Die untergehende Sonne wirft ihr mattrot goldenes Licht wie einen Schleier in das Zimmer und läßt kleine Staubkörnchen tanzen. Sie legen sich auf die Bücher, die in Stapeln über den ganzen Raum verteilt sind. Für sie ist kein Platz mehr in den Regalen, die bis zur Decke reichen.
Ein riesiger Schreibtisch aus Mahagoni steht vor der großen Fensterfront. Auf ihm liegen ungeordnet bunte Mappen, aus denen die Ecken von Zeitungsausschnitten lugen und viele, kleine gebundene Hefte.
Programmhefte der Konzerte und Opern, die sie zusammen besucht hatten.
Sie sitzen nebeneinander auf dem Sofa, dessen grüner Bezug die Jahrzehnte verschlissen haben.
Ihr Kopf liegt auf seiner Schulter.
Er hält ihre Hand mit seinen großen, warmen Händen umschlossen.
Vor ihnen auf dem Tisch steht die geleerte Flasche Rotwein. In seinem Glas befindet sich noch ein Rest, der samtrot in der untergehenden Sonne leuchtet.
Ihren letzten Schluck hatte sie getrunken.
Vorsichtig nimmt er ihren Kopf von seiner Schulter.
Leise, um die Andacht der Stille nicht zu zerstören, steht er auf und geht mit tastenden Schritten zu seinem Schreibtisch.
Er nimmt den Hörer des uralten Bakelit Telefons und wählt bedächtig die Nummer des Notrufes.
Mehr ist nicht zu tun.
Langsam geht er zurück.
Mit einem letzten Blick, leert er sein Glas.
Ein riesiger Schreibtisch aus Mahagoni steht vor der großen Fensterfront. Auf ihm liegen ungeordnet bunte Mappen, aus denen die Ecken von Zeitungsausschnitten lugen und viele, kleine gebundene Hefte.
Programmhefte der Konzerte und Opern, die sie zusammen besucht hatten.
Sie sitzen nebeneinander auf dem Sofa, dessen grüner Bezug die Jahrzehnte verschlissen haben.
Ihr Kopf liegt auf seiner Schulter.
Er hält ihre Hand mit seinen großen, warmen Händen umschlossen.
Vor ihnen auf dem Tisch steht die geleerte Flasche Rotwein. In seinem Glas befindet sich noch ein Rest, der samtrot in der untergehenden Sonne leuchtet.
Ihren letzten Schluck hatte sie getrunken.
Vorsichtig nimmt er ihren Kopf von seiner Schulter.
Leise, um die Andacht der Stille nicht zu zerstören, steht er auf und geht mit tastenden Schritten zu seinem Schreibtisch.
Er nimmt den Hörer des uralten Bakelit Telefons und wählt bedächtig die Nummer des Notrufes.
Mehr ist nicht zu tun.
Langsam geht er zurück.
Mit einem letzten Blick, leert er sein Glas.