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Getrübte Zuversicht (bitte um Feedback)

Zuversicht verblasst.
Getrübt von der Stille
so sehr wird er gehasst
zu grausam war sein Wille
 
Warten aufs Hohe Gericht
auf die gerechte Strafe.
Nervösität verbreitet sich
ohne jegliche Chance,
Gibt man sich hin
der ungewissen Zeit
Nur Rache im Sinn
Wann ist es so weit?
 
Zuviel hat er ihr getan
Er hätte es verdient
Jedes Urteil, zu human
er ist so unbeliebt!
 
Was hat er ihr nur zugefügt
Für diesen einen Augenblick
Ihre Hoffnung ist getrübt
Ihre Seele hängt am Strick
 
Monster, geh doch sterben
In der Hölle sollst du Schmornn
Deine Tat war ihr Verderben
Hast umgebracht, was noch nicht geboren!
 
Wie konntest du berühren
ihre Jungfräulichkeit
Nur um das zu spüren
was dich jetzt zu Boden reisst.
 
Hoffst auf Gnade der Justiz
Doch ich will dich sterben seh'n
so wie du es verdienst
sollst du winselnd zu Boden geh'n
 
So das du nie wieder entehren kannst
was dir nicht gebührt
Kein junges Mädchen hat mehr Angst
die Jungfräulichkeit bleibt unberührt.
 
Editiert nach Kritik von "der SeelenDichter" 09.01.2012 DK-
 
Hallo sidi,
 
Wer Kritik möchte, bekommt sie auch. Jedoch ist es nicht die feine englische Art, sich derart in Szene zu setzen. Denn einerseits wirfst du uns, also der Forengemeinschaft vor, dass wir nicht gerne zum Nachdenken angeregt werden und uns vor dunklen Gedanken, wie du sie nennst, eher fernhalten. Weiterhin schreibst du über deinen "Ruf" im Forum. Ich kann dir versichern, dass du keinen schlechten Ruf hast und neben deinen Werken sind hunderte andere ebenso oftmals überlesen worden ohne Kommentar. Das liegt nicht unbedingt immer an der Qualität der Werke, sondern auch an der Präsenz des Verfassers. Wer Kommentare schreibt, sich selber konstruktiv am Forum beteiligt, bekommt auch selbst eher Kritik oder Anregungen. Alles ist ganz einfach und viel undramatischer, als du es darstellst. Darüber hinaus schreibe auch ich und viele andere geschätzte Mitglieger ebenso trübsinnige Gedichte und du bist nun wahrlich nicht der einzige auf der Welt, der von Enttäuschungen geplagt wird. Also trau uns ruhig was zu.
Und jetzt zu deinem Gedicht:
Wie ich bereits in einem anderen Post geschildert habe, erzählt man mit jedem Gedicht eine Geschichte. Du erzählst uns aber nur die halbe. Die erste Strophe sagt aus, dass das lyrische Ich keine Zuversich hat, willensschwach, "gejagt und gehasst" und "getrübt von der Stille" ist. Weiterhin steht es vor dem Gericht und wartet auf seine Strafe, während es über Rache nachdenkt. Nun kommt eine lyrische Sie ins Spiel, die sichtlich niedergeschlagen zu sein scheint. Die letzte Strophe deute ich als eine Widmung an das lyrische Ich, die mit nicht allzu freundlichen Grüßen behaftet ist.
Ok. Soweit gut. Und jetzt müssen wir uns aus diesen Fetzen eine Geschichte ausmalen. Ich hoffe, du kannst dir vorstellen, dass es nur schwer Gefühle weckt, wenn man nicht genau weiß, worum es geht und eher verwirrt ist. Ich will jetzt auch garnicht auf die formalen Schwächen eingehen, darüber hat sich ja Corazon bereits mal ausgelassen. Aber das Gedicht hat keinen roten Faden. Es wirkt wie ein lieblos zubereiteter Eintopf unter den lyrischen Delikatessen, so nach dem Motto "einfach alles rein und gut rühren". Versuch beim nächsten Mal mehr, als nur Gefühlsfetzen zusammenzuschmeißen und versetz dich in die Lage des Lesers. Lern eine Geschichte zu erzählen. Soweit mit der Kritik, ich hoffe, du kannst damit etwas anfangen.
 
