Lieder
Ich schrieb‘ dir Gedichte. Und sang ich dir Lieder.
Nun summ‘ ich die Noten. Vergaß ich den Text.
So sing‘ ich den Nächten. Ich schwöre. Nie wieder.
Weil sonst du, mein Engel. Die Sorgen entdeckst.
Ich fürchte die Stunden. Wohl mehr als die Nächte.
Doch schlaf‘ ich seit Wochen. Und Tagen nicht ein.
Was ist schon ein Leben. Das gar nichts mehr brächte.
Denn können wir Menschen. Unsterblich nicht sein.
Ich schrieb‘ dir Gedichte. Und sang ich dir Lieder.
Und weiß ich. Die Stimme. Das Singen verklingt.
So sing‘ ich dir Mädchen. Die Zeilen nie wieder.
Denn weiß ich die Liebe. – Im Herzen ertrinkt.
Ich schrieb‘ dir Gedichte. Und sang ich dir Lieder.
Nun summ‘ ich die Noten. Vergaß ich den Text.
Wir bleiben halt sterblich. Unsterblich nie wieder.
Doch hoff‘ ich, dass du es noch gar nicht entdeckst.
Wer sucht auch inmitten Dämonen. Schon Engel.
Wer sucht auch in Schatten. Am Ende das Licht.
Wer greift auch nach Blumen im Kriege. Und Stängel‘.
Ich schrieb‘ dir Gedichte. Doch heute bloß nicht.
Ich schrieb‘ dir Gedichte. Und sang ich dir Lieder.
Vergaß‘ ich die Sprache. Die ewig ich sprach.
Ich glaube, ich seh‘ auch. – Die Tage nie wieder.
Denn halten die Nächte und Kerzen mich wach.
Ich schrieb‘ dir Gedichte. Und sang ich dir Lieder.
Nun summ‘ ich die Noten. Vergaß ich den Text.
Wir leben, mein Engel. – Mein Engel nie wieder.
Und seh‘ ich der Kummer. Im Herzen dir wächst.
Ich fürchte die Stunden. Wohl mehr als die Nächte.
Wer hasst mich im Leben. Und liebt mich im Tod.
Vergessen wir gerne. Doch alle. Das Schlechte.
Ich schrieb‘ dir Gedichte. – Was ich mir verbot.
23.03.2025
Berlin Biesdorf-Süd
Ich schrieb‘ dir Gedichte. Und sang ich dir Lieder.
Nun summ‘ ich die Noten. Vergaß ich den Text.
So sing‘ ich den Nächten. Ich schwöre. Nie wieder.
Weil sonst du, mein Engel. Die Sorgen entdeckst.
Ich fürchte die Stunden. Wohl mehr als die Nächte.
Doch schlaf‘ ich seit Wochen. Und Tagen nicht ein.
Was ist schon ein Leben. Das gar nichts mehr brächte.
Denn können wir Menschen. Unsterblich nicht sein.
Ich schrieb‘ dir Gedichte. Und sang ich dir Lieder.
Und weiß ich. Die Stimme. Das Singen verklingt.
So sing‘ ich dir Mädchen. Die Zeilen nie wieder.
Denn weiß ich die Liebe. – Im Herzen ertrinkt.
Ich schrieb‘ dir Gedichte. Und sang ich dir Lieder.
Nun summ‘ ich die Noten. Vergaß ich den Text.
Wir bleiben halt sterblich. Unsterblich nie wieder.
Doch hoff‘ ich, dass du es noch gar nicht entdeckst.
Wer sucht auch inmitten Dämonen. Schon Engel.
Wer sucht auch in Schatten. Am Ende das Licht.
Wer greift auch nach Blumen im Kriege. Und Stängel‘.
Ich schrieb‘ dir Gedichte. Doch heute bloß nicht.
Ich schrieb‘ dir Gedichte. Und sang ich dir Lieder.
Vergaß‘ ich die Sprache. Die ewig ich sprach.
Ich glaube, ich seh‘ auch. – Die Tage nie wieder.
Denn halten die Nächte und Kerzen mich wach.
Ich schrieb‘ dir Gedichte. Und sang ich dir Lieder.
Nun summ‘ ich die Noten. Vergaß ich den Text.
Wir leben, mein Engel. – Mein Engel nie wieder.
Und seh‘ ich der Kummer. Im Herzen dir wächst.
Ich fürchte die Stunden. Wohl mehr als die Nächte.
Wer hasst mich im Leben. Und liebt mich im Tod.
Vergessen wir gerne. Doch alle. Das Schlechte.
Ich schrieb‘ dir Gedichte. – Was ich mir verbot.
23.03.2025
Berlin Biesdorf-Süd