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13 Ergebnisse gefunden

  1. Lebendigkeit

    Glücklich Leben

    Glücklich Leben. Glücklich leben bedeutet, seinen Träumen nachzugehen, ihnen eine Bedeutung zu geben und sie vollkommen auszuleben. Glücklich Leben bedeutet, man selbst zu sein. Das zu tun und zu lassen genau wie man es gerade in diesem Moment auch empfindet. Glücklich leben bedeutet, im Einklang mit sich und seinen Gedanken zu sein. Glücklich Leben ist das größte Ziel auf unserem Lebensweg und mit jeder Entscheidung, mit jedem Gedanken und jedem neuen Atemzug, können wir diesem großen Ziel ein Schritt näher kommen. Glücklich zu leben ist, mein größtes Ziel, in meinem kleinen Leben. Glücklich zu leben, ist mein einziges Lebenselixier… Danke
  2. DavidPessoa

    Der Weg zur Sehnsucht

    Der Weg zur Sehnsucht Was ich fühlte, als ich fiel? Angst. Und Sehnsucht nach Gefühl. Sehnsucht nach Bestand als der Boden meiner Kindheit unter meinen Füßen wankt'. Damals ging ich ehrfürchtig zum Strand. Erstaunt, wie Bohlen mächtig ragten aus dem Meer, als ich an dessen Ufer stand. Anders als daheim, wo die Furcht vor neuen Wegen lähmte Phantasie und Sein. Wie Halme unter Winterstürmen schien mir alles dort zu sein. So ging ich hin, begab mich an des Strandes Säulen. Beständigkeit zog mich dahin. Zum Meer, wo Fels und Stein Jahr für Jahr trotzen Sturm und Gischt. Holz, stark genug für Schiffe zum Aufbruch in ein andres Leben, das so vieles mir verspricht. Doch angefüllt mit Kisten auch, die zu bewegen brauchen mehr als nur ein Leben. Und nun, wo sind sie hin? Stützen meiner Träume, gefällt durch die Gezeiten. Vom Meer umspült und fortgetragen in unbekannte Weiten. Von einem Kind nie hinterfragt. Nie geglaubt sie könnten enden. Das Bild von einst, es stimmt nicht mehr. Der Blick liegt frei, zu frei zum Denken. Doch frei wofür? Umzukehr'n, zurück zu geh'n durch diese alte Tür? Freiheit bedeutet Werden. Statt zu werten muss ich lernen, zu versteh'n. Einen alten Weg das erste Mal – und doch nicht neu zu gehen. Einen Weg, vergessen aus Geschäftigkeit. Gegangen einst von Landschaftsmalern, Beobachtern der Zeit. Entmutigend verwachsen, doch zu wahr, zu echt um ihn zu lassen, um nicht zu folgen, der Anmut seiner Pfade. Die schroffen Klippen, statt zu meiden für ihre unwirtlichen Seiten, viel mehr zu schätzen, ja zu lieben für ihre Einzigartigkeit. Tief empfund'ne Worte, soweit das Auge reicht. Der Weg, er ist so schön, wie konnt' ich ihn nur all die Jahre überseh'n? Das Auge sieht nur, was der Verstand bereit ist zu versteh'n. Deshalb verbarg sich mir die Schönheit dieses Weges nur auf Zeit. Ich gehe weiter. Seh' aufgegeb'ne Schätze, gleich am Wegesrand. Sie sprechen zu mir, still, auf eine neue Weise. Ich fühl' mich angekommen, weil ich so weit weg bin durch die Reise von den Ängsten alter Zeit. Und in den Wogen neuer Bilder entdecke ich das Leben selbst. Kinderträume, Hochgefühle, Phantasie – ja jede Leidenschaft der Seele. Gespürt, sie zu begraben wäre Sünde. Zu lang gedacht, es doch zu müssen. Was immer schon zu mir gehörte – jetzt erst traue ich es mich zu wissen. Sünde ist nicht, zu versteh'n. Nur den Weg nicht als man selbst zu geh'n. DavidPessoa, (2017) 2019
  3. Elmar

