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Als Leiter der Innsbrucker Jugendrotkreuzgruppe Jugend der Tat werde ich wegen meiner verschiedenen Initiativen zu einem Internationalen Jugendrotkreuzlager nach Hohenlehen eingeladen. Bereits in Waidhofen a. d. Ybbs treffen sich fast alle der 40 Teilnehmenden und fahren von dort mit der Schmalspurbahn nach Hohenlehen. Am Bahnhof angekommen, werden wir von einem Traktor mit Anhänger, der unser Gepäck zum Schloss Hohenlehen bringt, empfangen. In diesem imposanten Gebäude ist während der Schulzeit die Landwirtschaftliche Fachschule untergebracht. Jetzt dürfen wir für drei Wochen hier wohnen. Wir wissen, dass einige von uns aus England, Kanada und den USA kommen. Darauf, dass die Lagersprache Englisch sein wird, sind wir also bereits vorbereitet.
Unter uns Österreichern, Schweizern und Abgesandten aus Ostdeutschland sprechen wir selbstverständlich Deutsch. Im direkten Kontakt mit denen aus der DDR habe ich das Gefühl, dass das Treffen mit ihnen bei dem angespannten Verhältnis zwischen unseren Ländern eine große Ausnahme darstellt.
Der Juli bietet wunderbares Sommerwetter und gestattet uns, den Großteil des theoretischen Lernstoffs im Freien aufzunehmen. Zu diesem Zweck nimmt jeder von uns seinen Sessel aus dem Speisesaal und stellt ihn in die Wiese rund um unsere sympathische junge Ärztin, Frau Dr. Gohari aus Persien. Auch für die praktischen Übungen steht uns der Platz vor dem Schloss zur Verfügung. Dort lassen wir proforma einen Autounfall passieren, bei dem wir Teenager die Möglichkeit haben, unser Können für einen solchen Notfall zu entwickeln oder bereits Gelerntes anzuwenden. Neben einfachen Wunden sind sogar offene Knochenbrüche mit Plastilin täuschend genau nachgebildet.
So lernen wir, wie Experten des Roten Kreuzes mit Unfallopfern, die von unterschiedlichen Verletzungen betroffen sind, umgehen können und sollen. Ich mache gerne mit, aber mein Interesse an diesem Knowhow hält sich in Grenzen, weil ich weder Arzt noch Rettungsfahrer werden will.
Anhang anzeigen Jugendrotkreuz.mp4
Als Leiter der Innsbrucker Jugendrotkreuzgruppe Jugend der Tat werde ich wegen meiner verschiedenen Initiativen zu einem Internationalen Jugendrotkreuzlager nach Hohenlehen eingeladen. Bereits in Waidhofen a. d. Ybbs treffen sich fast alle der 40 Teilnehmenden und fahren von dort mit der Schmalspurbahn nach Hohenlehen. Am Bahnhof angekommen, werden wir von einem Traktor mit Anhänger, der unser Gepäck zum Schloss Hohenlehen bringt, empfangen. In diesem imposanten Gebäude ist während der Schulzeit die Landwirtschaftliche Fachschule untergebracht. Jetzt dürfen wir für drei Wochen hier wohnen. Wir wissen, dass einige von uns aus England, Kanada und den USA kommen. Darauf, dass die Lagersprache Englisch sein wird, sind wir also bereits vorbereitet.
Unter uns Österreichern, Schweizern und Abgesandten aus Ostdeutschland sprechen wir selbstverständlich Deutsch. Im direkten Kontakt mit denen aus der DDR habe ich das Gefühl, dass das Treffen mit ihnen bei dem angespannten Verhältnis zwischen unseren Ländern eine große Ausnahme darstellt.
Der Juli bietet wunderbares Sommerwetter und gestattet uns, den Großteil des theoretischen Lernstoffs im Freien aufzunehmen. Zu diesem Zweck nimmt jeder von uns seinen Sessel aus dem Speisesaal und stellt ihn in die Wiese rund um unsere sympathische junge Ärztin, Frau Dr. Gohari aus Persien. Auch für die praktischen Übungen steht uns der Platz vor dem Schloss zur Verfügung. Dort lassen wir proforma einen Autounfall passieren, bei dem wir Teenager die Möglichkeit haben, unser Können für einen solchen Notfall zu entwickeln oder bereits Gelerntes anzuwenden. Neben einfachen Wunden sind sogar offene Knochenbrüche mit Plastilin täuschend genau nachgebildet.
So lernen wir, wie Experten des Roten Kreuzes mit Unfallopfern, die von unterschiedlichen Verletzungen betroffen sind, umgehen können und sollen. Ich mache gerne mit, aber mein Interesse an diesem Knowhow hält sich in Grenzen, weil ich weder Arzt noch Rettungsfahrer werden will.
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