Herbst
Buntschillernd Herbst erfüllst du uns mit Freude, durch die schon leise Wehmut dringt,
lang’ wärt sie nicht und schon vom Sterben singt der Wind.
Und wenn erst der Herbstwind die Blätter umsäuselt
und wenn er sie lockt, mit ihm zu fliegen
und wenn sie sich wiegen, nach seiner Melodie
und wenn sie sich lösen vom haltenden Ast,
erst steigen, dann fallen, noch taumelnd im Glück,
dann führt kein Weg zurück.
Blatt um Blatt fällt jetzt hernieder, aus sich aufbäumend bunter Pracht,
des Jahres Tage gehen über, in des Winters eisge Nacht.
Ist Sterben denn des Lebens Ende, ist denn der Tod der letzte Schluss?
Nein! Nein! Sieh doch! Sieh doch hin.
Sieh die Knospen an den Zweigen!
Ende? Ja! Doch auch Beginn!
Fred Morgan
Buntschillernd Herbst erfüllst du uns mit Freude, durch die schon leise Wehmut dringt,
lang’ wärt sie nicht und schon vom Sterben singt der Wind.
Und wenn erst der Herbstwind die Blätter umsäuselt
und wenn er sie lockt, mit ihm zu fliegen
und wenn sie sich wiegen, nach seiner Melodie
und wenn sie sich lösen vom haltenden Ast,
erst steigen, dann fallen, noch taumelnd im Glück,
dann führt kein Weg zurück.
Blatt um Blatt fällt jetzt hernieder, aus sich aufbäumend bunter Pracht,
des Jahres Tage gehen über, in des Winters eisge Nacht.
Ist Sterben denn des Lebens Ende, ist denn der Tod der letzte Schluss?
Nein! Nein! Sieh doch! Sieh doch hin.
Sieh die Knospen an den Zweigen!
Ende? Ja! Doch auch Beginn!
Fred Morgan