Lieben Gruß
DerSeelendichter
 
Hallo Seelendichter
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vielen Dank für deine Kritik.
Ich meinte es ja garnicht so derb wie du es verstanden hast.
Eigentlich schade, das es so aufgenommen wurde.
Ich fühle mich einfach manchmal nicht verstanden und wollte
mit dem Text über dem Gedicht einen Impuls wecken.
Mir ist klar, das ich nicht der einzige Dichter bin, der von Enttäuschungen geplagt wird.
Ich finde nur, dass und das ist eine Kritik an mich selbst, ich kein fröhliches Gedicht schreiben kann.
Jedes Gedicht, das ich schön anfange, endet irgendwie traurig oder dramatisch.
Ich hatte angst, das diese Eintönigkeit meiner Gedichte fad und langweilig wirkt und diese
deshalb nicht geschätzt werden.
Hierzu wollte ich einfach ein Feedback haben, ob es wirklich so ist.
Aber wenn du sagst, es liegt einfach daran, das ich zu unbekannt bin, macht das auch Sinn.
 
Zum Gedicht:
 
In der einen Hinsicht hast du Recht.
Ich erzähle nur die halbe Geschichte.
Aber das ist beabsichtigt so.
Meine "Werke" sollen kein offenes Ende haben.
Sie sollen geheimnisvoll bleiben.
Jedoch könnte man darüber nachdenken, würde man vielleicht auf die Geschichte kommen.
Aber du hast recht, kein Mensch kann darüber nachdenken - weil es meine Gedanken sind
und keiner kann Gedanken lesen.
ich will versuchen es irgendwie einleuchtender zu gestalten
 
Vielen Dank für deine Kritik
du hast mich irgendwie bestärkt etwas zu ändern.
 
Hm.
Ehrlich, es ist nicht der Inhalt Deiner Werke,
der bei mir dazu führt,
dass ich mich mit Kommentaren zurückhalte.
Es hat keinen Sinn, etwas anderes zu Papier bringen zu wollen als das,
was letztlich "raus muss"...
und auch mir ist nichts bekannt von einem "schlechten Ruf"
den Du hier hättest,
und wenn's so wäre wegen "dunkler Gedanken" -
also ich würde dann an Deiner Stelle einfach drauf pfeifen...
so wie ich es selber tue als Musiker,
dem der Ruf anhaftet,
"mit traurigen Liedern Leute runterzuziehen".
Wer derart eindimensional denkt und urteilt,
ist mir schlicht und einfach zu dumm -
und mir ist es zu blöd,
wegen solcher Anfeindungen
irgendwas zu verändern an dem,
was ich tue,
weil ich es liebe...
denn wer ieber Heino hört,
der kann und soll es tun,
aber dann bitte nicht einen höheren Anspruch vor sich hertragen :lol:
( und wer mal was wirklich "Depressives" hören will,
der soll es mit Scott Walker's "Tilt" versuchen,
eine Musik, die auch große Kunst ist,
aber mich runterzieht...
dann lieber, aus dieser entrückten Liga,
Talk Talk mit "The Spirit of Eden" oder "Laughing Stock",
die martern mich nicht ).
So sehe ich das.
 
Was es mir immer wieder erschwert,
mich zu Kommentaren bei Dir
( und manchem anderen Forumsmitglied )
durchzuringen,
ist eine Häufung von Rechtschreibfehlern.
Bevor ich irgendwas Anderes dazu sage,
"muss" ich ( Pedant, der ich sein kann, sorry )
nämlich dann den "Oberlehrer" raushängen lassen,
wozu ich meistens keine Lust habe
und dann schon gar nicht auf den Rest.
 