    Unterwegs

    Ich bin unterwegs zu neuen Ufern doch ich komme niemals an. Jeder Ankunft folgt ein neuer Abschied, jedes Ziel scheint ein Tyrann. Warum gehe ich so fest entschlossen, diesen ungewissen Weg? Warum quält mich diese bange Frage, wenn ich mich zur Ruhe leg? Refrain: Eines Tages, wenn die Ahnung der Gewissheit weicht, wenn die Illusion vergangen, werde ich vielleicht sagenhafte Räume, die ich nur im Traum gesehn, leise dann betreten und auf festem Boden stehn. Manchmal würde ich so gern verhindern, dass ein Augenblick verrinnt. Andern Augenblicken wieder wünscht ich, dass die Zeit sie mit sich nimmt. Warum glaube ich in Widersprüchen läge ein verborgner Sinn? Warum muss ich unentwegt ergründen wie und wer ich wirklich bin? Refrain: Eines Tages, wenn die Ahnung der Gewissheit weicht, wenn die Illusion vergangen, werde ich vielleicht sagenhafte Räume, die ich nur im Traum gesehn, leise dann betreten und auf festem Boden stehn. Und so folg ich einer tiefen Sehnsucht, nach der heilen, bessren Welt, um mich wieder von ihr abzuwenden, wenn sie ihr Gesicht entstellt. Und ich frage mich, wie ist es möglich, dass die Hoffnung dennoch bleibt, ob das Licht das Dunkel überwindet und die Finsternis vertreibt? Refrain: Eines Tages, wenn die Ahnung der Gewissheit weicht, wenn die Illusion vergangen, werde ich vielleicht sagenhafte Räume, die ich nur im Traum gesehn, leise dann betreten und auf festem Boden stehn. 14. Februar 2021
  4. Federtanz

    Kräutertee

    "Verbringe jeden Tag einige Zeit mit dir selbst." Lama Klingender, rauchender rauschender Regen rauschendes Blut ich höre mein Klopfen bei jedem Schritt im Ohr jemand weist einen Weg- satter Nebel meine Locken tropfen- ruhiger Seitenschatten ich warte gespannt ich schaue mich um gewartet habe ich schon lange nicht mein Herz klopft grosser Wimpernschlag fliessender Seitenschatten umarmt mich plötzlich. Da bin ich! Endlich- will ich einen Tee?
  5. Metanoia – hinter den Sternen aus dem zerstörenden Urklang einer Protowelt aus den Fugen immer nur redundante Seinsstufen vergängliche Versuche einer universellen Suche so viele besser erfüllt als ich im ewigen Untergang als den Anfang wir suchten verfing sich unser Verstand aufgeteilt in getrennten Schichten einseitige Gegensätze die sich gegenseitig vernichten nicht außerhalb liegt die Antwort nicht fern von deinem Kern ein maximaler Zufallsgott der sich selbstlos manifestiert wo die Omnipräsenz knausriger Herrschaft die bedingungslose Lebenskraft negiert unterliegt jede Einsicht die nur ihr kleines Licht fixiert © j.w.waldeck 2021
  6. Das Leben, ja, es bringt viel Leid, viel' Schmerzen und viel Last, man geht wohl durch so manche Zeit, ganz ohne Ruh' und Rast. Was macht man dann, in solcher Zeit, wenn nichts gelingen mag? Sind's Taten, die dich dann befrei'n, sind's Taten, die's vermag? Natürlich nicht, du alter Narr, mit Taten kommst' nicht weit! Gedanken, die sind einzig wahr, die braucht's in dieser Zeit! Gedanken, die dich quälen, dich zerreißen klitzeklein, die dir von deinem Pech erzählen, so als wärst du ganz allein. Gedanken, die dich hindern, ja, am Schlafen und am freu'n, die deinen Kummer gar nicht lindern, die dich lassen viel bereu'n. Das Denken ist die wahre Kunst, zumindest scheint es so, denn wär' es nicht so frag' ich mich, warum's so viele tun.
  7. bummbummschak

    Goodbye

    Tief in mir drin. Irgendwo versteckt, da weiß ich es. Dass ich mehr bin als mein Gewicht. Doch ich schaffs einfach nicht. Es ist so schwer. Das zu glauben, was andere mir sagen. Es ganz und gar als Teil von mir zu akzeptieren. Hab doch jahrelang nichts anderes gemacht als meinen Körper als mein Ich zu sehen. Und jetzt wo ich es ändern will, weiß ich nicht wie. Habe Angst mich zu zeigen. Angst, dass ich abgelehnt werde, wenn ich mich nicht mehr hinter meinem Panzer verstecke. Oder ihn gar verliere. Was, wenn ich nicht genug Kraft habe mich nach außen zu öffnen? Wenn ich versage und wieder zurückfalle. Ich weiß ich bin nicht glücklich wie ich jetzt bin, aber trotzdem gibt es mir Sicherheit. Schließlich ist es alles was ich kenne. Und es ist verdammt angsteinflößend das nun gehen zu lassen. Auch wenn es ist, was ich mir immer gewünscht habe.
  8. Demian S Lunaris

