Irgendwann wirst du deinen Bau verlassen
Und dann siehst du mich
Von oben fällt das Licht
Und du wirfst einen Schatten
Gib gut acht auf dich
Deinem Herrn entkommst du nicht
Auch wenn er nicht mehr zu dir spricht
Handelst du frei, willentlich?
Oder folgst du brav, noch immer seinen Spuren
Ohne es zu wissen, ehe du es siehst
Bist du, was du nicht sein willst
Reiner als Asche wirst du nicht
Wir löschen dir das Licht
Bis es endlich so weit ist
Geh in der Wüste graben
Einen Brunnen in den Sand
Und findest du kein Wasser
So hast du wenigstens dein Grab
So stellte ich mir die Welt nicht vor
Eine Ziegelmauer vor dem Fenster
Alles trachtet dir nach dem Leben
Und braucht keinen Grund dich zu töten
Und frei sind wir alle ganz natürlich
Mit deiner Freiheit beschränkst du mich
Bleib dort wo man dich braucht
Bis dein Lebenssinn, unmerklich
Im großen Ganzen sich verhaucht