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Feedback jeder Art Der stille Schrei

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  • JuliaElizabethBadura
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Zerrissen 
 
 
Die Stille schreit dich an
Die Leere erdrückt dich unter ihrer Last
Hunderte Augen gingen voran
Die schwarze Sonne ist dir verhasst
 
Du erstickst,die Welt hält dich im Würgegriff
Keine Luft,kein Licht,keine Zukunft,
da ist kein Mut,kein helfendes Schiff,
nur blutig tobendes,schwarzes,endlos totes Meer
 
Die Masse des Chaos zerdrückt deine Sicht
Du bist blind,doch es blendet dich von Innen heraus
Ob außen, ob innen,oben,unten,geradeaus,
es ist dein Tod,ein ewiger Graus,
eine Klinge,die dich langsam ersticht 
 
Es ist zum Haare raufen
Liegst still in deinem Bett vom Dunkeln umhüllt,
findest doch keine Stille,keinen Frieden 
Da ist nichts in der Welt,was deine Sehnsucht erfüllt 
 
Das Nichts zerrt an dir, reißt an dir, speist von dir
Du liegst da wie tot,wehrlos kalt,
doch es macht nicht Halt
Du willst sterben und bleibst doch hier,
verblutest einsam,Krone der Schöpfung,nicht mehr als ein Tier
 
Hey Julia
Dein Gedicht ruft die Zeit in mir wach, in der ich schwerst traurig und depressiv war. So ganz kommt mensch da wohl nie raus, ich für mich habe gelernt zu leben, auch wenn es mal nur ein überleben ist. Du gebrauchst kräftige Wortbilder, die schreiende Stille, das Meer, dessen schwarze Wellen über einem zusammen schlagen, kein Mut, die Hoffnungslosigkeit, die einen erdrückt. Hat mich sehr beeindruckt. Ich möchte Dir zumindest ein klein wenig Hoffnung machen, ich bin da einigermaßen raus gekommen, und weiß deshalb aus eigener Erfahrung, dass es geht...
Herzliche Grüße, Jan
 
  • JuliaElizabethBadura
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