    Abseits-Suche

    In dieser wirklich komplizierten Welt Ist es nicht leicht, zu sich zu finden Von all den bunten Lichteffekten Nicht völlig zu erblinden Wer sich verloren fühlt, dem rate ich: Such nicht im Etablierten Die Wahrheit liegt nicht unbedingt Nur im gemeinhin Akzeptierten Jeder mögliche Gedanke Wurde wohl schon mal gedacht Es ist ein Puzzle und ein Labyrinth Eine Reise durch die Nacht Wer SEINE Wahrheit wirklich sucht Der findet sie und der gewinnt Ich nenne es den Weg des Kriegers Den abseitigen Weg Den mit den Dornen und den Schmerzen Den schmalen, nicht den breiten Steg Es klingt klischeehaft, doch so ist es Und wird sich auch nie ändern Da jeder seine Wahrheit hat Sucht man alleine an den Rändern* Er endet nie, doch er wird leichter Das Leben sehend zu begehen Ist besser als bis an das Ende Sich selbst immer im Weg zu stehen *Mainstream ist immer ein temporärer Konsens der Masse. Zur Selbstfindung des Individuums taugt er deshalb nicht. Das Grundwesen des Menschen ist zeitlos. Gesellschaften sind es eben gerade nicht. In diesem Spannungsfeld bewegen wir uns, wenn wir unsere eigene Wahrheit suchen.
  9. ,, Angekommen, um mich selbst zu lieben” (Arthur-Levi Leal, 2020) Selbstzweifel kommen mir auf Wer bin ich? Ich komme nicht darauf. Bin wie ein verlorener Satellit der hoffnungslos ins Dunkele geriet. Möchte mich selbst finden und nicht mehr hinter Zweifel verschwinden. Was sind meine Stärken? Ich möchte sie bemerken. In einer Welt die mir gefällt würde ich gerne reisen viele Kontinente umkreisen und mir dabei beweisen dass auch Ich Etwas Besonderes bin.
  10. onism

    Achterknoten

    Entschlossen klammern deine Hände sich um spitzen Stein, wo Licht am Hochpunkt der Parabel über den Felsen scheint und ruft- ich rufe dich zurück, mit loser Leine in der Hand, kletterst du, mein Schatten, meinen Grenzen entgegen, hinterlässt Schnitte, wo die Schlinge meinen Hals bedrängt. Freier Wille weicht dem Überlebenswillen, doch unbedacht hast du, mein Freund, gehandelt, impulsiv - regnen Steine nieder, raubt die Schlinge mir die Luft, verlierst du den Halt, gleitet der Mut hinab, so erfasst uns das Licht bevor wir oben sind. Vom Licht angezogen, mein Feind, hast du uns die Aussicht geraubt, wären wir doch gelaufen.
  11. Gast

