02.Oktober 2013
(Der Tod meiner Mutter)
Der Abend schritt ganz stille
in die ewige Nacht hinein,
als von fern ein ernster Wille,
die Seel´ berührt´ in blassem Schein.
Dein Glanz hat alle, alle Tage,
die mir vom Leben war´n vergönnt,
so sanft beschienen, und ich wage
zu sagen, dass nichts uns wirklich trennt.
Als Kindlein hast manch Weh
genommen, daß mir nichts gescheh,
still in deinen liebend Armen -;
ach Gott, so hab doch ein Erbarmen.
Getrocknet hat der Wind
mir all die schweren Tränen;
ach !, könnt´ ich doch gelind
mein Herz an deines lehnen....
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