Frauen
wenn irgend was auf dieser Welt,
scheint, als wär‘s bei Gott bestellt,
dann ist es klar, ich weiß genau,
dann geht es wohl um eine Frau,
Und das aus eines Mannes Mund,
oh ja, aus einem guten Grund,
betrachte ich mein ganzes Leben,
sind sie es, die mir alles geben,
Eine Frau hat mich zur Welt gebracht,
ist nachts bei jedem Schrei erwacht,
ernährte mich und zog mich groß,
und wärmte mich auf ihrem Schoß,
Mein Vater war mir auch sehr wichtig,
und was er tat war meistens richtig,
er gab gewiss, auf seine Weise,
mir vieles mit, für meine Reise,
Doch kaum war ich auf mich gestellt,
allein in dieser großen Welt,
schon zog es mich zu Frauen hin,
das macht im Grunde ja auch Sinn,
Denn wer ist denn schon gern allein,
das gehört für mich zum glücklich sein,
zu zweit die Freud‘ am Leben teilen,
für die Zeit, die wir hier verweilen,
Doch nun zurück zur Frau an sich,
gelobet sei sie ewiglich,
denn nicht nur das sie Kinder kriegen,
und neben uns im Bette liegen,
Nein, Frauen sind viel mehr als das,
denn was sie tun ist völlig krass,
sie leisten mehr als jeder Mann,
es sich jemals erträumen kann,
Gewiss, ich helfˋ im Haushalt mit,
doch niemals halt ich mit ihr Schritt,
denn während ich nur eins vollbracht,
hat sie das halbe Haus gemacht,
Und zusätzlich - ganz nebenbei,
das grenzt für mich an Zauberei,
da kocht sie für uns alle was,
macht nebenher den Rasen nass,
backt parallel noch einen Kuchen,
und hilft dem Kind beim Spielzeug suchen,
und zeitgleich kann sie Wäsche waschen,
flickt kaputte Hosentaschen,
wischt noch eben schnell das Haus,
und bringt ganz fix den Müll heraus,
und das ist nur ein Bruchteil dessen,
hab bestimmt noch viel vergessen,
und ganz egal was sie auch macht,
ist alles schon vorab durchdacht,
Ach ja ganz kurz noch nebenbei,
wann hat sie überhaupt mal frei?
zur Arbeit geht sie auch ja noch,
danach spielt sie den Sternekoch,
bezieht noch eben schnell das Bett,
und fährt die Tochter zum Ballett,
und kauft im Supermarkt noch ein,
und kühlt danach sofort den Wein,
Und ich frage mich wie das wohl geht,
sie schuften echt von früh bis spät,
und das an wirklich jedem Tag,
kein Wunder, dass ich sie so mag,
.... und ich steh da und trink ein „Beck‘s“,
und denk den halben Tag an Sex!
Morten Müller-Schnelle, November 2018
wenn irgend was auf dieser Welt,
scheint, als wär‘s bei Gott bestellt,
dann ist es klar, ich weiß genau,
dann geht es wohl um eine Frau,
Und das aus eines Mannes Mund,
oh ja, aus einem guten Grund,
betrachte ich mein ganzes Leben,
sind sie es, die mir alles geben,
Eine Frau hat mich zur Welt gebracht,
ist nachts bei jedem Schrei erwacht,
ernährte mich und zog mich groß,
und wärmte mich auf ihrem Schoß,
Mein Vater war mir auch sehr wichtig,
und was er tat war meistens richtig,
er gab gewiss, auf seine Weise,
mir vieles mit, für meine Reise,
Doch kaum war ich auf mich gestellt,
allein in dieser großen Welt,
schon zog es mich zu Frauen hin,
das macht im Grunde ja auch Sinn,
Denn wer ist denn schon gern allein,
das gehört für mich zum glücklich sein,
zu zweit die Freud‘ am Leben teilen,
für die Zeit, die wir hier verweilen,
Doch nun zurück zur Frau an sich,
gelobet sei sie ewiglich,
denn nicht nur das sie Kinder kriegen,
und neben uns im Bette liegen,
Nein, Frauen sind viel mehr als das,
denn was sie tun ist völlig krass,
sie leisten mehr als jeder Mann,
es sich jemals erträumen kann,
Gewiss, ich helfˋ im Haushalt mit,
doch niemals halt ich mit ihr Schritt,
denn während ich nur eins vollbracht,
hat sie das halbe Haus gemacht,
Und zusätzlich - ganz nebenbei,
das grenzt für mich an Zauberei,
da kocht sie für uns alle was,
macht nebenher den Rasen nass,
backt parallel noch einen Kuchen,
und hilft dem Kind beim Spielzeug suchen,
und zeitgleich kann sie Wäsche waschen,
flickt kaputte Hosentaschen,
wischt noch eben schnell das Haus,
und bringt ganz fix den Müll heraus,
und das ist nur ein Bruchteil dessen,
hab bestimmt noch viel vergessen,
und ganz egal was sie auch macht,
ist alles schon vorab durchdacht,
Ach ja ganz kurz noch nebenbei,
wann hat sie überhaupt mal frei?
zur Arbeit geht sie auch ja noch,
danach spielt sie den Sternekoch,
bezieht noch eben schnell das Bett,
und fährt die Tochter zum Ballett,
und kauft im Supermarkt noch ein,
und kühlt danach sofort den Wein,
Und ich frage mich wie das wohl geht,
sie schuften echt von früh bis spät,
und das an wirklich jedem Tag,
kein Wunder, dass ich sie so mag,
.... und ich steh da und trink ein „Beck‘s“,
und denk den halben Tag an Sex!
Morten Müller-Schnelle, November 2018