    Schande

    „Hey du.“ Automatisch sinkt mein Blick zu Boden, die Lippe wird wund gebissen als wäre sie ein Stück Wild, das auseinander gerissen werden muss, die Fingernägel gleichen mehr einem Schlagloch auf der alten Fahrbahn, als einem femininen Körperteil einer schönen Frau. Das Herz platzt mir gleich aus der Brust, reist zurück in der Zeit und lässt sich von einem Dinosaurier fressen. Einfach weil der Gedanke daran immer noch angenehmer scheint. Angenehmer als eine kleine Ansprache. Angenehmer als einander ansehen und sprechen. Angenehmer als sprechen und sich dabei so klein fühlen. Angenehmer als der Versuch mit kleiner Stimme große Worte zu sprechen. Angenehmer als sich einzugestehen dass angenehm nicht immer gleich besser ist. Das hier ist mein erster Versuch an solch‘ einem Text. Weil es eine kleine große Herausforderung ist. Mein Versuch selbst zu sprechen. Heraus zu fordern was ich selbst zu sagen habe. Ein kleiner Selbstversuch. Ein Versuch mit mir selbst, für mich, wegen mir. Einfach weil ich einen Versuch wert bin. Weil ich mir selbst den Versuch schulde. Nun.. los, ein Sprung ins kalte Wasser. Diesmal ohne Schwimmweste, Neoprenanzug, Atemmaske, Knieschützer, Helm, Sicherheitsnetz, Notfallschirm, Airbag, Stahlkappenschuhe und Schutzbrille. Einfach nur ein Sprung – und ich. Ich … ja, ich schäme mich. Ich schäme mich in Grund und Boden, tiefer versunken als die Titanic. Alles zieht sich in mir zusammen, meine Gliedmaßen versteifen und meine Augen sind so eng gekniffen, als würde die Sonne ohne Ozonschicht auf mich nieder brodeln. Keine schützende Schicht, kein Schutz, keine freie Sicht. Und welch‘ Kleinigkeiten dafür ausreichend sind es ist so – unerträglich unfassbar. Nichtige Winzigkeiten in Miniatur Ausführung, scheinen plötzlich so unerträglich riesig. Maßlose Übertreibung gegen maßgebende Untertreibung. Kein Mittelweg, die Extreme, genau die sind mein Weg. Grenzenloser Weg, voller eingrenzender Mauern. Nur.. warum zum Teufel? Es ergibt einfach keinen Sinn. Es ist mehr als sinnlos sich das eigene Leben so einzugrenzen. Es ist so scheiße sinn frei sich selbst so einen Mist aufzuhalsen. Und ich habe keinen Nerv mehr dafür, ich bin es so verdammt leid! Wieso schäme ich mich für so unendlich vieles? Für meine Gedanken, Sätze, meine Wortwahl. Die innersten Wünsche, Hoffnungen, Träume, Ziele. Für meine eigenen Entscheidungen, Reaktionen, Blicke und Gefühle. Oh ja, am meisten für die Gefühle – Ich meine, ich schäme mich in diesem Moment für das Gefühl der Scham, welch ironische Angelegenheit. Zur gleichen Zeit will ich endlich meine Maske ablegen, die Mauern nieder reißen, alle Zweifel über Bord werfen, schmeiße mit euphorisch neuentdeckter Selbstbekenntnis um mich und möchte allem voran um meiner selbst Willen geliebt werden. Ich möchte dass die Menschen in meinem Umfeld mich sehen und mich mögen, mich spüren – oder eben nicht. Aber dann ist das auch voll kommen okay, denn ich weiß ich bleibe mir treu und alles ist easy. Man kann es sowieso nicht jedem recht machen, das sollte auch niemals das Ziel sein. Eine scheinbar bis auf den Kern ausgelutschte Phrase, dennoch steckt so viel Wahrheit dahinter. Es ist Zeit dass wir endlich dahinter blicken, den Vorhang lüften, uns bewegen um mehr zu sehen. Den Blickwinkel ändern, den Radius vergrößern, den Horizont erweitern. Und ich will mehr! Scheiße ich will so viel mehr. Mehr vom Leben, mehr von den schönen Dingen, mehr Liebe, mehr Lachen, mehr Freude, mehr Ehrlichkeit, mehr Menschen.. Quatsch, eigentlich keine Menschen. Ich kann diese Viecher nicht ausstehen. Mehr Tiere, mehr Natur, mehr Lärm und mehr Ruhe, mehr Aufregung