Grenzenlose Lust
Den Ozean austrinken
Am liebsten für immer
Im Himmel mit Engeln swingen
Wir sind nicht für die Ewigkeit erdacht
Darum gibt es keinen endlosen Tag
Sondern irgendwann folgt die Nacht
Wenn ich mich klammere an diese Welt
Meine Zeit verschwende als sei ich ein Gott
Ist es einfach nur schlecht um mich bestellt
100 Jahre, sind 36.500 Tage
Aber wer denkt ans Alter… in der Blüte der Jahre
Wahrscheinlich aber trägt man mich früher zu Grabe
Bevor meine Werke vollendet
Bevor ich mich selbst erkenne
Weil ich mich ablenken lasse, die Zeit nicht fasse
Bin ich im Schlaraffenland ein Schwein
Man labt sich täglich an meinen Rippchen
Und ladet mich zu grundlosen Gelagen ein
So viel Paradies ist einfach zu viel
Versuchung überall, man muss mich nicht bitten
Ich wühle nur noch im Dopamin-Müll
Und verliere meinen Spirit
Sinn und Orientierung im Wald
An dieser Stelle sogar den Reim…
Also frage ich…
Nach all dem Hedonismus und Drogen…
Habe ich mich selbst verraten?
Mich selbst mit Illusionen betrogen?
Schön war es doch, also vielleicht nicht umsonst
Auf dem Totenbett dann, wird mein Fazit mich zerfetzen?
Oder spielt es keine Rolle mehr…
Sollte ich weiter Gedichte und meine Gedanken aufschreiben…
Oder endlich echten Schamanismus betreiben?