Fernweh
Ich starre ins Gähnen der Bilderrahmen,
Die früher deiner Augen Blitz verzierte.
So milchig rein lässt still erahnen
Dein zarter Duft, was mich hier inspirierte.
Niemals werd’ ich dein Herz berühren;
Mein Grab wird nie bei deinem liegen;
Niemals werd’ ich dein Segen spüren;
Doch wird niemals mein Quell versiegen.
Ich kann nur kryptisch Verse schreiben,
Doch niemals deine Luft einatmen.
Dein Teich wird mir gefroren bleiben,
Wo meine scheuen Träume waten.
Wie klare, tiefe Bergseen scheinen
Verzaubernd deine Augen hell,
Wo Rosenblätter frisch aufkeimen
Und sich kein Schauspieler verstellt,
Wo Amor vor dir Schlange steht,
Um ihn die Schar vor deinen Füßen;
Wo warmer Wind den Sand verweht
Und nun die Liebenden aufblühen.
Wie goldne Glocken hallen Töne,
Die flüsternd du mir gütig schenkst.
Dein Körper definiert das Schöne;
In dir selbst kaltes Wasser brennt.
Und deine Haut, wie Porzellan,
Wie eine vollkommene Vase.
Dein Gang mit sicherem Elan
Streut Diamanten auf die Straße.
Doch in der matten Ferne stehst
Du für mich unerreichbar weit,
Von Dunkelheit ganz übersät,
In einer verschwommenen Zeit.
---
Ich muss zugeben, dass es dem Gedicht "Ein Blitz in der Ferne" sehr ähnlich ist; hoffe das stört nicht.
Lg jools
Ich starre ins Gähnen der Bilderrahmen,
Die früher deiner Augen Blitz verzierte.
So milchig rein lässt still erahnen
Dein zarter Duft, was mich hier inspirierte.
Niemals werd’ ich dein Herz berühren;
Mein Grab wird nie bei deinem liegen;
Niemals werd’ ich dein Segen spüren;
Doch wird niemals mein Quell versiegen.
Ich kann nur kryptisch Verse schreiben,
Doch niemals deine Luft einatmen.
Dein Teich wird mir gefroren bleiben,
Wo meine scheuen Träume waten.
Wie klare, tiefe Bergseen scheinen
Verzaubernd deine Augen hell,
Wo Rosenblätter frisch aufkeimen
Und sich kein Schauspieler verstellt,
Wo Amor vor dir Schlange steht,
Um ihn die Schar vor deinen Füßen;
Wo warmer Wind den Sand verweht
Und nun die Liebenden aufblühen.
Wie goldne Glocken hallen Töne,
Die flüsternd du mir gütig schenkst.
Dein Körper definiert das Schöne;
In dir selbst kaltes Wasser brennt.
Und deine Haut, wie Porzellan,
Wie eine vollkommene Vase.
Dein Gang mit sicherem Elan
Streut Diamanten auf die Straße.
Doch in der matten Ferne stehst
Du für mich unerreichbar weit,
Von Dunkelheit ganz übersät,
In einer verschwommenen Zeit.
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Ich muss zugeben, dass es dem Gedicht "Ein Blitz in der Ferne" sehr ähnlich ist; hoffe das stört nicht.
Lg jools