...
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