und mehr Besinnlichkeit. Das alles und so viel. Also, eigentlich will ich gar nicht so viel. Ich will genau genommen ziemlich wenig. Aber dieses Wenige nur für mich. Nur, ja einmal, wirklich nur an mich denken. Nicht an irgendwelche hirnrissigen Vorgaben einer verlogen, egoistischen, ungerechten Zivilisation, die ihren eigenen Lebensraum mutwillig mit weit aufgerissenen und so blinden Augen zerstört. Ich will da raus brechen, die Stahltore unseres Zeitalters gewaltsam niederreisen, Betonplatten aushebeln und Statussymbole vernichten... mit einem Wattestäbchen - aus biologisch angebauter Baumwolle. Mit Glitzerstaub darauf. Und in Pink. Mit Einhorn-Horn. Soll heißen, ich will im Grunde gar keine Gewalt. Ich möchte Frieden. Ich möchte in Frieden gelassen werden. Ich möchte von Frieden umgeben sein. Ich möchte friedvoll handeln und denken und fühlen. Ich möchte Frieden für mich, Frieden mit mir. Erst dann besteht überhaupt die geringste Möglichkeit dass meine Wünsche sich erfüllen. Wir können niemals glücklich sein. Wir werden uns nie zufrieden geben. Wir werden uns immer messen – und verlieren. Solange wir nicht zu uns selbst stehen. Ich sollte zu mir stehen, mir selbst aus dem Weg gehen! Solange ich das nicht kann schäme ich mich Genau deshalb kneife und versteife ich Also stelle ich mich nun vor den Spiegel und spreche zu mir selbst: „Fang endlich an zu leben! Mensch, wofür bist du denn sonst hier? Genau – für dich Für dein Wohl, dein Glück, dein Leben, deine Liebe.. Selbstliebe. Sieh dir in die Augen und sage ich liebe dich! Aus vollem Herzen. Nur du kannst es so, wie kein anderer dazu in der Lage ist. Begreife das endlich und du wirst dich wohler fühlen. Begreife das endlich und alle werden es sehen. Begreife das endlich und hör auf in Altem zu wühlen. Begreife das endlich und du wirst deinen Weg gehen.“ Anfangs war ich selbst von dem Gedanken an solch ein Selbstgespräch peinlich berührt. Davon könne man doch niemandem erzählen, dachte ich. So habe ich es mir nur vorgestellt. Weil es so kurios war, vielleicht auch weil ich mir nur noch nicht eingestand wie schön es sein muss solch wohltuende Worte von sich zu hören, habe ich dies immer und immer wieder getan. Der Gedanke schien mir nach einiger Zeit viel leichter und angenehmer und normaler. Bis ich mich tatsächlich vor den Spiegel stellte. Ok, ehrlich gesagt lachte ich mich etwas aus, weil ich so einen richtig miesen Bad-Hair-Day erwischt hatte. Und das Eigenschämen begann von vorne. Doch ich versuchte es weiter und weiter bis es sich richtig angefühlt hat. Manchmal muss man es nur wagen. Brich deine bisherigen Regeln, wage den Sprung über den Rand. Du kannst alles geben und hinfliegen und aufstehen und weiter machen und richtig liegen und dich täuschen und es ist keine Schande. Du kannst Gefühle spüren und sie werden richtig sein, einfach weil es deine sind. Niemand wird je genauso reagieren wie du, dieselbe Wortwahl treffen oder die gleichen Entscheidungen fällen. Das kannst nur du allein‘! Und wenn du deinen Weg nicht gehst, wird ihn niemand beschreiten. Niemand für dich, keiner außer dir und erst recht niemals Irgendwer mit dir. Also los! Beweg‘ deinen Arsch Glaube Und laufe Schritt für Schritt – von einem Ziel zum nächsten. Ein paar mögen unter gehen, einige andere wirst du dazugewinnen. Aber das ist okay, denn du bist ja auch in Bewegung. Bewege dich, deine Mimik, deine Emotionen, deine Ansichten. Gib der Lähmung keine Chance, versteife nicht im Stillstand, das Leben pausiert nicht kurz für deinen Mittagsschlaf voller Selbstmitleid. Laufe! Bewege dich! Traue dich! Liebe dich! … und schäme dich nicht.
  12. Schmuddelkind

