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Feedback jeder Art Morgengrauen

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Oh Wladimir,
mir graut vor Dir …
Dein Monogramm ist blutgestickt!
Hast jene in den Krieg geschickt,
die für Dich nur Kanonenfutter!
Wen rühren Tränen einer Mutter?
Dich nicht! Denn des Gewissens Last
bedrückt Dich nicht, weil Du keins hast.

Einer wie Du geht über Leichen -
zu Tausenden! - um zu erreichen,
was Machtgier Dir als Ziel verspricht …
der Massenmord zählt für Dich nicht!
Der toten Kinder kleine Seelen -
ich wünsche Dir, dass sie Dich quälen -
im Schlaf verfolge Dich ihr Schrei,
dass jeder Traum Dir Albtraum sei!

Das Leid, das Du der Welt gebracht,
soll Dich begleiten Nacht für Nacht,
bis er sich neigt, Dein Lebensbecher …
Du bist und bleibst ein Kriegsverbrecher!
Und die Moral von der Geschicht‘?
Ich weiß, das Karma mag sie nicht -
unfromme Wünsche aus der Ferne.
Mein Risiko - ich trag‘ es gerne!
 
Mich hat der Text beim Schreiben auch nach unten gezogen - trotzdem musste er aus mir raus - oder vielleicht grade deshalb. Danke für Deinen Kommentar, @horstgrosse2 Der Zusammenhang zwischen meinen Zeilen und Deinem Hinweis auf die Ausschreitungen in Odessa erschließt sich mir nicht. LG Barbara
 
Hi @BpunktMpunkt,

ich finde das Gedicht als Gedicht sehr gut gelungen... Auch wenn es einen wirklich nach unten zieht.
Nur mir fällt diese Fixierung auf nur eine Person eher unstimmig auf.
Ich geh davon aus, dass du den russischen Krieg mit der Person Putins gleich setzt.
Zu einem kriegerischen Konflikt jedoch gehört auch immer eine zweite Seite (mitunter noch mehr).
Und ich denke genau darauf wollte dich @horstgrosse2 eigentlich mit dem Massaker von Odessa 2014 hinweisen.
Der Krieg begann NICHT erst im Februar 2022!

Nichts desto trotz... vom Schema und dem Klang ist es ein gelungenes Werk.
Man merkt ihm an, wie sehr es das LI beschäftigt und in durchaus harte Worte geschmiedet wurde..., nicht geklöppelt und nicht gewebt!

Sehr gern damit auseinandergesetzt.

Viele Grüße zu dir
 
  • BpunktMpunkt
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