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  1. Einfache Gedanken an das Leben/Mein Königreich Der Duft von gebackenen Waffeln erreicht mich selig in süßem Charme. Die Erde erblüht in seinen ersten Wärmestrahlen. Macht meine Seele so warm. Ich singe-fast neu-vor dieser Pracht. Ich kenne deine Anekdoten, deine ironischen Züge-die Wechselhaftigkeit. Du kennst meinen Blick, der dich auszieht. Ich bin gewiss nur eine verlorene, die täglich finden muss. Täglich stehe ich auf und deine Stimme fragt mich, wie es mir geht. Ich will mich nicht auf deine selbstverfassten Verträge einigen. Mir geht’s gut. Unterschrieben, Kaffee. Wenn ich mich beklagen würde, würde ich meine hart erkämpfte Freude aufgeben. Auch ich bin deine Marionette, Körper. Aber mein Geist steht über dir. Ich sehe so viel Schwarz bis ich nichts mehr sehe-auch dich kenne ich in allen Farben. Ich ziehe mein Saphir grünes Kleid an. Deine Wellen der Tage und Nächte liegen verborgen in meinem Blut, klopfen im Takt deiner Zeit und Raum Taktik. Ich greife dich auf wie ein Geist, nehme deine Hände bittend an meinen. Wenn die bläue sich über unseren Horizont zieht, öffne ich die kleinen Fenster und wir springen hinaus. Hast du gedacht, wir sind bloß die Trauer tränen? Wir sind viel mehr als wir zu glauben wissen. Das Licht wirkt immer schneller als die Dunkelheit uns erblinden kann. Auf den Feuerdächern werde ich mit dir Springen. Wie immer spürte ich dieses Leid. Deine schwarzen Augen führten mich auch zu dir. Ich bewegte mich unter deinen Wellen. War deine Vibration unter deiner Kraft-ich wollte dieses eine Mal bloß Frei sein. Nun stehe-halte dich fest-Sprung ins Ungewisse-wie an jedem Tag. Luft ist etwas, was bis an jeder Ecke meines Verstandes haften bleibt, mich mit dem Ausatmen entfacht. Du zeigst mir alle Bilder dieser Welt. Ich entführe dich aus diesem Horizont. Kommst du mit? Die Wellen bringen mich an einem verborgenen Land. Meinem Land. Dieses Land schien nie zu existieren, denn du kanntest es nicht. Doch hier ist mein Königreich. Ich lade dich ein. Deine Augen funkeln. Hier scheint meine Sonne in zig gebündelten Strahlen, zerren deinen Blick für einmal in die grell einschneidende Sonne. Ergießen sich-auch in mir- verbleiben endlich und vertreiben die Sehnsucht. Wir sind ewig jung, weißt du das? Ich bin nie eingeladen gewesen-doch ich bin die Tänzerin meiner Geschichte. Ich bin bestimmt der Wunsch der Realität, hier zu sein. Wunsch, mich zu haben. Ich fühle mich angenommen und renne los. Der Sand haftet kaum und rieselt als Staub auf meinen Schatten. Ich bin beflügelt, denn du bist da und siehst mein Königreich. Ich fliehe in den Wald. Feuchte, schwarze Erde. Ja, sowie deine Gefühle wanken, so verändert sich meine Welt. Ich bin Königin und darf verändern, was mir gefällt. Du fragst dich noch, wieso wir in Angst baden? Ich wusste von meiner Geburt an, dass ich gefangen bin. Aber ich darf mich befreien. Wusstest du, dass wir irgendwann mit dem letzten aller Punkte entrücken werden? Jedes Buch hat das Vorderband, jede letzte Seite, letztes Wort, einen Punkt. Die Rückwand…die Freiheit dahinter…Ich sterbe niemals an Leid. So naiv-an das wachsende Glauben. Ich werde aus dem Totenreich hin zu meinem Königreich. Folgst du mir weiterhin? Ich sehe, wie frei sich die Vögel im Himmel wiegen, höre das Rauschen meines Blutes in den sich aufbäumenden Wellen. Ich rieche den Duft von frisch gebackenen Waffeln. Deine Liebe riecht noch besser. Ich laufe zu dir und von dir weg-ein schönes aufregendes Spiel-ich laufe zu mir und plötzlich sind wir da. Die Nacht hat dieses Licht in unseren Augen versteckt. Ich will nicht verleugnen was mich bewegt hat-ich bin stetig neue Wellen-ich baue mich auf und werde dadurch stärker aufbrechen. Hörst du mich?