Natürlich sind diese Dinge nicht sooo wichtig,
bzw. sollten es erstmal nicht sein,
aber mir sind sie es dann, in der Praxis, doch...
und dann will ich damit nicht negativ auffallen :wink:
( ich warte übrigens noch immer auf jemanden,
der einen groben Schnitzer bei einem meiner Gedichte korrigiert...
denn ja, da ist mir einer unterlaufen ! ).
 
Also gut,
bei Dir mache ich eine Ausnahme,
dann fall ich eben negativ auf,
geoutet habe ich mich ja schon...
 
- Schmorrn kommt von Schmoren und kann deshalb höchstens
"schmorn" heißen ( in diesem Satz: "Tu-Wort", also kleingeschrieben ).
- "Deine Tat war ihr verderben"...
Hier ist "verderben" kein Verb, sondern ein Substantiv,
DAS Verderben ( Du kannst den Artikel direkt davor setzen, um es zu sehen ),
also wird es GROSS geschrieben...
- enteehren - ist wohl ein Typo,
heißt "entehren", denn es hat nix mit einer Ente zu tun, die geehrt werden soll :lol:
- zu Boden reisst - bitte, kommt vom Reissen nicht von der Reise.
 
Deutsche Sprach - schwere Sprach, klar, also sorry, ich bin halt so.
 
So.
Inhaltlich habe ich nix zu mäkeln,
obwohl ich hier das "lyrische Ich" eher als Beobachter sehe,
der sich dann zum Richter wandelt, weil die Wut ihn erfasst,
also ein wenig anders als der "Seelendichter".
 
Ein wenig stört mich an der Form,
dass Du immer mal wieder unerwartet das Reimschema verlässt
- was nicht schlecht sein müsste -
aber dabei versuchst, durch phonetische Gleichklänge
einen Reim anzudeuten,
StrAfe /
ChAnce,
JungfräulichkEIt/
rEIsst,
JustIz /
VerdIenst,
kAnnst /
Angst...
all diese Stellen wirken unbeholfen auf mich,
sie sind für mich - im Verbund mit den anderen, gelungenen -
dann verunglückte Reime.
 
Auch metrisch holpert es dann und wann,
aber insgesamt gefällt es mir dann,
abzüglich der verunglückten Reime, doch.
 
LG
Rupi
 
Hallo Rupert.lenz,
 
vielen Dank für deine Kritik.
Ja da magst du recht haben.
Es gibt ja viele Künstler, deren Kunst nicht akzeptiert wird, weil
es nicht in das Schema der Menschheit hineinpasst.
Danke für deine Ermutigung.
 
Mit dem Rechtschreiben hast du wahrscheinlich recht.
Ich bin eigentlich kein schlechter Schreiber.
Gedichte, oder das dichten an sich verlangt nur soviel
Konzentration, dass ich die Rechtschreibfehler, was
dann meistens eher "fluchtheitsfehler" sind zu bemerken.
Ich muss aber nen Weg finden um, dass zu ändern da geb ich dir recht.
Ich selbst mag es nämlich auch nicht, Texte zu lesen, die voll mit Rechtschreibfehlern sind.
Da mutiert man zum Lehrer.
 
Auch bei dem lyrischen geb ich dir recht.
an den Stellen die du beschrieben hast "z.B. Strafe und Chance"
wusste ich wirklich nicht weiter -
auch Reime zu erzwingen ist noch ein großer fehler, den ich leider noch nicht
ablegen kann - irgendwie hab ich da so ne feste Versteifung darauf, dass sich ein
Gedicht REIMEN muss.
Das ich das Reimschema ändere ist allerdings beabsichtigt.
Keine Ahnung ob das gut rüber kommt, oder nicht -
ich mags aber. Lässt das Gedicht nicht so müde rüberkommen.
 
Mit deiner Interpretation wie du den Dichter siehst, hattest du mehr oder weniger Recht.
ein Beobachter, mittendrinn - regt sich über jemanden auf, den Mann der die Freundin des Dichters missbraucht hat.
Er wünschte sich zum Richter werden zu können, logisch aber, dass Selbstjustiz zu der heutigen Zeit nicht möglich ist.
Ich schreibe das Gedicht aus meiner Sichtperspektive - da ich das selber so erlebt hab.
Gestern wäre die Verhandlung gewesen... Und das warten auf ein gerechtes Urteil lässt so manchen Gedanken entschweifen...
 
