Liebe Lena,
da steckt eine tiefe Wehmut in deinen Zeilen..
Der Blick auf einen vergangenen Sommer und wohl versäumte Chancen. Ein wenig erinnert es mich an dies Gefühl, eine Zeit nicht genug bzw intensiv genug gelebt zu haben. Da war eine Möglichkeit und wir mittendrin, aber statt das Leben in vollen Zügen zu spüren, lebten wir daran vorbei...
Nun geht der Sommer zu Ende. Aber das Gefühl auf der Haut.. bleibt es nicht? Sonnenstrahlen auf der Haut, ein wenig Hoffnung die sich vom satten Licht nährte. Ja, die Tage werden kürzer. Der Himmel trägt noch seine Sonne und wir stehen darunter, mit staunenden Augen.
LI sucht wohl nach der Nähe und dem Zutrauen, das es sich vom Sommer und LD versprach, nach dieser Hoffnung, dass dies Gefühl einer Verbindung bestehen bleibt, sich findet, über den Sommer hinaus.
So wie der Himmel die Sonne hat
Werde ich auch Jemanden haben
Vielleicht magst du über eine kleine Umstellung von "ich" und "auch" im zweiten Vers nachdenken?
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Werde auch ich Jemanden haben
In meinen Ohren/Augen klingt es so flüssiger, aber entscheiden tust wie immer du.
Ganz sicher.. wenn der Sommer geht, nimmt er ein wenig der Leichtigkeit mit. Aber wir sollten uns nie täuschen lassen, dass ein Teil davon auch immer in unserer Hand liegt. Was wir uns bewahren mögen können wir festhalten. In den Herbst die Freude tragen und im bunten Blätterregen neue Träume träumen. In die Stille des Winters eine Geborgenheit mitnehmen und ein Zueinander-finden um Wärme zu erfahren.
LI wird Möglichkeiten haben, die über den Sommer hinaus gehen, da glaube ich fest dran :smile:
Die wehmütige Stimmung klingt für mich wie eein Sommerblues in den Ohren und ich höre die Musik dazu.. wenn Gedichte Musik in einem wecken, dann muss im Grunde alles richtig sein.. finde ich sehr schön geschrieben!
Liebe Grüße, Lichtsammlerin