A.Akke schrieb:
Es weht ein Wind
der die Welt umwebt
Ich möchte mal mit Rilke antworten:
Ich lebe mein Leben in wachsenden Ringen
Ich lebe mein Leben in wachsenden Ringen,
die sich über die Dinge ziehn.
Ich werde den letzten vielleicht nicht vollbringen,
aber versuchen will ich ihn.
Ich kreise um Gott, um den uralten Turm,
und ich kreise jahrtausendelang;
und ich weiß noch nicht: bin ich ein Falke, ein Sturm
oder ein großer Gesang.
***
Dein Gedicht greift in wunderbarer Weise den Gedanken an "etwas Höheres" auf:
[QUOTE='A. Akke]Er trägt die Wärme
von Freude und Licht
zu uns aus der Ferne
wo Zeit sich bricht
[/QUOTE]und weist dann auf mögliche Wege hin, um diesen "Urgrund der Liebe" zu finden; schade ist nur, dass 99 Prozent
der Menschen diesen Weg nicht gehen werden...
Herzlichst,
Holger