Ein Flüstern, das aus Fernen sinket,
Vom Hauch verloschner Sterne weht,
Verirrt sich, wo der Äther blinket,
Und Zeit in stummen Falten steht.
Ein Atem aus träumender Gebärde,
Ein Ton, der keine Kehle fand,
Durchirrt die welken Gärten der Erde
Und streift das Herz wie Geisterhand.
Die Wurzel trinkt aus alten Stunden,
Aus Quell, der längst im Nebel liegt;
Und horcht in tief verborgnen Wunden
Dem Lied, das durch die Zeiten wiegt.
Es küsst die Erd’ in tiefem Schweigen,
Und wo es ruht, beginnt der Klang –
Ein zarter Kreis von Lebenszweigen
Entspringt dem dunklen Übergang.
Ein Same regt sich, kaum geboren,
Im Schoß des Dunkels, unbewacht;
Ein Herz aus Asche, nicht verloren,
Wächst langsam durch die heilge Nacht.
Aus Blut, das einst in Ahnen glühte,
Erhebt sich leis ein Sternenlaut –
Ein Lied, das durch die Räume blühte,
Aus Staub geformt, im Wind getauft.
Das Sterben flieht, das Werden lauschet,
Ein Hauch von Ewigkeiten zieht;
Wo sich das Selbst im Andern tauschet,
Geht das Andre ins neue Licht.
Und Mond, der sich aus Nacht erhebt,
Wiegt Tod in silberweichem Licht;
Wo sich das Eine niederlegt,
Da wächst das Andre unentwegt.
Denn wo sich Sein in Nichts verliert
Und Nichts in neues Sein gebiert,
Beginnt der Reigen ohne Enden –
Ein Tanz aus unsichtbaren Händen.
Vom Hauch verloschner Sterne weht,
Verirrt sich, wo der Äther blinket,
Und Zeit in stummen Falten steht.
Ein Atem aus träumender Gebärde,
Ein Ton, der keine Kehle fand,
Durchirrt die welken Gärten der Erde
Und streift das Herz wie Geisterhand.
Die Wurzel trinkt aus alten Stunden,
Aus Quell, der längst im Nebel liegt;
Und horcht in tief verborgnen Wunden
Dem Lied, das durch die Zeiten wiegt.
Es küsst die Erd’ in tiefem Schweigen,
Und wo es ruht, beginnt der Klang –
Ein zarter Kreis von Lebenszweigen
Entspringt dem dunklen Übergang.
Ein Same regt sich, kaum geboren,
Im Schoß des Dunkels, unbewacht;
Ein Herz aus Asche, nicht verloren,
Wächst langsam durch die heilge Nacht.
Aus Blut, das einst in Ahnen glühte,
Erhebt sich leis ein Sternenlaut –
Ein Lied, das durch die Räume blühte,
Aus Staub geformt, im Wind getauft.
Das Sterben flieht, das Werden lauschet,
Ein Hauch von Ewigkeiten zieht;
Wo sich das Selbst im Andern tauschet,
Geht das Andre ins neue Licht.
Und Mond, der sich aus Nacht erhebt,
Wiegt Tod in silberweichem Licht;
Wo sich das Eine niederlegt,
Da wächst das Andre unentwegt.
Denn wo sich Sein in Nichts verliert
Und Nichts in neues Sein gebiert,
Beginnt der Reigen ohne Enden –
Ein Tanz aus unsichtbaren Händen.