Leb' wohl
Wer spürt noch mein Herze. Im Leibe verschlagen.
Und leb‘ wohl, mein Engel. Mein Name verblasst.
Uns werden die Wolken und Himmel nicht tragen.
Wir finden sie nicht mehr. Durch Kummer und Hast.
Wir finden nie wieder die Wolken. – Und Sterne.
Und bleibt auch ein Leben im Leben ein Spiel.
Verspielt man sein Leben. Durch Liebe auch gerne.
Doch war bloß das Dasein. Das meine. Kein Ziel.
So sterb‘ ich am Morgen. Am Abend. Im Schatten.
Und will ich mehr Winter. Mein Herze es kühlt.
Und will ich mehr Nächte als Tage. – Die matten.
Damit sich mein Herze. Lebendig noch fühlt.
So red‘ ich nun gar nicht. Ich fühle die Schwächen.
So merk‘ ich. Mein Leben. Mein Leben mich bricht.
Und lass‘ ich die Seele. Für mich nun auch sprechen.
So leb‘ wohl, mein Engel. Die Liebe gibt’s nicht…
Wer spürt noch mein Herze. Im Leibe verschlagen.
Wir lebten beisammen. Die Herzen im Takt.
Uns werden die Erden und Himmel nicht tragen.
Denn haben wir beide. – Ich fürchte, versagt.
So will ich mehr Schwärze. Mehr Nächte, die Farben.
Mehr Flieder. – Und Rosen. Und Nelken bei Nacht.
Zypressen. Und Disteln. – Bevor wir auch starben.
Du warst halt mein Mädchen. Dem hab‘ ich bedacht.
Und will ich mehr Flüsse. Im Mondlicht und Wiesen.
Doch weine beim Sterben. Mein Engel nun nicht.
Ich misse die Himmel. – Und Höllen. – Die diesen.
Begrabt mich dann bitte. Ich bitte bloß schlicht…
Wer spürt noch mein Herze. Im Leibe verschlagen.
Und weiß ich, die Liebe. Die Liebe mich prägt.
Uns werden die Himmel und Höllen nicht tragen.
Denn gibt es wohl gar nichts. Was uns auch erträgt.
Berlin Biesdorf-Süd
18.03.2025
Wer spürt noch mein Herze. Im Leibe verschlagen.
Und leb‘ wohl, mein Engel. Mein Name verblasst.
Uns werden die Wolken und Himmel nicht tragen.
Wir finden sie nicht mehr. Durch Kummer und Hast.
Wir finden nie wieder die Wolken. – Und Sterne.
Und bleibt auch ein Leben im Leben ein Spiel.
Verspielt man sein Leben. Durch Liebe auch gerne.
Doch war bloß das Dasein. Das meine. Kein Ziel.
So sterb‘ ich am Morgen. Am Abend. Im Schatten.
Und will ich mehr Winter. Mein Herze es kühlt.
Und will ich mehr Nächte als Tage. – Die matten.
Damit sich mein Herze. Lebendig noch fühlt.
So red‘ ich nun gar nicht. Ich fühle die Schwächen.
So merk‘ ich. Mein Leben. Mein Leben mich bricht.
Und lass‘ ich die Seele. Für mich nun auch sprechen.
So leb‘ wohl, mein Engel. Die Liebe gibt’s nicht…
Wer spürt noch mein Herze. Im Leibe verschlagen.
Wir lebten beisammen. Die Herzen im Takt.
Uns werden die Erden und Himmel nicht tragen.
Denn haben wir beide. – Ich fürchte, versagt.
So will ich mehr Schwärze. Mehr Nächte, die Farben.
Mehr Flieder. – Und Rosen. Und Nelken bei Nacht.
Zypressen. Und Disteln. – Bevor wir auch starben.
Du warst halt mein Mädchen. Dem hab‘ ich bedacht.
Und will ich mehr Flüsse. Im Mondlicht und Wiesen.
Doch weine beim Sterben. Mein Engel nun nicht.
Ich misse die Himmel. – Und Höllen. – Die diesen.
Begrabt mich dann bitte. Ich bitte bloß schlicht…
Wer spürt noch mein Herze. Im Leibe verschlagen.
Und weiß ich, die Liebe. Die Liebe mich prägt.
Uns werden die Himmel und Höllen nicht tragen.
Denn gibt es wohl gar nichts. Was uns auch erträgt.
Berlin Biesdorf-Süd
18.03.2025