Goethe, Schiller, Hölderlin,
einst reimten sie mit kühnem Sinn.
Ein hoher Geist, ein tief Empfinden,
können von der Gottheit künden.
Banausisch bricht sich Bahn das Leben,
Schicksalsnornen Unglück weben.
Der Geist, sich einstmals aufgeschwungen,
ist in düstrer Nacht verklungen.
Was früh so hoffnungsvoll begann,
fühlt sich nun kalt und bitter an.
Das Herz ist müde, morsch die Knochen,
am Tore hör' ich dumpfes Pochen.
Ich öffne gern die Tür dem Tod,
endigt er doch Leid und Not.
Denn sinnlos ist hier jedes Streben,
dem welken Leib entweicht das Leben.
einst reimten sie mit kühnem Sinn.
Ein hoher Geist, ein tief Empfinden,
können von der Gottheit künden.
Banausisch bricht sich Bahn das Leben,
Schicksalsnornen Unglück weben.
Der Geist, sich einstmals aufgeschwungen,
ist in düstrer Nacht verklungen.
Was früh so hoffnungsvoll begann,
fühlt sich nun kalt und bitter an.
Das Herz ist müde, morsch die Knochen,
am Tore hör' ich dumpfes Pochen.
Ich öffne gern die Tür dem Tod,
endigt er doch Leid und Not.
Denn sinnlos ist hier jedes Streben,
dem welken Leib entweicht das Leben.