Der Zar
Durch das Lied Конецъ былины inspiriert.
Für einen Chor geschrieben.
Im Namen des Jesu. Des heiligen Geist'.
Es scheint so, als ob es die Seele zerreißt.
Wir dienen und sterben. Ich bete und glaub‘.
Wir wurden geboren. Und enden als Staub.
Es schlagen. – Die Wogen. – Im Blute so klar.
Verlor‘ nun auch Russland. Seit heute den Zar.
Der Kummer begleitet. Und hält er uns klaff.
Nun ruhen die Bauern. Und Waffen im Schlaf.
Es kommen Geflüster. Recht stürmisch zur Hand.
Entriss nun die Meute. Dem Herrscher sein Land.
So treiben die Bitten. – Das Flehen durchs Reich.
Und liegt auch der Zare. So blutend und bleich.
Und klirren die Hämmer. So trauert der Schmied.
Er hört das Geflüster. Das scheinbar durchzieht.
Und brennen Gemälde. Die Wälder. – Das Holz.
Doch neigen sich Fahnen. Im Winde mit Stolz.
Es schweben die Wörter. Und treiben zur Rast.
Es brennen die Straßen. – Selbst jeder Palast.
Verfällt auch dem Froste. – Am Ende die Saat.
Und fehlt nun der Zare. Dem russischen Staat.
Es schlagen. – Die Wogen. – Im Blute so klar.
Verlor‘ nun auch Reußen. Erschoss man den Zar.
So flieg nun, du Täubchen. Wir wollen den Sieg.
Für Arme das Sinnbild. – Für Reiche den Krieg.
So flieg nun du Täubchen. Und komm‘ uns so nah.
Besitz‘ nun auch Russland. Seit heute kein‘ Zar.
So leert sich das Herze. Und leert sich der Thron.
Erschoss man den Vater. Die Töchter und Sohn.
Es schlagen. – Die Wogen. – Im Blute so klar.
Verstarb‘ nun in Russland. – Im Abend der Zar.
Es schlagen. – Die Wogen. Im Blute nicht rein.
Wer wird bloß der Nächste Gefährte dann sein.
Es schlagen. – Die Wogen. – Im Blute so klar.
Verlor‘ nun für immer. Mein Russland. Den Zar.
Berlin-Biesdorf-Süd
17.03.2025
Durch das Lied Конецъ былины inspiriert.
Für einen Chor geschrieben.
Im Namen des Jesu. Des heiligen Geist'.
Es scheint so, als ob es die Seele zerreißt.
Wir dienen und sterben. Ich bete und glaub‘.
Wir wurden geboren. Und enden als Staub.
Es schlagen. – Die Wogen. – Im Blute so klar.
Verlor‘ nun auch Russland. Seit heute den Zar.
Der Kummer begleitet. Und hält er uns klaff.
Nun ruhen die Bauern. Und Waffen im Schlaf.
Es kommen Geflüster. Recht stürmisch zur Hand.
Entriss nun die Meute. Dem Herrscher sein Land.
So treiben die Bitten. – Das Flehen durchs Reich.
Und liegt auch der Zare. So blutend und bleich.
Und klirren die Hämmer. So trauert der Schmied.
Er hört das Geflüster. Das scheinbar durchzieht.
Und brennen Gemälde. Die Wälder. – Das Holz.
Doch neigen sich Fahnen. Im Winde mit Stolz.
Es schweben die Wörter. Und treiben zur Rast.
Es brennen die Straßen. – Selbst jeder Palast.
Verfällt auch dem Froste. – Am Ende die Saat.
Und fehlt nun der Zare. Dem russischen Staat.
Es schlagen. – Die Wogen. – Im Blute so klar.
Verlor‘ nun auch Reußen. Erschoss man den Zar.
So flieg nun, du Täubchen. Wir wollen den Sieg.
Für Arme das Sinnbild. – Für Reiche den Krieg.
So flieg nun du Täubchen. Und komm‘ uns so nah.
Besitz‘ nun auch Russland. Seit heute kein‘ Zar.
So leert sich das Herze. Und leert sich der Thron.
Erschoss man den Vater. Die Töchter und Sohn.
Es schlagen. – Die Wogen. – Im Blute so klar.
Verstarb‘ nun in Russland. – Im Abend der Zar.
Es schlagen. – Die Wogen. Im Blute nicht rein.
Wer wird bloß der Nächste Gefährte dann sein.
Es schlagen. – Die Wogen. – Im Blute so klar.
Verlor‘ nun für immer. Mein Russland. Den Zar.
Berlin-Biesdorf-Süd
17.03.2025