  2. Die unbekannte Liebe einer verstoßenen Wiege – Teil III + IV Teil III – Kinder der Gezeiten an Maitagen legen die Stämme Schattenpfade über gesprenkelte Teppiche manch Leuchten blitzt unter dunklem Wurz ein polierter Mahagonitisch: der Bach sein Glanzlack ahmt Bäume nach Intarsien hellen Albengeflechts darauf segeln gelbe Küken: Blattkinder zungenfertiger Himmelszipfel das Gluggern und hypnotische Klickern ist Elfenflüstern verborgner Welten streunen Sonnenblitze aus Buschzweigen, ziept Gezwitscher und zupft zum Herzerweichen schimmern Eisvögel auf Smaragdwellen Waldkämme sind borstige Eber einsame violette Waldränder wo junge Füchse tollen: den Schweif wie Malerpinsel den Himmel beschwindelnd äsen langhälsige Baumdinosaurier Butterflocken aus Stellarwolken die Fellrinde, der Erde gleich gefurchter Unhold schimmert und blättert Braungold dessen Nachkommen mögen verdorren die ihre Axt ins Paradies schlagen! drohen Nadelwälder mit Drachenrücken und schlängeln über Schildkrötentäler manche Wildsau darf’s hier bunt treiben! keine Börsenpreller, keine Pleitegeier zählen hier irgendwelche Fehler Teil IV – Vergessenes Glück olympische Feuer funkeln erwacht mit dem Gähnen der Seerosen umtanzen weiße Feen tiefe Tintenhimmel sacken Blattinsel wie platt gequetschte Frösche zugrunde Libellen sind perlmuttbestickte Haarstecknadeln Vogeltaucher schmiegen sich in Wasserringen: ihre Küken haben Köpfe wie rote Zündhölzer die Augen sind Stichflammen die Federknäuel verdächtig maulwürfig Rothalstaucher bebrüten Goldnuggets auf glimmenden Rübenspänen auf Rostufern treiben unterm Paddel gelbe Smileys und Orangenscheiben ferne Ränder locken mit silbernen Münzteppichen der Mensch in seiner Arche fischt Kupferkarpfen und aus Himmelstränen alberne Aale wuseln in den Netzen kleine Maränen als Voodoopuppen unter Wasser, quirlende Schlangenschuppen dunkle Seen bestreichen mit Cyanschleiern den Tag zwinkern ein letztes Mal bewegt säumige Seeaugen in euphorischen Milchstraßen die in blauen Sonnentänzen verwehn davor beschützen Bauminseln wie Sternwarten mit schließenden Kuppeln mystische Schatzkarten, enthüllen in Feueratem geschmiedete Wasserzungen gleißendes Rotgold wie Bernsteinhaare wallen wunderschöner Wikingerfrauen: feurige Strähnen, die ihr Geschmeide eintauchen zu Drachenschuppen zerfallen verhüllt ein braunschwarzes Himmelsboot diesen heißen Funkenschatz saugt die Nacht am Glimmstengel letzter Feuergelage bis der Mond neblige Augenbrauen hochzieht wenn ein einsam Enterich als schwarzer Umriss ein dunkles verkehrtes Fragezeichen wirft . © j.w.waldeck 2005
  3. Neue Seite, neuer Brief. Bist du da? Ich öffne die schwere Holztür und luge vorsichtig in die staub geschwängerte Luft hinein. Du hast deinen Schatten hinterlassen. Ich trete in deine leeren Blicke hinein. Dort, wo wir uns einst vereinten, sehe ich Asche zwischen den Feuer flammen. Feuer, das sich nicht auslöschen lässt, brennt nur hier und da lauter auf. Mit der Hand an meiner Brust, ich will nicht ganz zerbrechen, hole ich deine Feder heraus. Mit dieser hast du mich ganz gut beschreiben können. Zwar warst du eine verrückte Dichterin, doch kannte ich dich. Ich konnte einordnen, was du in deiner Surrealität sagen wolltest. Deine Unvorsichtigkeit, gepaart mit der