    Wahn und Sinn

    Ein Schimmern von des Geistes Rand: Mir scheint, wenn ich die Wahrheit wüsste, verlör ich schließlich den Verstand, sodass ich fantasieren müsste. Ich will mich daher meinen Lügen im Streben nach dem wahren Sinn mit Redlichkeit und Demut fügen, so lange, bis ich bei mir bin.
  13. Gast

    Eine Ode an den Phoenix

    Hallo Freunde, aus diesem Gedicht möchte ich gerne ein Theaterstück erschaffen, allerdings bin ich mir nicht sicher, ob die Bildsprache durchgehend funktioniert und die Message beim Leser ankommt. Auch würde ich mich über Tipps und Anregungen freuen, um hier oder da etwas umzubasteln, damit gewisse Passagen bildhafter (vorstellbarer) und sprachlich melodischer werden. Ideen, wie man das ganze auf einer Bühne mit Schauspielern darstellen könnte, gibt es zwar schon ansatzweise, aber auch hier darf gerne inspiriert werden was das Zeug hält. Bin dankbar für jede Hilfe, jeden Rat, jedes feedback! Gesang der lahmen Flügel; Eine Ode an den Phoenix Erster Akt; Himmelsballett Erste Szene; Das Wort Am fernen Horizont, bei morgenroter Gischt, da fliegt ein Wesen mit erhabener Figur, verwirbelt tänzelnd und leicht, alle Farben des Lichts, in geheimnisvoll geschwungener Gravur. Verwirbelt alle Farben dieser Szene, so bedeutend und andächtig schön. So schnell war Sie da, so schnell wieder fort und im fernen Morgenrot bleibt nur ihr stummes Wort zu sehen. Ein Anderer sitzt auf einem starken Ast, an das Sitzen hat er sich gewöhnt. Mit bebender Sehnsucht, in eichener Krone, dem Himmelsbalett zu zusehen. Mit bebender Sehnsucht, in eichener Krone, dem Himmelsbalett zu zusehen. ___ Zweite Szene; Rad der Gewohnheit Er schläft schon so lang, denkt die Flügel wären lahm, doch ihm war nicht bewusst, dass ihm irgendwas fehlt. Denn er hat nicht gewusst, niemand hats ihm gezeigt, wie man fliegt und so bleibt er bequem. So vergeht Tag für Tag, etwas quält, etwas nagt, er findet hier doch keine Ruh' - mit Augen so groß wie sein Herz In der Tat, schaut er jeden Morgen Ihr zu. Mit Augen so groß wie sein Herz in der Tat, schaut er jeden Morgen Ihr zu. __ Dritte Szene; Baum der Erkenntnis Wie man sich bettet so schläft man auch in einem Schlosse aus purpurnem Samt und im Lichte des silbernen Mondenscheins liegt er müd' auf den Flügeln und träumt: Jeden Abend muss die Sonne einmal sterben. Jeder Morgen ist ne neue Geburt. Und im Singsang des frühesten Vogels liegt die Hoffnung, der Beginn und der Mut. So wirst du nun endlich ein Held für dich sein, denn darin liegt dein tiefstes Bestreben, in den himmlischen Tanz mit einzugehen, darin fliegt dein geliebtes Wesen. So wirst du nun endlich ein Held für dich sein, auf jedes Nehmen folgt gleichsam ein Geben, jeder Verlust birgt einen Gewinn, so läutet die Stimme des Lebens. So wirst du nun endlich ein Held für dich sein, nun streck Ihr die Flügel entgegen, flieg zum Horizont hin, zu Ihr und lebe dein tänzelndes Leben. Es ist an der Zeit, denn es ist Zeit geworden, im Zeichen des Sterns dämmert für dich nun der Morgen. Und so höre der Winde, ermunternde Gespenste, erhöre das Rauschen der Bäume. Flüsternd verwehen sie geschwind deine Ängste, Früchte tragen Träume. ___ Zweiter Akt; Himmelsduett Erste Szene; Erwachen Ein Gesang aus goldener Kehle, wie ein kraftvoll bebendes Wiehern. Klirrend erzittert die Welt in dem Klang, aus schlafzerzausten Federn. Die Sonne geht auf und der Wind zieht herauf und er hat so schöne blaue Flügel! Am Horizont spritzt mit tosendem Schlag die Gischt in den roten Nebel. Der Ast der knarzt und die Blätter die rauschen, hier ist alles so voller Leben! Wird er sich nun in plötzlicher Mut und Erkenntnis dem Winde hingeben? Der Sehnsucht erhabener Wille brennt stark in Ihm, gleich einer eichenen Glut und so lässt er nun los, seinen hölzernen Thron, wie destillierter Geist aus dem Sud. Und fliegt hinaus wie in Zeiten zuvor, sein verliebtes Gedankengut. Ja Sehnsucht ist Erfüllung zugleich, der