Monolog eines einsamen Wanderers
Ich bin es Müde;
Müde auf dir zu wandeln, o Erde.
Bist du auch meine Heimat,
so bin ich dir doch völlig fremd
– Ein Körnchen Sand im Wind der Zeit.
Ich bin Frei.
Nirgends bin ich so frei, wie auf dir, o Erde.
Und doch bin ich, wie auch jeder andere,
nur ein weiterer Gefangener
– Ein Gefangener meiner selbst.
Ich bin Gefangen,
gefangen und eingekerkert in mir selbst.
Umzäunt von Sehnen, Fleisch und Knochen.
Doch pulsiert in mir noch immer,
das eine ewigwährende rot,
so wie auch in dir.
Ich gehe weiter.
Schritt für Schritt.
Nicht aus Freude,
denn das Herz, es fühlt nichts mehr;
es ist schon längst erfroren.
Ich gehe,
weil das Fleisch mich trägt
Und in sich gefangen hält.
Und solange mein Herz noch schlägt
Solange geh ich weiter.
by Mementor
Ich bin es Müde;
Müde auf dir zu wandeln, o Erde.
Bist du auch meine Heimat,
so bin ich dir doch völlig fremd
– Ein Körnchen Sand im Wind der Zeit.
Ich bin Frei.
Nirgends bin ich so frei, wie auf dir, o Erde.
Und doch bin ich, wie auch jeder andere,
nur ein weiterer Gefangener
– Ein Gefangener meiner selbst.
Ich bin Gefangen,
gefangen und eingekerkert in mir selbst.
Umzäunt von Sehnen, Fleisch und Knochen.
Doch pulsiert in mir noch immer,
das eine ewigwährende rot,
so wie auch in dir.
Ich gehe weiter.
Schritt für Schritt.
Nicht aus Freude,
denn das Herz, es fühlt nichts mehr;
es ist schon längst erfroren.
Ich gehe,
weil das Fleisch mich trägt
Und in sich gefangen hält.
Und solange mein Herz noch schlägt
Solange geh ich weiter.
by Mementor