Sensibilität eines zarten Wesens, für das ich keine Worte finden konnte, waren konträr, doch meine Liebe. Der Staub liegt schon viel zu lang auf dieses Blatt Papier. Viel zu dick schichtet er sich schon auf, eine Spinne malt darauf seine Schritte auf. Kommst du bald? In meinen Worten suchte ich bloß meinen gierigen Halt. Ich wollte doch bloß etwas wie eine Linie. Linien…Ich fange an, deine Bücher aufzustapeln. Deine Präsenz richtet sich wie dieser Bücherturm auf und ich fange an, Worte in dieser Wortlosigkeit zu finden. Ich bin nicht bloß etwas beschriebenes gewesen. Ich wollte dir sagen, ich war mehr, als ich dir zeigen wollte. Ich war gefangen zwischen Angst und Erwartung. Licht spielt dort, wo wir die Dunkelheit nicht vertrieben hatten. Diese Ecke schaut mich an. Ich greife die Ecke an. Ich bin gewiss kein klarer Mensch. Surreal wie deine Träume. So verlassen von dem, was ich verlassen habe. Ich bitte dich nicht, doch du schriebst mir. Ich will nicht, dass du mir die Liebe erklärst, wenn ich darin schon meine Schleifen ziehe. Liebe ist grausam. Deine helle Haut war etwas, was mich glücklich machte. Deine Hände, die meines einst vertrauten. Ich bin ein Geist, der zieht. Wie deine Gedichte, die manchmal über meine Welt zogen. Erkläre mich nicht in deiner Trauer. Belasse es in der schwarzen Tinte und spreche alles aus, wenn ich dir in die Augen schaue. Ich Liebe dich. Aus der Ecke schauend sieht man diese Realität. Du hast mich besucht und nicht geahnt, dass mein Schatten da noch lag. Ich zog jedes deiner Gedanken auf und ließ sie wie eine Musikplatte laufen. Ich atmete in diesem Echoe der Zeitlosigkeit aus und hoffte auf Resonanz. Doch du bist der, der am Ende geht. Kein Happy End. Happy Hand. Happy Land. Ich bin die Erinnerung, die sich immer weiter in die leere ziehen wird. Chemische Prozesse waren unsere Gefühle und wir werden uns vielleicht in all dieser Dichte verlieren. Dichte Triebe, die wir einst hielten. Ich will dir nichts sagen. Will dir alles sagen. Du warst alles für mich. Du solltest nichts für mich sein. Ich bin müde dieser Tatsache und zeige mich dir. Ich öffne die schwere Tür zu meinem Herzen. Ich will nicht die Verblendung sein, durch die du hindurch musst. Ganz klar bin ich frei und will zum erstenmal, dass du mich ansiehst. Siehst du meinen haltenden Geist? Mal krumm und stumm, mal gerade und voller Liebe. Tanzend aus der Feder, bin ich die Echoewelle, die nach dem Punkt. Ich. Komm und siehe mich an. Ich bin nicht die Angst, auch wenn ich diese stetig Spiegeln wollte. Ich bin jemand, die dich führen könnte, wenn du dich trauen würdest. Triff dich mit mir dort, wo wir unsere Träume hatten. Meine Hand in deiner, laufen wir ungeahnte Wege. Wenn wir hier sind, wo sind wir sonst? Ich bin nicht Schatten. Bin nicht Dunkelheit. Ich bin die weiche Stimme, die um dich herum fällt und wirken will. Also höre mir für einmal zu. Wer sind wir, wenn wir sind? Ich drehe mich im Kreis dieser Erde und tanze. Ich lache. Ziehe deine Fäden an meinen auf. Wir sind ewige Stunden, die gleichen, die vergehen werden. Stapeln wir uns in die Vergänglichkeit auf und wir rennen davon. Wo bist du, wo bist du? Ich liebe dich, weil ich nie etwas anderes konnte.

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