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Als der Tag die Nacht besiegte...

  • Homo_Ingenuus
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Als der Tag die Nacht besiegte…
 
Es kämpft der Tag mit der Nacht,
es geht um die kommenden Stunden.
Vom samtenen Himmel bewacht,
ringen sie um Sekunden.
 
Der Mond hatte Macht für einige Zeit,
doch von Anfang an stand fest,
daß die Sonne sich von allem Dunkel befreit,
wenn man ihr eine Chance lässt.
 
Sie war sich zu sicher, die Lichtlosigkeit,
sie schien schon im Jubelchor.
Die Sonne sah prompt die Gelegenheit,
und kletterte langsam empor.
 
Unterstützt von Mond und manch Stern,
war die Nacht arrogant, voller Hohn.
Die Sonne nicht weit, der Sieg nicht fern,
fiel die Nacht vom purpurnen Thron.
 
Verwundet das Dunkel, es war voller Blut,
verwundet doch lange nicht tot.
Der Kampf ist zu Ende, die Himmelsschlacht ruht,
und das Dach der Welt färbt sich rot.
 
Das Dunkel weicht, der Tag sich freut,
die Nacht auf Rache sinnt.
Heut Abend brennt der Kampf erneut,
auf daß der Tag gewinnt.
 
© Marcus Rutkowski
 
Sterne gucken geht am tage so schlecht, aber ich stimme Angel zu es ist gelungen
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zwei kleine Anmerkungen:
Bei S4 V1 hätte ich "manchem" geschrieben und in der letzten Zeile "erneut" nach "Tag" eingefügt.
 
lg Torsul
 
Erstmal danke für das positive Feedback.
@ Torsul
Ich gebe Dir bei S4 V1 recht. Man könnte dort "manchem" schreiben. Aber wozu? Es passt doch auch so.
Bei der letzten Zeile sehe ich es aber anders. Ich finde es unglücklich, wenn ich wie in der vorletzten Zeile nochmals das Wort "erneut" auspacke. Außerdem passt der Kreuzreim dann von der Länge nicht mehr und wird mit der sich reimenden zweiten Zeile unstimmig.
Bin aber froh, daß eine kleine Diskussion entstanden ist.
Vielen Dank Euch beiden
Gruß
 
Larsen
 
Hm stimmt das sich "erneut" dann wiederholt habe ich aus den Augen verloren :-k Ich würde da trotzdem etwas einfügen, es klingt mMn besser. Und bei "Unterstützt von Mond und manch Stern," würde ich sogar mehr ändern, und zwar in "Unterstützt vom Mond und manchem Stern," auch weil ich denke das es sich besser ließt :-k
 
lg Torsul
 
2008! Da war noch einiges unrund in der Metrik. Dachte damals, daß das schon irgendwie passt. Die zwei, die ich heute reingesetzt habe, sind ungefähr aus 2010. Klingen wesentlich runder und lyrischer. Ich habe vor Allem diese Geschichten wie beim "Schutzengel" gerne gemacht. Einem roten Faden folgend. Das war so mein Ding. Dann war es irgendwann vorbei. Geblieben ist ein dicker Ordner mit vereinzelten Versen, von denen ich heute nicht mehr weiss, wie ich das hinbekommen habe. Irgendwann ging die Motivation, weil ich keine Leser mehr hatte. Viele Foren gingen unter. Dieses hier scheint auch sehr ruhig zu sein. Ich wusste gar nicht mehr, dass ich hier angemeldet bin. Kriegte heute eine Mail, dass jemand etwas von mir kommentiert hat. Du hast mich quasi reaktiviert. Mein letztes Gedicht ist ca. 1 Jahr her. Da habe ich es nochmal versucht. Aber meine Hochzeit ist um, auch wenn ich mir immer wieder denke, dass ich es ausgraben muss. Es war mal Leidenschaft. Deine Sachen scheinen auch gut zu sein. Ich werde mich die Tage mal einlesen. Habe die Handwerker im Haus. Zeit ist knapp.
 
!! Ich denke, ich habe hier gutes Werk geleistet, dich aus der poetischen Versenkung neu zu erheben
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Bleib doch noch ein Weilchen, erinnere dich deiner einstigen Leidenschaft und schreibe neu, sicherlich gibt es viel aufzuarbeiten. Nun, auf Metrik und Co lege ich generell nicht viel Wert, für mich bedeutet Schreiben ein Jonglieren mit Worten, Zeilen und Versen, die im Grunde einer tiefen emotionalen Idee entspringen. Die Idee kommt, wird von der Muse beseelt, und mit diesem oder jenem Hilfsmittelchen (woxikon, Duden) entsteht ein neues Werk...
Aber ich verstehe, weshalb du die Foren verlassen hast. Es ist schade, dass es keinen Anklang findet...und viele gute Werke gehen in der schieren Masse des Nonsense einfach sang- und klanglos unter. Deshalb dachte ich mir, ich stöbere und schürfe wie ein kleiner Stollenzwerg hier im Forum und erfreu mich an jedem noch so kleinen Schatz, den ich auf meiner Suche finde...
 
Eine Hochzeit mag einer Tiefschlafphase weichen, dennoch vermag man wieder aufzuwachen und erneut zu Federkiel und Tintenfass greifen...dann kommt alles wieder zurück, was verloren geglaubt...sicherlich erst scheu, aber dann umso gewaltiger
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PS: auch erstaunlich, dass es noch Menschen gibt, die nach 6 Jahren immer noch die selbe mail haben...bin da also doch nich altmodisch verhaftet...
 
  • Homo_Ingenuus
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