Zuversicht verblasst.
Getrübt von der Stille
so sehr wird er gehasst
zu grausam war sein Wille
 
Warten aufs Hohe Gericht
auf die gerechte Strafe.
Nervösität verbreitet sich
ohne jegliche Chance,
Gibt man sich hin
der ungewissen Zeit
Nur Rache im Sinn
Wann ist es so weit?
 
Zuviel hat er ihr getan
Er hätte es verdient
Jedes Urteil, zu human
er ist so unbeliebt!
 
Was hat er ihr nur zugefügt
Für diesen einen Augenblick
Ihre Hoffnung ist getrübt
Ihre Seele hängt am Strick
 
Monster, geh doch sterben
In der Hölle sollst du Schmornn
Deine Tat war ihr Verderben
Hast umgebracht, was noch nicht geboren!
 
Wie konntest du berühren
ihre Jungfräulichkeit
Nur um das zu spüren
was dich jetzt zu Boden reisst.
 
Hoffst auf Gnade der Justiz
Doch ich will dich sterben seh'n
so wie du es verdienst
sollst du winselnd zu Boden geh'n
 
So das du nie wieder entehren kannst
was dir nicht gebührt
Kein junges Mädchen hat mehr Angst
die Jungfräulichkeit bleibt unberührt.
 
Editiert nach Kritik von "der SeelenDichter" 09.01.2012 DK-
 
Wow, das ist echt ein krasses Gedicht.
Eines vorweg: Ich finde es in jeder Hinsicht falsch, jemanden ermorden zu wollen und bin ein absoluter Gegner der Todesstrafe.
Keinem Unrecht der Welt sollte mit solch zügellosem Hass begegnet werden, dass man jemanden aus Rache tötet.
Das klingt leicht dahingesagt, aber denke mal über folgendes nach:
Was ist so ein Mörder/Vergewaltiger anderes als ein offensichtlich gestörter Mensch? Gestört im Sinne davon,
dass er nicht "funktioniert" und die Gesellschaft beeinträchtigt. Letzten Endes können Menschen nichts dafür, wie sie sind, denn wir alle sind die Summe unserer Erfahrungen.
Man muss solche Leute aus dem Verkehr ziehen, damit die Sicherheit der Gesellschaft gewährt werden kann. Aber um jemanden aus dem Verkehr zu ziehen, um ihn selbst
und andere zu schützen, reicht es da nicht, ihn einzusperren und für seine Erbärmlichkeit zu bemitleiden?
 
Ich gehe davon aus, dass alle Funktionen und Eigenarten des Menschen auch einen Nutzen haben oder hatten, der diesen Menschen einen Vorteil gegenüber ihren Artgenossen verschaffen
hat und sich daraufhin in einer langwierigen Entwicklung als Bestandteil des menschlichen Wesens festgesetzt hat. Interessant ist also doch die Frage: "Was ist der Nutzen des Rachedursts"?
Man stelle sich eine urmenschliche Gesellschaft vor, in der ein Mörder einen ganzen Stamm nacheinander ausrottet, da er gestört ist. Stellen wir uns vor, das geschieht in zehn getrennten Stämmen gleichzeitig.
Nur in einem der zehn Stämme möchte sich jemand dafür rächen, was der Mörder angerichtet hat und bringt ihn zur Strecke, bevor er weiteren Schaden anrichtet. Der Nutzen der Rache ist also,
Schaden von der Gesellschaft durch "Prävention" fernzuhalten.
 
Diese primitive Form einer "Prävention" wäre zweifelsohne nötig, wenn wir keine bessere und gerechtere Möglichkeit hätten, diesen Gräueltaten zu begegnen. Die haben wir aber und genau deshalb ist es falsch, einen Menschen aus Rache umbringen zu wollen.
 
