die Alchemie der Stille
ich träume mich in den Wind hinein
in zarter Gefühlsbande umfängt er mich
trägt mich leise davon
auf seinen weiten Schwingen der Grenzenlosigkeit
luftige Wolkentore eröffnen mir
ihre lang ersehnten Geheimnisse
wallende Luftschlösser
tauchen erhaben ihre ätherischen Paläste in
königliches Abendrot
gemeinsam erstrahlen wir den Horizont unserer Verbundenheit
zu immer neuen kaleidoskopischen Bildern zerfließen unsere Sonnenfarben
in einer Alchemie der Stille verschmelzen schließlich Licht und Dunkelheit
hier erkenne ich unser wahres Selbst
spüre Weltschmerz und Ekstase
ein ewig währender Traum
in Zeit und Raum
und darüber hinaus