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Feedback jeder Art Der verwaiste Name

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  • Lydia J.
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Jeden Tag spreche ich ihre Worte, aber verstehe niemals deren Bedeutung.
Und jeden Tag sehe ich durch ihre Augen, doch erfasse nie ihren Blick.
Höre, aber nicht zu.
Fühle, aber begreife nicht.
Ich bin sie, jeden Tag, und werde sie trotzdem niemals sein.
 
Ihr Name er ist --.
 
Wer ist sie nur, die die Leute erreichen, wenn sie diesen,
meinen?
ihren?
unseren?,
Namen rufen?
 
Ich bin es nicht.
Doch sie gibt es.
Sie spricht und geht und lacht und lebt.
Doch ich bin sie nicht.
 
Ich?
Ich bin nur noch Schatten.
Lebe in ihrem Schatten. Unerkannt.
Für immer?
 
Vielleicht, denke ich, habe ich sie verloren.
Die, die diesen Namen einst ursprünglich tragen sollte.
Ihr Name, er war --.
 
(Das ist mein erstes Gedicht, als bitte seid nicht zu streng mit mir. 🫣 Ich weiß selbst, dass es noch sehr ausbaufähig ist. Im originalen Text steht da ein tatsächlicher Name.)
 
 
Also, ich finde das interessant!
Und bin neugierig geworden, wer sie wohl sein mag. Ohne Auflösung, aber was soll's.
Guter Erstling!
Findet: Uwe
(Bestimmt kann man an der Form etwas verbessern ... Du machst das schon.)
 
 
Hallo und Willkommen Somory, Deine Zeilen finde ich ansprechend. Evtl. würde ich, da es sich um ein Gedicht handelt, hier und da etwas kürzen.
 
z.B. Ich spreche ihre Worte, verstehe niemals deren Bedeutung.
        ......
        Ich bin sie jeden Tag, werde sie trotzdem niemals sein.
        
Spannend fände ich auch den Schluss: die, deren Name war...
 
Ich habe Deine interessanten Gedanken gern gelesen, weil sie den Leser fesseln und zum Nachdenken anregen. 
 
Liebe Grüße Darkjuls
 
 
 
Hallo somory, 
ich lese dein Gedicht so, dass das lyrische Sie, eine Rolle lebt, die nicht zu ihm passt. Es spürt, dass
sein eigenes mehr und mehr verloren geht, vielleicht noch nie wirklich zum Vorschein kam.
Unerkannt - darin liegt viel Schmerz - deshalb auch mein trauriges Like.
 
Die Art, wie du es schreibst berührt mich. 
LG Lydia
 
 
  • Lydia J.
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