Aktuelles
Gedichte lesen und kostenlos veröffentlichen auf Poeten.de

Poeten.de ist ein kreatives Forum und ein Treffpunkt für alle, die gerne schreiben – ob Gedichte, Geschichten oder andere literarische Werke. Hier kannst du deine Texte mit anderen teilen, Feedback erhalten und dich inspirieren lassen. Um eigene Beiträge zu veröffentlichen und aktiv mitzudiskutieren, ist eine Registrierung erforderlich. Doch auch als Gast kannst du bereits viele Werke entdecken. Tauche ein in die Welt der Poesie und des Schreibens – wir freuen uns auf dich! 🚀

Feedback jeder Art Ich hasse dich

Hier gelten keine Vorgaben mit Ausnahme der allgemeinen Forenregeln.
  • Joshua Coan
    letzte Antwort
  • 7
    Antworten
  • 830
    Aufrufe
  • Teilnehmer
 ​
Sag ich zu dir​
…nun, ich denk es mir​
Heute Nachmittag​
 um halb vier​
Ich will nichts von Liebe wissen​
Sondern pünktlich​
Zu Abend essen​
 ​
„Für jedes Dreckschwein​
Eine dumme Sau.​
Ich bin dein Mann​
Und du bist meine Frau!“​
Brüll ich über den Esszimmertisch zu ihr​
…nun, ich denk es mir​
 ​
Nachts im stillen​
…bis auf dein Sägen​
Jede Nacht ein Wäldchen zerlegen​
Bis ich dir sachte die Luft drück ab​
Wo war ich? Ach ja…​
…da frag ich mich​
Warum nichts in Wahrheit​
Wie im Kino ist​
 ​
 ​
 
Hallo, Joshua,
 
ein interessanter Text! Allerdings habe ich etwas gebraucht, um die Sätze passend zusammen zu bekommen. Ich denke, es liegt an der Großschreibung und dem Fehlen einiger Satzzeichen.
 
"Bis ich dir sachte die Luft abdrück" - das ginge auch, dann fiele die Inversion weg; und: Nachts im Stillen ...
 
Jede Nacht ein Wäldchen zerlegen
Hängt irgendwie in der Luft -  schon klar, dass es mit dem "Sägen" zusammenhängt ... Ein "und" davor würde die Strophe etwas strukturieren. Ich hoffe, ich habe nun nicht zu viel an dem Gedicht herumgemeckert!
 
Vom Titel ausgehend ist es eine klasse Idee, es so zu gestalten (u.a., dass die Beschimpfungen nur gedacht sind?), und die Beweggründe sind gut verständlich - , auch wenn der Mann ein ziemlicher Macho ist. Aber, immerhin, gibt er in der 2. Strophe zu, dass sie sich verdient haben - das "Dreckschwein" und die "dumme Sau".
 
Es bleibt der vage Eindruck von etwas, was man nicht gesagt haben will, das aber in einem überkocht! Und, was die Form anbelangt: Es ist dein Werk! Das Ende übersieht man fast bei der Ausdrucksstärke der anderen Zeilen, dabei ist es immer wieder das Gleiche: das wahre Leben. Ich habe es sehr gerne gelesen!
 
LG Nesselröschen
 
 
 
 
 
Hallöchen Joshua, also was ist denn das für ein Gedicht, besser gesagt für eine Sicht? Das mit dem Kino kann ich erklären. Das sind unsere Wünsche und Träume, die da gezeigt werden, die sollen unsere Fantasie anregen. Würde man einen Film über den Alltag machen, wer würde den schauen wollen? Nun sind ja Gedanken frei und tun niemandem weh, aber das mit "dem Dreckschwein und der dummen Sau" finde ich schon heftig. Wer so über sich und seinen Partner denkt, hat meines Erachtens den Respekt verloren. Schade.
 
Lieben Gruß Darkjuls
 
Danke euch für die viele Aufmerksamkeit!
 
Ich selbst hasse diesen Text! 
 
Es ist doch eine Kunst durch die Jahre hinweg gerade so viel Routine in den eingespielten Alltag einzulassen, dass diese einen nicht innerlich abtötet, aber man dennoch seine angenehmen Gewohnheiten hat. 
Irgendwann - wären Romeo und Julia am Leben geblieben - hätte sie sich über all seine kleinen nervigen Macken tierische aufgeregt, und er hätte ihr am liebsten noch am Frühstückstisch den Hals umgedreht wegen ihres zu lauten Kaffeeschlürfens. Man liebt und leibt sich trotzdem... irgendwie. Hauptsache man lernt gerne zusammen neue Dinge kennen und verharrt nicht in einer unnötigen Komfortzone. Ruhen ist schön und gut, für eine Weile, aber gemeinsam einsam verrosten sollte keine Option sein. 
Meine bescheidene Meinung. 
 
LG JC
 
  • Joshua Coan
    letzte Antwort
  • 7
    Antworten
  • 830
    Aufrufe
  • Teilnehmer
Zurück
Oben