Dachau
Wir kamen ans Tor, wo die mürrischen Wächter
Uns alles entrissen, was wir noch besaßen,
Das Eigentum, Würde und unsere Rechte.
Dann trennte man uns nach Vergehen und Rassen.
Wir wurden gehasst und gequält und bestraft
Und mussten beinahe zu Tode uns schinden;
Allein unser Glaube, der gab uns noch Kraft,
Doch es war nicht einfach, noch Glauben zu finden.
Der Wille und Mut waren lange verloren,
Die Hoffnung auf Rettung schon lange vorbei.
Und immer belog uns die Schrift an den Toren,
Die leere Versprechung: „Arbeit macht frei“!
(Nach unserem Klassenbesuch im KZ von Dachau)
Wir kamen ans Tor, wo die mürrischen Wächter
Uns alles entrissen, was wir noch besaßen,
Das Eigentum, Würde und unsere Rechte.
Dann trennte man uns nach Vergehen und Rassen.
Wir wurden gehasst und gequält und bestraft
Und mussten beinahe zu Tode uns schinden;
Allein unser Glaube, der gab uns noch Kraft,
Doch es war nicht einfach, noch Glauben zu finden.
Der Wille und Mut waren lange verloren,
Die Hoffnung auf Rettung schon lange vorbei.
Und immer belog uns die Schrift an den Toren,
Die leere Versprechung: „Arbeit macht frei“!
(Nach unserem Klassenbesuch im KZ von Dachau)