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Feedback jeder Art Die Trostfee

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  • Berthold
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Der Trostfee tropfen Tränen
seit Stunden vom Gesicht.
Sie sitzt in ihrer Höhle
und weint gar bitterlich.
 
Seit vielen Jahren hegt sie
die Menschen, das Getier
und wer des Trosts bedarf
der ruft sogleich nach ihr.
 
Doch kaum sind sie genesen
da laufen sie schon fort,
umarmen andere Blumen
an einem fernen Ort.
 
Wer tröstet nun die Trostfee?
Ihr Kummer tonnenschwer.
Da recken sich die Zweiglein
im Winde zu ihr her.
 
Ein jedes Tier besucht sie
und spendet etwas Trost.
Und als der alte Brummbär kam
war sie den Kummer los.
 
Hallo Birke,
 
ein Märchen, das sich gut an der Wirklichkeit spiegeln lässt, denn wer für Hilfe/Trost Dank erwartet wird oft enttäuscht.
 
Leo Tolstoi meinte dazu:
Das Gute, welches Du anderen tust,
tust Du immer auch Dir selbst.
 
LG
Perry
 
Hallo Birke,
 
dein Gedicht von der kummervollen 'Trostfee' gefällt mir richtig gut.
Wäre vielleicht etwas zum Vortragen für Kinder, die eine Portion Trost brauchen, weil
sie hingefallen sind o.ä.
 
"Seit vielen Jahren hegt sie
die Pflanzen, das Getier
und wer des Trosts bedarf
der ruft sogleich nach ihr."
 
Wenn du die dritte Verszeile, so wie die erste, unbetont enden lässt,
liest sich die Strophe mE rhythmischer. Also zum Beispiel:
und wer um Tröstung jammert ... oder sonst etwas.
 
"Jedes Tier besucht sie
und spendet etwas Trost.
Und als der alte Brummbär kam
war sie den Kummer los."
 
Du hast (fast) all deine Verse unbetont begonnen - das liest sich mE gut
und rhythmisch. Lediglich die erste Verszeile hier, 'jedes', beginnt
betont. Das könntest du problemlos ändern.
Ein jedes Tier besucht sie ... oder sonst etwas.
 
Nur gut, dass der alte Brummbär gekommen ist und die gute Trostfee
aufheitern konnte.
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Birke, ich habe dein hübsches Gedicht gern gelesen.
 
LG
Berthold
 
  • Berthold
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