Wille bündelt Kraft zur Tat und seine Flügel sind so blütenreich gesprossen aus edler Saat. ___ Dritte Szene; Zeit für Helden Da bricht er nun aus dichtem Geäst, ohne zurück zu sehen, um mit erhobenen Herzen aus eichener Krone ins Himmelsduett einzugehen. Um mit erhobenem Herzen aus eichener Glut ins Himmelsduett einzugehen. In gleitendem Flug spaltet er wie ein Pfeile über den Wipfeln der Wälder die Lüfte, frei wie ein Vogel in freudiger Eile, nähert er sich sodann schon der Küste. Flieg meine Eule, mache Wind, mache Wind! Auf dem Ozean kann man nicht landen. Man wird im Stillen ganz leis untergehen und ist für immer abhanden. Er blinzelt nochmal mit den Flügeln, um seiner geliebten geschwind nah zu stehen. ___ Dritter Akt; Der Gehängte im Spiegel Erste Szene; Stirb und Werde (Begrüßung) Du hast es geschafft, du hast mich gufunden, du hast mich gehört und dich überwunden, flüstert sanft Sie ihm zu. Du allein warst erwählt mich zu sehen. Unser Ziel ist erreicht und es nahen die Stunden, voll Kummer und voller Verstehen, doch die Zeit ist nun reif, Ich muss jetzt gehen... Nach dieser Art Warnung um einen Kuss Sie noch bat, in einer Umarmung aus Freude und Schmerz und als er sie küsste, so lieblich und zart, ward Sie plötzlich ganz schwer, ward Sie plötzlich ganz schwer und ganz hart. Versteinert ward Sie, vom Kopf bis zum Fuße, versteinert ihr strahlender Blick Die schönste Skulptur, im Zauber Medusas, geschaffen aus einem Stück. Ein verzweifelter Schrei erstickt Seine Kehle und kläglich erzittert sein Leib. Schmerzlich hält er an Ihr fest, wie in größter Dichtkunst Erbe und stürzt mit der Geliebten zu zweit, in einem Akt aus 'Stirb und Werde' ! In einem Akt aus 'Stirb und Werde'. ___ Zweite Szene; In der Ruhe liegt die Kraft Wasser ist schon alt und weise, es besänftigt und beseitigt jedwede Störung in wellenem Kreise und gibt hiervon Kund, in Linien voll Schönheit, vollendet und rund. Gemahnt an ewig fließenden Quell, wie eine Brust, die sich hebt und die sich senkt, ohne Klag und ohne Gebell. Bald wiegt es sich wieder in stillem Gedenk. Unbeeindruckt von jeglich Gewimmel, spiegelt sich auf ruhiger See der Morgenrote Himmel. Das Wasser ward geschüttelt und unbewegt ist alles, wie zuvor. ___ Dritte Szene; Ebbe und Flut, oder der König im Narren Der Zauber der Liebe dies Wesen zu retten, ward gewandelt in Stärke und Mut, da sah er die Wahrheit in allen Facetten, in diesem tiefen Atemzug. (sprengt ketten) In diesem Moment wurd Ihm klar, es ward weder Täuschung noch Trug, das Wesen war er selbst gewesen - seine Träume, sein Sehnen, sein Geist wards gewesen, sein Herz aus eichener Glut und so wurd aus der Ebbe seiner selbst nun erhabene steigende Flut. Seine Träume, sein Sehnen, sein Selbst wards gewesen, sein Herz aus eichener Glut und so wurd aus der Ebbe seiner Selbst nun erhabene steigende Flut. ___ Vierte Szene; Lausche mit dem Herz Die Sonne geht auf und der Wind zieht herauf und er hat so schöne blaue Flügel! Um ihn herum spritzt mit tosendem Schlag, die Gischt in den roten Nebel. Da fliegt nun ein Wesen mit erhabener Figur und verwirbelt tänzelnd und leicht, alle Farben des Lichts in geschwungener Gravur die seinem Traume in allem gleicht. (ändern?) Verwirbelt alle Farben dieser Szene, so bedeutend und andächtig schön. So schnell war er da, so schnell wieder fort und im fernen Morgenrot bleibt nur seine Gravur zu sehen. So fliegt er nun jeden Morgen dar und verkünd' seinen Ruf in die Ferne, für alle Wesen die hören und sehen unterm hellen Morgensterne. ___ Fünfte Szene; Neue Samen, neue Früchte Ein Anderer sitzt auf einem hohen Berg, an die Härte hat er sich gewöhnt, mit bebender Sehnsucht auf steinernem Fels, dem Himmelsbalett zu zusehen. Ein anderer klettert auf den höchsten Baum, um das erhabene Wesen zu sehen. Er beschloss bei sich selbst nun einen Weg zu finden und die Eiche, sie fing an zu blühen.
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