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Der Kampf in mir

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Jeder Mensch kämpft in sich gegen den Dämon der Zeit
 
Blätter tanzen im Wind,
leise weint ein kleines Kind.
Die Raben ziehen Kreise,
die Vögel gehn auf eine Reise.
 
Unendlich weit ist der Weg zu Dir,
bist du nicht mehr bei mir.
Verzweiflung macht sich breit,
in meine einzigen Wirklichkeit.
 
In brennt eine Wut,
aber ich hab keinen Mut.
Im Traum kämpfe ich,
suche das helle Licht.
 
Sehnsucht nach der Vergangenheit,
sehne mich in die Freit.
Ich kämpfe gegen mir,
ich sehne mich zu Dir.
 
Ich kann den Kampf nicht gewinnen,
die Zeit wird verinnen.
Vergänglich ist der Tag,
denn bald liege ich neben Dir im Grab.​
 
1824860985_1.jpg
 
 
Foto Quelle - Niklas T.
 
hey,
also n bisl was is mir beim ersten lesen aufgefallen:
 
 
Blätter tanzen im Wind,
leise weint ein kleines Kind.
Die Raben ziehen Kreise,
die Vögel gehn auf eine Reise. <-- also um ehrlich zu sein kann ich diese ganze erste strophe weder mit dem titel, noch

dem rest deines gedichts in verbindung bringen. innerhalb dieser str. fällt zudem nochmal die 2te zeile aus dem inhaltlichen rahmen

 
Unendlich weit ist der Weg zu Dir,
bist du nicht mehr bei mir. <------ da du, wie in einem brief, "Dir" grossschreibst, würde das hier beim "Du" auch sinn machen
Verzweiflung macht sich breit,
in meine einzigen Wirklichkeit. <- "meiner" statt "meine" ... das "einzigen" erscheint mir zudem hier iwie deplatziert, vllt. ersetzbar

durch etwas degradierendes (kleinen, unscheinbaren ...) o.ä.

 
In brennt eine Wut, <------------- da fehlt glaube ich ein "mir" nach "In" ?
aber ich hab keinen Mut. <------- ...keinen Mut wozu? "habe" würde ich hier ausschreiben
Im Traum kämpfe ich,
suche das helle Licht.
 
Sehnsucht nach der Vergangenheit,
sehne mich in die Freit. <-------- eig. ehr ... "nach der Freiheit"
Ich kämpfe gegen mir, <--------- ... gegen mich, nicht ...mir
ich sehne mich zu Dir. <--------- ...nach Dir, nicht zu... zweimal sehnen so knapp hintereinander klingt hier zu geleiert finde ich.

da der Reim "mir - Dir" eh nicht funktioniert, wäre eine neue 4te zeile auch ohnehin nötig. leider fiel mir da spontan auch nichts


konkretes ein...

 
Ich kann den Kampf nicht gewinnen,
die Zeit wird verinnen.
Vergänglich ist der Tag,
denn bald liege ich neben Dir im Grab. <--- liest man hier die beiden letzten zeilen, gewinnt man den eindruck, der tag sei nur

deshalb vergänglich, weil das lyr. ich bald im grab liegt und nicht umgekehrt. vermeiden könnte man das ein wenig durch verzicht


auf "denn".

 
 
alles in allem hat dein werk hier für mich ehr den eindruck einer vermissten liebe, weniger den kampf gegen einen dämon oder die zeit vermittelt. hinzu kommen arg viele flüchtigkeitsfehler und stark variierende verslängen... :/
es tut mir immer sehr leid, wenn ich so harte worte zu einem gedicht schreiben muss - sicher hast du dir viele gedanken hierzu gemacht und viel gefühl und persönliches emfinden hineingesteckt - aber mir hats leider um ganz offen zu sein nicht wirklich zugesagt.
ich hoffe dennoch, du kannst mit meinem gemoser etwas anfangen und es hilft dir vllt. bei einer eventuellen bearbeitung weiter ?!
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gruss joern
 
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