Nun zum Gedicht selbst:
 
Ich finde das Gedicht im groben wirklich sehr gelungen!
An einigen Stellen aber hakt das Metrum
 
Zuviel hat er ihr getan
Zu VIEl hat ER geTAN wäre zum Beispiel günstig, allerdings müsste man hier vielleicht noch das "ihr" unterbringen, damit es inhaltlich klar bleibt.
Vielleicht "So viel ihr angetan" oder "Zu viel ward ihr getan"
 
er ist so unbeliebt!
Passt zwar vom Metrum her, ich finde aber "unbeliebt" ist in diesem Kontext zu milde, fast sogar ein Euphemismus.
Gerade mit
Jedes Urteil zu human
(finde ich übrigens ist ein sehr schöner Vers) gefiele mir so etwas wie
Jeder Hass zu sehr geliebt
. Das heißt jeder Hass, den man gegen ihn aufbringt, ist noch zu viel Liebe. 
Hast umgebracht, was noch nicht geboren!
Wie wär's mit
Hast umgebracht, was ungeboren!
Dann könnte man den Vers weiblich ausklingen lassen (boren anstatt born) und hätte ein Metrum.
 
Wie konntest du berühren
ihre Jungfräulichkeit
Nur um das zu spüren
was dich jetzt zu Boden reisst.
 
Ich fände besser:
 
Wie konntest du berühren
die Jungfernfräulichkeit
Nur um das zu spüren,
was nach Vergeltung schreit
Oder Bestrafung.
Jungfernfräulichkeit ist zwar kein Wort aus dem Duden, aber ein schönes.
 
so wie du es verdienst
So wie du's verdienst.
 
Hoffe, ich konnte helfen.
MfG,
Feuerherz
 
PS: Ach ja, schreiben hier eigentlich alle immer im Versmaß? Ich sehe irgendwie, dass bei jedem Satzzeichen eine neue Zeile angefangen wird.
 
hi Feuerherz,
 
ich gebe dir natürlich Recht, das Selbstjustiz, bzw. das pure Verlangen nach Rache kein Ausweg, oder gar ein Mittel ist um jemanden zu verurteilen.
Ich hab auch eher die Gedanken aufgeschrieben, die ich in dem Moment hatte - denn wie du ja schon so schön sagtest, sind wir alle Menschen, auch ich - vielleicht auch mit einem Fehler im Mechanismus, wenn ich solche Gedanken habe - ich will das auch garnicht rechtfertigen - denn denken darf man ja bekanntlich was man will - und angerührt habe ich ihn nicht. ...
Es ist nur die unendliche Wut, die sich breit macht, wenn man auf ein Urteil wartet, angst hat es könnte zu mild ausfallen und dabei doch weiß, dass kein Urteil gerecht ist. Dieser Zwispalt sovieler Emotionen bringt einen zum Verzweifeln und man fühlt sich überfordert damit zu fühlen - Rache ist sicherlich nicht das Privileg der Menschheit - kann es auch garnicht sein. Denn wer nach Rache durstet, wird verdursten.
viel zu selten bekommen wir die Gelegenheit uns zu rächen - und das ist gut so.
Wahrscheinlich würde ich mich selbst dafür hassen, wenn ich mich gerächt hätte - denn irgendwann wäre das schlechte Gewissen im Vordergrund.
 
 
Zu deinen Veränderungen:
 
Erstmal vielen Dank für die genaue Analyse.
Ich nehme mir deine Vorschläge zur Brust wenn ich Zeit hab
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.
Das Ergebnis wirst du dann hier sehen.
Mit einigen Reimen bin ich nicht zufrieden und beim groben überfliegen deiner Vorschläge habe ich schon den einen oder anderen Symphatismus entwickelt.
 
PS: Ach ja, schreiben hier eigentlich alle immer im Versmaß? Ich sehe irgendwie, dass bei jedem Satzzeichen eine neue Zeile angefangen wird.
 
Ich finds einfach schöner zu lesen - ist aber definitiv ansichtssache. Ich hab auch schon Gedichte gelesen, die im Textfluss geschrieben wurden.
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