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Suchergebnisse

  1. I

    Moment

    ein Moment die Berge schweigen hell an mein Haus das ohne Wände fensterlos den Himmel in sich wölbt
  2. I

    tanzen bis der letzte

    höllenschlund fegefeuer reismilchhaferbrei tanzen bis der letzte schrei tonlos   rund die welt ein honiggaul versperrt dem kuchen nicht den weg ins satte m.
  3. I

    verschlafener Morgen

    ein verschlafener Morgen türmt Spuren in jedem Zimmer aus dem Bett fahren die Kinder schlafen noch zu spät   verstohlene Blicke die Buben leeren ihre Gesichter essen ihm Stehen es regnet typisch kein Benzin Geld für den Mittag fällt höher aus zahlt Vergessen für den Anschiss der Lehrer sie...
  4. I

    Stämme, Trichter und Fäuste: sie wollen Wege weisen

    Stämme, Trichter und Fäuste: sie wollen Wege weisen   Leise trichtern Obrigkeiten bitteren Met ins Uferlose. Glatte Worte, verheißungsvoll, träufeln Wein und Wermut in Windungen, wo Wächter im Zuge von Ordnungstaten, bezogen auf Empfindungen, Verbindungen schaffen zwischen Schein und Wahr...
  5. I

    Herz (1)

    Herz (1)   mein Herz fiel auf harten Grund fand sich selbst in der Mangel verheddert an Angelhaken die ich ihm zuwarf   theorienverstrickt fischte ich Glaubenssplitter ein funkelndes Puzzle schaler Selbstlügen das Herz aber verschnürte ich roh mit rauen Stricken zwang es zu schweigen  ...
  6. I

    ich bin

    ich bin es war nicht ich was ich war lass ich sein wer ich bin es wird Gott sein
  7. I

    Schuldig

    Schuldig   Wer frei von Schuld, der werfe den ersten Stein. Steinewerfer unter sich, voller Unbill, rechtschaffener Empörung über den Absturz der Familie. Mutter wird mit Krankheit nicht fertig, stürzt Familie ins Unglück. Schon lange klar, eine, die ihr Schicksal nicht annehmen kann, die Mann...
  8. I

    Seid bedankt der schönen Worte

    Seid bedankt der schönen Worte. Träumt' ich's oder war es Schein? Verlor mich in der Stufen Ferne, fand mich wieder, wo den Staub noch kein Menschenfuß betreten, tiefer war er als die Zeit.   Und sie würden wieder würgen, Worte sinds bloß, doch ihr Sinn streift nicht Wahrheit, ist nicht...
  9. I

    Die Lust der Schafe

    Die Lust der Schafe Den Wolf zu reißen Doch wo kämen wir hin Kehrte sich alles um Entschieden sich Mehrheiten Unterdrückt und an das Recht Der unterdrückenden Minderheit Glaubend für selbstbesonnene Rechte Reißen zerfetzen quälen missachten Läge die Macht in anderen Händen Oder könnten...
  10. I

    Gemetzel

    Gemetzel   Getrieben durch Schlafnot Sprachfetzen jagen, im Wör ter ge häm mer schwillt Hirnlärm zum Hacken Reißen Dröhnen Rhythmus auf Schienen kopfige Fluten Angst vor den Folgen der Körper gemartert Licht drängt   Unentrinnbar spuckt die Maschine Wort für Wort. Wendet. Pflückt...
  11. I

    Landen in deinem Licht

    Landen in deinem Licht   Dir sag’ ich, mein Herz will dir schlagen, an dunkelsten Tagen dich tragen, an Ufern verweilen. Ein stilles Geschenk für dich sein, ich will es, weil Liebe aus mir endlich bricht.   Nun hör’ ich schon lang aus den Tiefen Stimmen der Seele, die riefen: Welch Anmut, die...
  12. I

    Angstkäfig

    schau nicht hin dort wo du dunkle Wesen vermutest ihnen Absichten andichtest treiben dich Angstboten in den Käfig doch du schaust dich gefangen
  13. I

    Dieses Kind

    Dieses Kind   Wer dieses Kind loslässt wer seine Haut abwirft   die wir aufrecht gehen die Schwerter gerichtet mit blutenden Herzen und lächelnden Mündern aber die Augen die Augen tragen schwer an der Qual der Bilder und Ohren voll Blut und der Duft der Orangen Bananen Tomaten prall und sinnlich...
  14. I

    der Sterne Last

    Aber die Lüfte tragen schwer an der Sterne Last denn glänzten sie nicht uns Flüchtigen und wärmten nicht mitunter kosmische Saiten unsere Herzen wohin drückte uns dann die Schwere der Räume?   Und ahnungslos doch von Raunen umgeben wie leises Flüstern von vertrautem Munde mir das schönste...
  15. I

    Hinter Gitter

    Mein Körper im Käfig brüllt eingesperrt lautlos die Qual durch die Stäbe   und wenn es nichts hieße die Körper der Vorbeiziehenden nur im Schein ohne Gitter brächen ihre Blicke ab von mir ungerührt ob der stummen Schreie trägt sich die Einsamkeit auf bloßen Händen   und fallen Häute wie Tücher...
  16. I

    Wellen

    Gegen die Angst reden Geschichten rollen wie Wellen an den ruhenden Stein und brechen   und als der Ort leer und kein Stein mehr Widerstand bietet bin ich die Wellen und das brechende Licht bin ich der Drang der Welle und das Unentwegte und du Gott in mir und...
  17. I

    Das Locken neuer Winde

    Unersättlich am Klavier meine Hände suchen lauschen fordern schmeicheln Heimat der Klänge vertraut in die Seele gewoben Staunen an meinen inneren Ufern noch stürmen ungelenke Finger die Tasten im Labyrinth meines Gehirns schwingt helle Begeisterung die Zellen und aus den Reihen der Gefallenen...
  18. I

    Kostümfest

    Beim Kostümfest treffen wir uns wieder Hüllen die neue Rollen zulassen enthüllen andere Gesichter   dort wo Lust auf Lust stößt bauen Vulkane sich auf rauchen Geister kichernd spritzen Feuer und Wasser vorbei Verhalten Vermeiden umsonst war der Knopf er ist gelöst spült Atem und Beben und...
  19. I

    Löchrige Zeitschleier

    Auf sicheren Altären geopfert vom Wind in die Bäume getragen wäscht Regen mein schmerzendes Antlitz leckt Wunden die sich aufgetan strömen Flüsse von Tränen aus meinen Augen denen keinen Damm geleistet werden darf klopft das Stampfen von Hufen in mir das Geweih eines Hirsches krönt mich...
  20. I

    nur zärtliche Brisen

    Und Wind beugt die Bäume älter mein Schoß fängt ihre Tränen die kostbaren Tropfen sammle ich zum Weiher und meine Sehnsucht und die des Wassers wird eine ein Schatz dort am Grunde versenkt und behütet vom Gewicht aller Tränen   die Haut aber hüte ich nur zärtliche Brisen fächern manchmal ihr...
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