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Feedback jeder Art Einsames Herz

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  • Monolith
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Einsames Herz 
 
Einsames Herz 
Gewagtes Spiel 
Oft ist schon ein Kuss zu viel.
 
Der Himmel klart auf 
Trügerischer Schein 
Die Gefühle trüben sich rasch wieder ein.
 
Die Seele weint 
Das Herz ❤️ darbt vor sich hin 
Ob ich für immer alleine bin?
 
© Herbert Kaiser 
 
Hallo @Teddybär,
 
grundsätzlich gefällt mir dein Gedicht, allerdings hätte ich die ein oder andere Zeile mehr verdichtet,
da ich der Meinmung bin, dass diesem Text der Purismus/Minimalismus besser stehen würde.
 
In dem Kontext fällt das kitschige - schmachten - völlig aus dem Rahmen und gehört nicht in den eher traurig nachdenklichen Text, wie auch das Herzsymbol <- aber das ist reine Geschmackssache.
 
Selbstverständlich habe ich einen Verbesserungsvorschlag, wenn du möchtest.
 
 
MfG
Monolith
 
Hallo liebe @Monolith
 
Wie immer findest du ein Haar in der Suppe  - das zeichnet dein gutes Gespür und die Textarbeit aus. Dafür mein Dank!
Deinen Vorschlag hättest du gerne hier als Antwort posten können. 
 
LG Teddybär 
 

Holgers Themen
Lieber Herbert,
 
immer wieder dieses Aufblitzen von Hoffnung im Leben: "Die seelentiefe Suche nach Liebe hat ein Ende."
die in den ersten beiden Strophen zumindest anklingt. - Und doch trüben sich die Himmel schnell wieder ein.
 
Dennoch  ist Dein gefühlstiefes Gedicht  ein zaghafter  Ausdruck nie versiegender Hoffnung
und das gibt den Versen einen guten Sinn.
 
Ein kleines Antwortgedicht zum Schluß:
 
...an Eva
 
In einer holden Fantasie
seh ich dich, Eva, leuchten;
doch die Gedanken werden nie
Bilder malen, die sie bräuchten,
 
um all die Seelentiefen,
welche du in mir entfacht´
(die Träume in mir riefen)
zu zaubern in die Nacht...
 
***
 
Herzlichst,
Holger
 
Lieber @Holger
 
Herzlichen Dank fürs Hineinspüren in die knapp gehaltenen Zeilen. 
 
Einsame und Träumer sollte man nicht küssen, das hat einmal eine bedeutende Schriftstellerin gesagt. Aber die Sehnsucht schreit nach Liebe und Zärtlichkeit und ein Kuss lässt hoffen. Aus Angst misstraut man dem unverhofften Glück, der Himmel verfinstert sich. Der Wunsch nach Zweisamkeit bleibt latent bestehen. 
 
Herzlichen Gruß, HERBERT 
 
 
 
Nabend Herbert,
also du meinst
dein einsames Herz(?),
doch du reimst,
schreibst, bist nicht allein,
haste mal wen
wird das nicht mehr so sein
und zudem
sieh's mal sorum
ist dein "Allein" kein Problem,
denn du hast ja das Forum,
das dir körperlich
zwar nichts geben kann,
doch hälts den Geist fit an sich,
darauf kommt es an,
du brauchst mit ihm
keine Kompromisse eingeh'n,
gefällt dir was nicht
dann überliest du's an sich
und alles ist schön.
Du brauchst mit dem Forum
keine Toilette teilen
oder andersrum
dich mit ihm nicht langweilen,
das würde ich zumindest
mal so sehen,
ich weiß nicht wie du es findest,
aber dein Gedicht hab ich trotzdem
gerne gelesen.
 
LG Ralf
 
 
Hallo Herbert,
"oft ist schon ein Kuss zuviel", doch wer nicht wagt, der nicht gewinnt. 😉
Ich habe dem "Herzeleid" des LI gern nachgespürt und hoffe, die Gefühle klaren bald wieder auf.
LG
Perry
 
Hallo @Teddybär,
 
 
Wie immer findest du ein Haar in der Suppe 
 
 
Es hat ein klein wenig gedauert dir einen Re-Kommentar zu schreiben.
 
Die Suppe
 
Lirum Larum Löffelstiel
eine Hand ihn rechts fest hielt
die linke will es auch versuchen
'nen Fehlversuch gibt’s zu verbuchen
 
Rechts, das ist die wahre Hand
der Löffler das alsbald verstand
die Linke sah das gar nicht gerne
sollte sie versetzen große Berge
 
Ihr bleibt nur das Lernen über
doch das kommt gar nicht gut rüber
neidisch schaut sie was die rechte tut
und bemerkt: nicht gut, gar nicht gut
 
Durchs Rühren verklebt sich ein Hindernis
der arme Löffler findet's mies, sehr mies
ein Haar viel dem Koch in die Suppe
doch dem Löffler ist das nicht schnuppe
 
Er legt den Löffelstiel beiseite
und sucht mal fix das Weite, denn:
die Suppe löffeln will er nicht
nein, die Suppe isst er nicht.
 
Die Moral von der Geschichte:
Auf's Rühren er fortan verzichte
 
 
Lieber Herbert
ich hoffe, dass du das kleine ernstgemeinte Gedicht
das Ecken und Kanten hat, mit einem Schmunzeln ließt.
 
Ich wünsche dir einen schönen Wochenstart, mit einem leckeren Braten auf dem Mittagstisch.
 
 
MfG
Monolith
 
 
  • Monolith
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