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highlight=#400000Ich warte auf die meine Stunde

und überdenke jede Sünde.


Das Weltbild voller Niedertracht


hat mich des Lebens müd gemacht.


Die Augen schließen, ich schlaf ein.


Seh ne Gestalt mit grellem Schein.


Spricht noch bevor sie sich enthüllt:


"Deine Rolle ist erfüllt"


Ängstlich schrecke ich zurrück.


Doch sie nährte sich ein Stück.


Vor mir stand ein großer Reiter.


Mit strammmen Pferd an seiner Seite.


Führt mit der einen Hand sein Schwert,


mit der andren sein Gefährt.


Kurz darauf sah ich mich sacht,


in einem Garten in der Nacht,


mit ihm spaziern entlang dem Fluss.


Zog kalte Luft in meine Brust,

 

"Ich bin sehr alt und auch sehr weise",


sprach er mit rauer Stimme leise.


Er:"Sofern du Fragen hast, dann frags!"


Ich:"Wenn du zu antworten vermagst.


Nimms mir nicht als üblen Spott.


Wer ist der einzig wahre Gott?"


Er: "Götter sind rellativ.Erlauben


tut sie nur dein eigner Glauben."


Ich:"Hab ich Recht wenn ich vermute,


du bist das einzig absolute?"


Er:"Ich bin nicht gänzlich absolut,


für manche schlecht, für andre gut.


Jeder der ging durch diesen Garten


sah mich wie ers tat erwarten."


Und weil so ist des Schicksals Wille,


führ ich dich in die Ruh und Stille.


Lass alles hier und ich begleite


dich nun auf die andre Seite."

 

Anstatt dem dunkelen Gewand


ein blasser Engel vor mir stand.


Ich stieg mit ihm aufs stramme Ross,


von dem Maß eines Koloss.

 

Ein letztes Mal blickt ich zurrück


und fuhr mit ihm über die Brück
/highlight
 
"Ich warte auf die meine Stunde
und überdenke dabei jede Sünde.
Das Weltbild voller Niedertracht
hat mich des Lebens müd gemacht.
Die Augen schließen, ich schlaf ein.
Seh eine Gestalt in grellem Schein.
Spricht noch bevor sie sich enthüllt:
"Deine Rolle ist somit erfüllt"
Ängstlich schrecke ich zurrück.
Doch sie nährte sich ein Stück.
Vor mir stand ein großer Reiter.
Mit strammmen Pferd an seiner Seite.
Führt mit seiner einen Hand das Schwert,
mit der andren sein Gefährt.
Kurz darauf sah ich mich sacht,
in einem Garten in der Nacht,
mit ihm spaziern entlang dem Fluss.
Zog kalte Luft in meine Brust,
 
"Ich bin sehr alt und auch sehr weise",
sprach er mit rauer Stimme leise.
Er:"Sofern du Fragen hast, dann frags!"
Ich:"Wenn du zu antworten vermagst.
Nimms mir nicht als üblen Spott.
Wer ist der einzig wahre Gott?"
Er: "Götter, die sind relativ.Erlauben
tun sie nur den eignen Glauben."
Ich:"Hab ich Recht wenn ich vermute,
du bist das einzig absolute?"
Er:"Ich bin nicht gänzlich absolut,
für manche schlecht, für andre gut.
Jeder der ging durch diesen Garten
sah mich wie ers tat erwarten."
Und weil so ist des Schicksals Wille,
führ ich dich in die Ruh und Stille.
Lass alles hier und ich begleite
dich nun auf die andre Seite."
 
Anstatt dem dunkelen Gewand
ein blasser Engel vor mir stand.
Ich stieg mit ihm aufs stramme Ross,
von der Größ` eines Koloss.
 
Ein letztes Mal blickt ich zurrück
und ritt mit ihm über diese Brück"
 
 
Ein tolles Gedicht über den alten, weisen Gevatter...der Rhytmus ist flüssig, wobei ich einige Worte ihm zugunsten eingefügt oder verbessert habe...
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