Erwachend in einem Frühlingsmorgen
öffne ich, seltsam berührt, die Augen,
blinzle in ein Licht- und Schattenspiel
zwischen Firmament, Baumgeäst und
frisch ergrünterWiese.
Ein seltsam sanftes Himmelblau
schwebt über Wald und Flur.
Allerorts verschwunden des Winters Spur.
Vom Frost gerissne Wunden
scheinen verheilt, verblichen die Narben.
Alles, was wächst: vom Krokus bis zur
Schwarzwaldtanne, richtet sich auf,
hält inne für einen Augenblick, wartet
wie erstarrt auf das Startsignal der Sonne.
Auf der Spitze des Berges,
umrissen von gleißendem Licht,
dehnen sich Fichtenwipfel in der Wärme.
Strahlenbündel streifen talwärts,
überziehen Berührtes mit leuchtenden Farben.
Dies Bild saug tief ich in die Seele ein,
bewahre es, bis meiner Sonne Schein
allmählich niedersinkt und Dunkelheit
in meine Sinne dringt.
(„Carolus“ in „poeten.de“ 31.03.2025)
öffne ich, seltsam berührt, die Augen,
blinzle in ein Licht- und Schattenspiel
zwischen Firmament, Baumgeäst und
frisch ergrünterWiese.
Ein seltsam sanftes Himmelblau
schwebt über Wald und Flur.
Allerorts verschwunden des Winters Spur.
Vom Frost gerissne Wunden
scheinen verheilt, verblichen die Narben.
Alles, was wächst: vom Krokus bis zur
Schwarzwaldtanne, richtet sich auf,
hält inne für einen Augenblick, wartet
wie erstarrt auf das Startsignal der Sonne.
Auf der Spitze des Berges,
umrissen von gleißendem Licht,
dehnen sich Fichtenwipfel in der Wärme.
Strahlenbündel streifen talwärts,
überziehen Berührtes mit leuchtenden Farben.
Dies Bild saug tief ich in die Seele ein,
bewahre es, bis meiner Sonne Schein
allmählich niedersinkt und Dunkelheit
in meine Sinne dringt.
(„Carolus“ in „poeten.de“ 31.03.2025)