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den polarstern im blick

  • Perry
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auf verschlungenen pfaden
irren wir durch ödes land
das unerreichbare im blick
 
früh lehren wir die kinder
zu laufen damit sie später
angefangenes weitergehen
 
ob wir uns am ende alle
wiedersehen wissen nur
die wegweisenden sterne
 

Nilss Themen
Perry,
du weißt ja mittlerweile, hoffe ich jedenfalls das du in mir einen Fan gefunden hast.
 
[QUOTE='Perry]früh lehren wir die kinder
zu laufen damit sie später
angefangenes weitergehen
[/QUOTE]Das sind meine Zeilen
biggrin.png.88941320b1e828a0e0dc32bfc22f758d.png
toll geschrieben. Angefangenes weitergehen, das trifft ins Schwarze. Beinhaltet für mich das unserer Kinder aus unseren Fehlern lernen, unser Wissen erhalten und zusätzlich die Hoffnung das sie es noch besser machen wie wir und dabei stets glücklich und zufrieden sind und das Gute noch optimieren und noch vieles mehr. 
Perry du schaffst es so oft mit wenig Worten soviel auszudrücken. Ich danke dir dafür.
 
Hallo Wilde Rose,
die Sterne dienen uns in vielfältiger Form, sei es als Glücksbringer oder Wegweiser, auch wenn sie in Wirklichkeit nur
glühende Materie sind.
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Danke fürs Gefallen und LG
Perry
 
Hallo Nils,
es ist mir Ansporn einen Fan wie Dich zu haben, der mit mir kosmopolitische Reflexionen aufs irdisch normale Dasein runterbricht.
smile.png.f906b075d0d635c0b59813836a4af7e8.png

LG
Perry
 
Den ersten Teil deute ich auf das Leben und die Umstände die einen irgendwann merken lassen das eben nicht jedes Ziel erreichbar ist.
Der Mittelteil weist darauf hin dass das Leben immer weiter geht ... Generationenübergreifend.
Am Ende stellst du eine Frage in den Raum für die es für uns lebende Menschen einfach keine befriedigende Antwort gibt und auch du gibst hier keine Antwort sondern verweist auf die Sterne, kleine leuchtende Punkte am nächtlichen Firmament zu denen wir nur staunend aufsehen können.
Wunderschöner Text, gefällt mir sehr gut
 
Hallo Perry,
 
dein Gedicht gefällt mir.
Den Polarstern im Blick, sind wir schon mal eingenordet und können uns orientieren, den Polarstern im Blick, fixieren wir ein für uns unerreichbares Objekt.
Die erste Strophe finde ich rund und schön.
Bei der zweiten Strophe bin ich mir nicht im Klaren: Geht es dir hier um die Weitergabe von Traditionen etc., also etwas, dass den 'Lehrenden' ein Stück weit über seinen Tod hinaus 'lebendig' hält oder geht es dir um Selbständigkeit, um Durchhaltevermögen etc. der 'Kinder' oder ...
Die dritte Strophe finde ich wieder rund und schön; sie führt zur ersten Strophe bzw. zur Überschrift zurück. - Das 'Wissen der Sterne' können wir nicht abrufen. Bleibt also nur das Spekulieren …
 
Der Binnenreim 'weitergehen – wiedersehen' gibt dem Gedicht Rhythmus und bindet die zweite und dritte Strophe m.E. eng aneinander.
Perry, dein Gedicht der Hoffnung regt mich zum Nachdenken an.
Sehr gern gelesen
LG
Berthold
 
Hallo Uloisius,
die Wissenschaft hat längst herausgefunden, dass Sterne nur glühende Materie sind.
Was wir am Himmel sehen, vermittelt uns ein Gefühl für die Größe der Schöpfung, in der wir uns als Teil betrachten können. Letztlich lässt sie uns aber bei den Fragen nach dem Ursprung und Sinn allein.
Hoffnung können wir darin sehen, dass vielleicht unsere Kindeskinder einmal mehr erfahren.
Danke fürs Hineinspüren und LG
Perry
 
Hallo Berthold,
die Bedeutung von Lehren im Sinne von Weitergeben des Wissens und Erfahrung hatte ich durchaus im Blick.
Auch, dass die Kinder selbständig (Korrekturen eingeschlossen) den von uns angefangen Weg weitergehen.
Es freut mich, dass Du mir auch Feedback zur lyrischen Gestaltung gibst, denn neben der Textaussage ist für mich die Textgestaltung mit freier Nutzung lyrischer Stilmittel sehr wichtig.
LG
Perry
 
  • Perry
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